Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 39, davon 39 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (64,10%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.7. 1999 um 01:06:09 Uhr schrieb
Lord Binary über cyberspace
Der neuste Text am 24.12. 2021 um 23:48:19 Uhr schrieb
Patrick Batemann über cyberspace
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 8)

am 24.12. 2021 um 23:48:19 Uhr schrieb
Patrick Batemann über cyberspace

am 30.10. 2007 um 18:07:54 Uhr schrieb
robotnik über cyberspace

am 26.9. 2014 um 17:29:49 Uhr schrieb
Siechfried Lenz und sein fauler Hund über cyberspace

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Cyberspace«

Barlow schrieb am 14.6. 2001 um 15:37:42 Uhr zu

cyberspace

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace

1996 schrieb John Perry Barlow seine »Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace«. John Barlow gehört zu
den bekanntesten amerikanischen Computerpionieren. Erste Berühmtheit erlangte Barlow in den siebziger
Jahren als Textschreiber für die Band Grateful Dead. 1990 gründete er die »Electronic Frontier Foundation«, die
für die Freiheit im Internet kämpft. Weiterhin berät der überzeugte Republikaner den Demokraten Al Gore in
Sachen Information Superhighway. In seiner Unabhängigkeitserklärung wendet er sich an die Regierungen der
industriellen Welt.

".... Ihr müden Giganten aus Fleisch und Stahl, ich komme aus dem Cyberspace, der neuen
Heimat des Geistes. Im Namen der Zukunft bitte ich Euch, Vertreter einer vergangenen
Zeit: Laßt uns in Ruhe! Ihr seid bei uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln,
besitzt ihr keine Macht mehr."

Dragan schrieb am 7.5. 2000 um 14:32:39 Uhr zu

cyberspace

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ist das nicht schrecklich: Jetzt gibt es den tollen Cyberspace, und man kann garnichts wirklich darin machen. Man kann nicht ficken, keine Kinofilme gucken, nichtmal Einkaufen kann man richtig!

Aber es besteht noch Hoffnung. Vielleicht kann man nämlich Terror machen im Cyberspace. Also Cyber-Terrorismus halt. Die Amazon-Website für 3 Stunden vom Rest der Welt abschotten: Das schlimmste was man sich vorstellen kann. - Ich will ja nicht die alten Zeiten beschwören, aber früher, da war man noch Terrorist, wenn man Leute in die Luft gesprengt hat. Heute ist man schon einer, wenn irgend ein Konzern theoretische Umsatz-Ausfälle zu beklagen hat.

Da sieht man mal: Nichtmal Terror kann man im Cyberspace richtig machen. Wozu ist er denn dann überhaupt gut, wenn garnicht alles geht, was bisher auch schon ging?

Sergei Krikalev schrieb am 14.6. 2001 um 15:27:47 Uhr zu

cyberspace

Bewertung: 1 Punkt(e)

Sergei Krikalev: Auf der Erde gibt es zwei sich entsprechende horizontale Achsen: vorne/hinten
und rechts/ links. Hiervon unterscheidet sich die vertikale Achse oben/unten. Im Weltraum sind sie
alle gegeneinander austauschbar. Und im Grunde genommen ist das auch völlig normal. Denn an
sich sind jegliche Richtungen gleichrangig. Warum sollte ein hierarchischer Unterschied zwischen
der Vertikalen und der Horizontalen bestehen? So kann ich im All auf einer Wand der Kabine
schlafen oder an der Decke arbeiten. Um dennoch die uns vertrauten Orientierungspunkte zu
ermöglichen, benutzt man in der Raumstation Hilfsmittel wie Licht und Farbe. Man ahnt kaum,
welche aufwendigen psychologischen Untersuchungen dem Bau einer Raumstation zugrunde liegen,
mit dem einzigen Zweck, die Entfremdung der Kosmonauten von zu Hause so gering wie möglich
zu halten. Die Decke, oder genauer gesagt, die als solche bezeichnete Fläche, unterscheidet sich
durch ihre weiße Farbe und die Beleuchtung von den anderen Flächen, obwohl man dort genauso
gut schlafen wie arbeiten kann. Dementsprechend hat das, was als Boden definiert ist, wiederum
eine andere Farbe. Doch auch hierbei handelt es sich, genau wie bei den als Seitenwände bestimmten
Flächen, um nichts anderes als eine den anderen vollends vergleichbare Wand. So werden also
einfache Orientierungspunkte künstlich erzeugt, wo in Wahrheit alle Richtungen gegeneinander
austauschbar sind. Man könnte ebensogut die Raumstation auf den Kopf stellen, ohne dabei die
Referenzachsen zu verändern. Trotz allem ist es eigentlich falsch zu behaupten, daß im Weltraum alle
Richtungen gleich wären.

Barbrook/ Cameron schrieb am 14.6. 2001 um 15:36:22 Uhr zu

cyberspace

Bewertung: 1 Punkt(e)

Barbrook/ Cameron, Kroker/Weinstein und Virilio thematisieren grundlegende Ängste und Befürchtungen in
Bezug auf das Internet bzw, den Cyberspace.

Die Angst vor einer Trennung der Gesellschaft in »information rich« und »information poor«, die
Auflösung des Menschen in der Virtualität und den Info-GAU durch die »informationbomb«.

Vergleichbar damit ist die Angst vor der totalen Abhängigkeit vom Cyberspace, die auch ein rein
praktisches Problem in Anbetracht des sogenannten »2000-Problems« oder der Bedrohung durch
Viren beispielsweise, sein kann.

Hinzu kommt die Angst vor Kontrolle ob durch den Staat, den die Magna Charta oder die
Unabhängigkeitserklärung völlig ablehnen, oder durch die Selektion von Information durch etwas
oder jemanden.

AMERICA schrieb am 14.6. 2001 um 15:38:25 Uhr zu

cyberspace

Bewertung: 1 Punkt(e)

THE NATURE OF FREEDOM
Im Cyberspace gibt es eine sogenannte »individuelle Freiheit«. Jeder darf tun, was er will (Wild-West-Manier).
Man sieht den Cyberspace als »the last frontier«(Reingold) an, indem es gegen Zensur und staatliche Einflüsse zu
kämpfen gilt. Die Autoren bringen in diesem Zusammenhang das Beispiel der amerikanischen Hacker an.

Im Cyberspace soll es zu einer Wiederbelebung der »freiheitlichen Demokratie« kommen. Es soll wieder eine freie
und aufgeklärte Meinungs- und Willensbildung der Bürger möglich sein und die direkte Demokratie Wirklichkeit
werden.

"Such an affirmation is needed in part because we are entering new territory, where
there are yet no rules-- just as there were no rules on the American continent in 1620,
or in the Northwest Territory in 1787."

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