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Guten Morgen!
Wie alle anderen hier, du unter diesem Stichwort schreiben, brennt mir auch der Kopf.....
Ich weiß nicht mehr weiter....
Aaaaahhh... HiLFe....!
Von Vorn.... Bin 24 Jahre jung, ledig aber gebunden, mein Sohn ist grad 2 geworden.
Habe 2003 Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation begonnen und ein Jahr später begründet abgebrochen weil ich von einem Vorgesetzten STOP belästigt wurde - gleichzeit von den Kollegen gemobbt weil ich angebl. mit dem Chef ins Bett ging.. Habe einer (dachte ich) vertrauten Kollegin davon berichtet (ich wusste nicht mehr weiter) und dann gings erst richtig los - Chef mobbte mich auch und anschl. habe ich aus freien Stücken gekündigt. Nach psychologischer Unterstützung gings mir wieder richtig gut - dachte ich zumindest.
Habe dann erstmal mein Leben auf den Kopf gestellt, bin mit irgendeiner Freundin zusammengezogen, hauptsache von zuhause raus wo mich auch alle wegen der Kündigung verachteten (den wahren Grund kennen die ja nicht), hab nur Party gemacht und wie das dann so ist mit dem falschen Umgang, ein bißchen Scheiße gebaut und Schulden gemacht... soviel dazu..
2006 bin ich zu meinem Vater gezogen in der Hoffnung, mein Leben endlich auf die Reihe zu kriegen. Habe in einem Monat 261 Bewerbungen geschrieben, von denen nicht eine einzige Anklang fand. Nur Absagen. Meiner Meinung nach wegen der abgebrochenen Ausbildung. An den Unterlagen an sich kanns nicht gelegen haben, denn die hatte mein Vater korrigiert und zusammengestellt (war selbst mal Personalchef). Jedenfalls keine Ausbildung in Sicht. 2 Monate später bin ich schwanger geworden. Da hat dann auch mein Vater kapiert dass mir nicht mehr zu helfen ist.
2007 habe ich das Kind bekommen.
Und nun sind 2 Jahre vergangen, mein Sohn ist 2 Jahre alt, ich sitze als Hausfrau und Mutter zuhause und weiß nichts mit mir anzufangen. Eines weiß ich: ich hab irgendwie alles falsch gemacht. Ich habe keine berufliche Zukunft, meinem Sohn werde ich kein strahlendes Vorbild sein können, und was noch viel schlimmer ist: mein Partner und Vater des Kindes (jaaaa, kein SPERMAQUIZ - der Mann hat mich noch nie im Stich gelassen) ist nun auch arbeitslos (Firmeninsolvenz).
Ich will endlich wieder was tun, und nutze nun die Arbeitslosigkeit meines Partners, in dem wir die Rollen tauschen.
Jaaaa, ich will endlich wieder arbeiten. Und er? Er bleibt jetzt erstmal zuhause bis der Kleine in den Kindergarten geht.
Und nun zu meiner eigentlichen Frage:
Wie soll ich das jetzt in die Tat umsetzen?
Ich habe echte Probleme, in dem Anschreiben eine plausible Begründung für die abgebrochene Ausbildung zu finden. Ich habe tausend Versionen geschrieben. Wenn ich es dann am Ende durchlese finde ich selbst dass das irgendwie »gelogen« klingt, weil ich dann z. B. Formulierungen wie »aus persönlichen Gründen« oder »gesundheitliche« Gründe benutze. Würde ich aber einen anderen Grund angebe wäre das ja erst recht gelogen...
Ich habe vor mich als Bürokauffrau zu bewerben, den Betrieb habe ich auch schon. Es ist ein Bekannter meines Partners. Quasi unter der Hand und um die Ecke, aber er will natürlich auch und verständlicher Weise schriftliche Bewerbungsunterlagen..
Ich will einfach nicht dass es so aussieht als hätte ich die Ausbildung abgebrochen weil ich keinen Bock mehr hatte, wie es heute so oft der Fall ist. Ich will verdammt noch mal ernst genommen werden ohne dass ich diesen Fall auf den Tisch legen muss..
Kann mir da bitte mal jemand die Meinung zu sagen?
So schnell wie möglich? Die Stelle soll am 1. Juni besetzt werden
Ich weiß dass ich gute Karten habe weil wir uns kennen, aber ich will trotzdem eine astreine Bewerbung da abliefern. Nur leider kann ich eine abgebrochene Ausbildung ja nicht verschweigen...
MfG und einen guten Tag für heute...........
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