Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 125, davon 121 (96,80%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 53 positiv bewertete (42,40%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 24.10. 1999 um 19:29:43 Uhr schrieb
Vampyra über Kartoffel
Der neuste Text am 1.8. 2018 um 12:09:27 Uhr schrieb
Christine über Kartoffel
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 46)

am 19.12. 2010 um 18:09:17 Uhr schrieb
BöserRaubkopierer über Kartoffel

am 1.6. 2005 um 03:12:20 Uhr schrieb
sputnik über Kartoffel

am 16.4. 2012 um 19:17:09 Uhr schrieb
LaTrille über Kartoffel

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kartoffel«

wuzi schrieb am 8.11. 1999 um 20:51:53 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 7 Punkt(e)

während der Kriegsjahre, wir lebten damals in Fürstenwalde/Spree, wurde die Stadt zur Festung erklärt und es gab pro Tag und Person 1/4 kg Brot und 1/4 kg Kartoffel zu essen. Ich selbst kann mich nicht mehr erinnern, ich war noch zu klein, ich weiß es aus Erzählungen von meiner Mutter. Jedenfalls legte sie jeden Tag eine Kartoffel zur Seite und sparte sie für Weihnachten. Und so konnten wir uns am Heiligen Abend mit Kartoffeln satt essen. Das kann sich heute wohl kaum jemand vorstellen, ich selbst auch nicht.

deepthought schrieb am 19.4. 2001 um 13:40:52 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 3 Punkt(e)

Die Kartoffel ist eine Wurzelknolle. Obwohl es sehr viele verschiedene Sorten gibt unterscheiden diese sich in der Zubereitung kaum. Die einfachste Form der Kartoffel ist, sie zu kochen. Dazu nimmt man einen Topf mit Wasser, legt die Kartoffel hinein und erhitzt ihn. Die Kartoffel kann nach oder auch vor dem Kochen gepellt werden. Ersteres nennt man Pellkartoffel. Wenn die Kartoffel vor dem Kochen gepellt und in Salzwasser gelegt wird, nennt man sie Salzkartoffel. Viele Zubereitungsarten der Kartoffel funktionieren dank Verdichtung der Poren auf der Oberseite. Wenn dies mit hilfe eines Bades in kochendem Fett geschieht, nennt man das Ergebnis Pommes Frites.

Liamara schrieb am 24.10. 1999 um 19:34:46 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 9 Punkt(e)

Früher fand ich Kartoffeln immer sterbenslangweilig, weil zuhause gab es die so gut wie jeden Tag. Kartoffeln mit Sosse, tagein, tagaus. Jetzt wohne ich schon ein paar Jahre allein, und es gibt Kartoffeln nur, wenn ich mal ausgehe - oder nach Hause zu Mama fahre. Und jetzt mag ich Kartoffeln. Paradox, was.

Grimbert schrieb am 8.11. 1999 um 20:32:55 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Kartoffel ist eine Knolle, die in der Erde wächst. Sie kommt ursprünglich aus Amerika und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Soweit ich weiß setzte sich die Kartoffel in der Zeit um den dreißigjährigen Krieg noch aufgrund eklatanter Knappheit an Nahrungsmitteln durch. Da die oberirdischen Früchte, die die Kartoffelpflanze feilbietet, giftig sind und die dummen hungrigen Menschen damals sie aßen, hatte die Kartoffelpflanze am Anfang einen schwierigen Stand bei der europäischen Bevölkerung. Sie setzte sich aber dann endgültig als Massennahrungsmittel durch, als sie durch ihre einfache Zubereitung gerade für die buschstäbliche Ernährung von Armeen sich anbot. Die Kartoffel ist ein anspruchsloses Gewächs, sie gedeiht nahezu in jeder Erde und kommt auch mit wenig Wasser aus. Kartoffeln mit Quark und Knoblauch halte ich für eine beliebte Zwischenmahlzeit, nicht nur weil es lecker schmeckt, sondern auch wegen des hohen Gehaltes an Stärke, die über lange Zeit hin sättigt. Die Kartoffel ist soetwas wie eine Allround-Knolle: Sie wird gebraten, gekocht, geröstet, aber leider kann sie nicht roh verzehrt werden. Sie ist ein nettes Spielzeug für Fälscher (Kartoffeldruck) und macht nicht süchtig, nur satt. Vom Geschmack her ist sie etwas fade, daher empfehle ich stets bei der Zubereitung von Kartoffeln etwas Kümmel hinzuzufügen.

Mik schrieb am 13.10. 2000 um 21:32:54 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wir lebten als sechsköpfige Familie vor 40 Jahren in einem Haus. Mein Vater, der Familienernährer verdiente als angelernter Maschinenarbeiter einen kärglichen Lohn und somit war die Kartoffel der Hauptbestandteil unserer Ernährung. Zwanzig Zentner wurden jeden Herbst eingekellert und dienten der Familienernährung. Als ich mit siebzehn zuhause auszog schwor ich mir, nie wieder in meinem Leben eine Kartoffel zu essen. Heute liebe ich die (ausgewählte) Kartoffel in ihren tausend Variationen über alles.

wauz schrieb am 18.7. 2001 um 18:54:25 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 2 Punkt(e)

Mein OpaKartoffeln nur »geschweint« aber bei Kartoffelsalat, Schupfnudeln und Klößen macvhte er ne Ausnahme.
Ich selber mag am liebsten Bratkartoffeln Schwarzwäder Art, also die sogenannten Rohverdämpften.
Das geht so:
Kartoffeln schälen (wenn nötig), in 5 mm dicke Scheiben schneiden.
Öl in einen großen Topf mit Deckel. (man kann auch Speck auslassen oder so)
Eine Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, im Öl andünsten.
Die Kartoffeln dazu und unter vorsichtigem Rühren anbraten, bis sich eine Kruste am Topfboden gebildet hat. Dann mit Wasser ablöschen und den Deckel drauf. Eine Viertelstunde köcheln lassen.
Salzen nicht vergessen.
Dazu gibt es: was es gerade hat. Es ist ein Monatsende-Essen.

wauz schrieb am 21.7. 2001 um 00:34:37 Uhr zu

Kartoffel

Bewertung: 2 Punkt(e)

Entgegen weit verbreiteter Meinung ist die Kartoffel keine Wurzelknolle, sondern eine Verdickung des Stengels. Deswegen werden Kartoffeln auch grün, wenn sie Licht ausgesetzt sind. Grüne Kartoffeln soll man nicht essen, weil sie Solanin enthalten. Deswegen muß man Kartoffeln nicht nur kühl, sondern auch im Dunkeln lagern. Azetaldehyd, der von Äpfeln ausgeschieden wird, bringt die Kartoffel zum Keimen. Weil Azetalddehyd schwerer als Luft ist, muß man im Keller die Äpfel unten, und die Kartoffeln oben lagern. Besser ist es, man hat zwei getrennte Keller.

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