Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 131, davon 125 (95,42%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 39 positiv bewertete (29,77%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.6. 1999 um 18:26:51 Uhr schrieb
Mrs. WuWu über Bauer
Der neuste Text am 17.4. 2025 um 09:10:01 Uhr schrieb
gerhard über Bauer
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 52)

am 8.1. 2007 um 12:13:09 Uhr schrieb
rkcba über Bauer

am 11.9. 2005 um 14:04:45 Uhr schrieb
sepp 69 über Bauer

am 8.1. 2007 um 13:00:04 Uhr schrieb
rkcba über Bauer

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Bauer«

Liamara schrieb am 15.9. 1999 um 22:49:35 Uhr zu

Bauer

Bewertung: 5 Punkt(e)

Der darf beim Schach immer nur ein Feld weit laufen, und immer nur in eine Richtung, und auch nicht zurück. Was lehrt uns dies? Der Bauer ist eine ganz arme Socke. Darf nie von seinem Weg abkommen, und wenn er Pech hat, wird er von einem anderen Bauer überrollt, der ihm schräg gegenüber steht und dem vielleicht seine Nase nicht passt. Andererseits hat der Bauer ja auch das Recht, diesen anderen Bauern selbst zu schlagen. Dadurch wechselt sich ein bisschen seine Richtung, aber geradeaus muss er danach immer noch laufen. Nie zurückschauen... hat vielleicht auch seine Vorteile. Der Bauer muss sich um seine Vergangenheit jedenfalls keine Sorgen machen. Aber nur im Schach.

Antikörper schrieb am 1.8. 2000 um 10:01:00 Uhr zu

Bauer

Bewertung: 6 Punkt(e)

Arg muss sich der Bauer quälen
Nagt nur noch am Hungertuch
Haust beim Vieh in finsteren Ställen
Bauer sein das ist ein Fluch

Sheht all die Wunden, da hilft kein Klagen
Laßt uns sie schlagen, die uns geschunden
Hey, wer litt noch nicht genug

Meine beiden kranken Kinder
Starben Hungers durch den Herrn
Seine Söldner kamen plüdern

Ach, kein Unheil blieb uns fern

Drücken uns Schulden,
Schimpft man uns träge,
Müssen wir Schläge auch noch erduöden
Darum kämpf ich hart und gern

Lange schon vor Morgengrauen
Schuftest du als Bauersmann
Kannst dir keine Hütte bauen
Strengst du dich auch noch so an
Fegt von den Bergnen, Zwingburg und Ritter
Soclhe gewitter schlägt alle Schergen
Land und Frucht sind unser dann


In der Zeit des Bauernkrieges um 1525 entstand dieses Lied als Kampfansage der Bauern an die herrschenden Unterdrücker. Quälen muß sich der Bauer heute im Wendland mit Gorleben, anderswo mit Massentierhaltung und BSE. Das Land gehört Großgrundbesitzern. Da hat sich im Vergleich zu früher nicht viel geändert.

Elsni schrieb am 23.7. 1999 um 10:22:58 Uhr zu

Bauer

Bewertung: 6 Punkt(e)

Dienstag Morgen, 6:45, Schleswig-Holstein, Schwienkuhlen:
Bauer Hanno Petersen schiebt seine schwitzigen, schwieligen Füße in seine alten Gummistiefel. Heute ist Muttertag. Egal, auch Mutter muß raus. Der kleine Jan (4) zerrt an den zähen Zitzen der Milchkühe im Stall. Katzen kacken auf den Hof. Es wird ein guter Tag.

GPhilipp schrieb am 10.7. 2003 um 23:21:49 Uhr zu

Bauer

Bewertung: 2 Punkt(e)

Knecht Siegfried

Vom Nachbarhofe komm' ich her
mit meiner neuen Mofa schwer.
Ich nehm' die Mütze nie vom Haar,
ganz speckig ist sie, nicht ganz klar.
Ein Sonntag ist's, heut' hab ich frei,
muß füttern nur die vielen Säu'!

In meiner kalten Kammer, kahl,
steh'n Bett und Fahrrad, schmal.
Schon Vincent van hat sie gemalt
(der wäre jetzt so richtig alt!)
Der große Hof, ein Schäferhund,
das junge Paar lebt in Verbund.

"Ich hab's hier gut: was will ich mehr?
Ist auch die Arbeit manchmal schwer!"
Der Bauer fährt den Hanomag:
der blaue, der fünf Gänge hat.
He sächt to mi: "Nu wütt wi môl
den Bulln den Büdl afridn!" - un
»Knecht Siegfried«, sächt he "Schietbüdl du!
Kumm in'e Plün'!"

GPhilipp schrieb am 9.2. 2004 um 00:04:05 Uhr zu

Bauer

Bewertung: 1 Punkt(e)

Fanny hieß unser Pferd (wir Kinder hätten es Wildfang genannt!) Mein Vater kaufte es für 1.600,- DM (?) in den Sechzigern. Sie ersetzten die beiden Ochsen, an die ich mich noch schwach erinnere.
Mein ältester Bruder hob uns jüngste Geschwister auf den Pferderücken, wir hielten uns an der Mähne fest und schauten in die Kamera.
Einmal beim Füttern hat Fanny meine Mutter gebissen!
Ein Bruder wollte das Pferd von der Moorweide am Bach holen. Um hinauf zu klettern, stieg er auf einen Zaunpfahl. Das Pferd erschrak und ging mit ihm durch! Er klammerte sich fest an die Mähne und flog nicht herunter die ganzen 800 oder mehr Meter. Meine Mutter beobachtete es vom Küchenfenster aus.
Wir wollten dem Pferd das Springen beibringen: es gelang nicht.
Auf dem Schulweg sahen wir Kaltblüter mit gestutzten Schwänzen.
Die Mongolenkinder wachsen mit Pferden auf, sitzen den ganzen Tag auf deren Rücken.

Häfft-Fan schrieb am 26.7. 2000 um 16:35:23 Uhr zu

Bauer

Bewertung: 2 Punkt(e)

Also ich komme ja von einen Bauernhof, oder besser gesagt von einen landwirtschaftlichen Betrieb. Deshalb regen mich solche scheiss Vorurteile gegenüber der ländlichen Bevölkerung auf. Wir sind doch nicht alle Baueren, und fressen Schlamm (habe ich wirklich mal gehört).

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