Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 12, davon 12 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 3 positiv bewertete (25,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.4. 2002 um 01:38:36 Uhr schrieb
Höflichkeitsliga über Obersalzberg
Der neuste Text am 23.10. 2025 um 18:22:11 Uhr schrieb
Gerhard über Obersalzberg
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 9)

am 1.6. 2004 um 08:30:33 Uhr schrieb
mcnep über Obersalzberg

am 23.10. 2025 um 18:22:11 Uhr schrieb
Gerhard über Obersalzberg

am 26.5. 2014 um 17:42:35 Uhr schrieb
Freno d'Emergenza über Obersalzberg

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Obersalzberg«

Höflichkeitsliga schrieb am 21.4. 2002 um 01:38:36 Uhr zu

Obersalzberg

Bewertung: 6 Punkt(e)

Steffen erzählt: »Als Kind bin ich mit meinem Vater ins Allgäu gefahren, auch nach Bad Reichenhall, wo mein Vater in der Gaststube viel billigen Wein getrunken hat und danach ist er mit mir zum Obersalzberg gefahren. Er konnt das Auto auf einem Parkplatz am Fuß des Berges abstellen, und dann sind wir durch den kühlen Wald den Berg hochgelaufen bis wir zu so einem Feld, so einer Art Terasse kamen, wo lauter gerümpel rumlag, Bierdosen und Tüten und alles, aber auch Steine und Fundamente waren da noch, und mein Vater hat die ganze Zeit unentwegt geredet, und dann hat er sich an den Rand einer nach unten abfallenden Böschung gestellt, und, nach Norden sehend, händeringend feierlich ausgerufen: `Das, mein Sohn, soll alles dir gehören, wenn du erwachsen bist!' Auf dem Weg zurück ins nächste Dorf, schon wieder im Auto, wurde er von einem Polizisten angehalten, wahrscheinlich weil er Schlangenlinien gefahren ist

mcnep schrieb am 19.10. 2004 um 21:32:01 Uhr zu

Obersalzberg

Bewertung: 1 Punkt(e)

In meinem Besitz befindet sich eine alte Postkarte mit einem Bild des unheiligen »Haus Wachenfeld«, die ich in einem antiquarisch erworbenen Buch fand. Sie hat folgendem Text:

Berchtesgaden, 4. Aug. 1936

Lieber Ernst!
Zu unseren Sommerferien weilen wir hier zur Erholung in der guten Bergluft. Leider läßt das Wetter viel zu wünschen übrig. Vorige Woche erlebten wir zum erstenmal den Führer. Auf dem Obersalzberg durften wir vor Haus Wachenfeld ganz nahe an ihm vorbeidefilieren. Hoffentlich geht es Dir u. Erna gut. Wir grüßen Euch herzlichst als
Eure
alten Hedwig und Arthur.


Nun ist diese Karte zwar ein Zeitdokument und mancher Vernagelte würde mir vielleicht auch die eine oder andere Münze für die guterhaltene Abbildung des späteren 'Berghofs' zahlen, aber GuidoKnoppverdächtig wird sie dadurch natürlich noch nicht. Amüsant jedoch finde ich, daß ich sie in Band II der drei Bände der 'Reden Gotamo Buddhos' in der Karl Eugen NeumannÜbersetzung, 3. Auflage 1929 gefunden habe. Auch dies nimmt nicht groß wunder, zum einen mag der Empfänger der Karte ein Buddha–Devotee gewesen sein, der für seine braunbegeisterten Freunde nichts konnte, zum anderen ist eine gewisse Verzahnung zwischen Nazis und Buddhisten nicht nur über Heinrich Harrer und die Ariosophen hinlänglich bekannt. Irgendwie passend jedoch finde ich es, daß sich diese Karte zwischen den Seiten 320 und 321 befand, wo ich mit sorgfältigem Bleistift (alle drei Bände scheint ihr Besitzer durchgearbeitet zu haben) folgende Stelle markiert finde:
»Nicht gibt es, Vaccho, nur etwa hundert oder zweihundert oder dreihundert oder vierhundert oder fünfhundert sondern noch mehr der Anhänger, die als meine Jünger, im Hause lebend, weiß gekleidet, keusch entsagend, nach Vernichtung der fünf niederzerrenden Fesseln emporsteigen, um von dort aus zu erlöschen, nicht mehr zurückzukehren nach jener Welt

Das mit der weißen Kleidung hat ja nicht so hingehauen, doch der Wunsch nach Vernichtung und Erlöschen ist den Obersalzbergpilgern in reichem Maße erfüllt worden.

dasMoek schrieb am 21.7. 2003 um 12:05:12 Uhr zu

Obersalzberg

Bewertung: 1 Punkt(e)

...und hinter all den Salzbergen erhob sich der Obersalzberg ... den noch nie eine Menschenseele je von nah erblickte ... denn es war zu trocken - kein Wasser weit und breit ... doch dann kam der Mensch auf das Fliegen ... und er sah, das es gut war ... und irgendwo war es auch nicht gut ... der Mythos des unerreichbaren Obersalzberges war über den Jordan ... und vor allem sah man, wie langweilig der Obersalzberg von nah aus-sah ...

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