Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 80, davon 77 (96,25%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 35 positiv bewertete (43,75%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 27.4. 2000 um 16:19:09 Uhr schrieb
Tanna über Zoo
Der neuste Text am 12.7. 2012 um 22:51:44 Uhr schrieb
Metal Messiah über Zoo
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 26)

am 12.7. 2012 um 22:51:44 Uhr schrieb
Metal Messiah über Zoo

am 4.11. 2003 um 17:22:59 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Zoo

am 8.9. 2006 um 00:43:34 Uhr schrieb
Das R über Zoo

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zoo«

Ugullugu schrieb am 1.9. 2002 um 14:40:35 Uhr zu

Zoo

Bewertung: 6 Punkt(e)

Der Zoo von Hannover hat viele Geheimgags. So kommt man zum Beispiel irgendwo beim Walroß an einen mit »Direktor - Sonstwas - Gedächtnisweg« beschilderten Gang. Das ganze sieht sehr langweilig aus, und kein Arsch geht da lang.
Uns kam das sehr gelegen, weil wir einen Platz suchten, an dem wir eine Marihuana-Zigarette genießen konnten. Wir latschten also so eine Art Mini-Allee entlang und kamen dann irgendwann auf einen von Bäumen umstandenen, gepflasterten Platz mit mehreren Bänken, was gut war, und einem Tiergehege, was völlig überraschend war, weil da kein neues Tier durch Schilder angekündigt worden war. Wir hatten also eine Art Geheimtier entdeckt!
Das Tier zeigte sich dann auch recht bald und es stellte sich heraus, daß es knallrot war. Es war der Kleine Panda oder Katzenbär, wie wir auf dem Schild vor dem Gehege lasen (war mir als Heinz - Sielmann - Gebildeten vage bekannt). Weil das knallrote Tier recht niedlich war und viel Action machte, betrachteten wir es längere Zeit.
Dann wurde unser Frieden leider doch noch gestört von einer Gruppe von Besuchern, darunter eine Frau, die exakt die gleiche Haarfarbe hatte wie das knallrote Tierchen. Das weckte die Aufmerksamkeit des Käfiginsassen, der vielleicht einen neuen Artgenossen in ihr zu erkennen glaubte, und auch die Frau guckte etwas dämlich aus der Wäsche.
Irgendwann konnte sie sich dann doch losreißen, warf aber lange Blicke über die Schulter zurück, und das knallrote Tier schaute ihr wehmütig nach.

######### schrieb am 21.9. 2006 um 17:43:50 Uhr zu

Zoo

Bewertung: 29 Punkt(e)

freiheitsberaubung
käfig
platzmangel
freiheitsberaubung
tierquälerei
zaun
freiheitsberaubung
gitterstäbe
wassergraben
panzerglas
freigehege
freiheitsberaubung
fütterung
fütterungszeiten
freiheitsberaubung
tierquälerei

tiere beten

tierpfleger
tierrechtsanwalt

mod schrieb am 3.5. 2001 um 21:05:03 Uhr zu

Zoo

Bewertung: 2 Punkt(e)

Besuch im Zoo

Geh oft mit deinen Kindern, Mann,
- wenns auch die Barschaft mindern kann -
am Sonntag in den Zoo raus;
es macht der Lärm der kleinen Schar
dir schon vor dem Erscheinen klar:
sie freut sich drauf im voraus!

Mit Beben und mit Zittern guckt
man hin, wies hinter Gittern zuckt
von Köpfen, Leibern, Schwänzen.
Wie etwas sich nicht deuten ließ,
dann muß vor allen Leuten dies
der Vater laut ergänzen.

Am Baumstamm hockt der Geier faßt
wie ein gelad’ner Feiergast
voll würdig ernster Glossen;
dagegen schwankt das Warzenschwein
als hätte es vom schwarzen Wein
bereits zuviel genossen!

Der Panther sich die Pranken schlägt;
auf seinem Leib, dem schlanken, prägt
sich deutlich jede Rippe. -
Frau Petz boxt ihren Gatten meist:
sie tadelt seinen matten Geist
als richtige Xantippe.

Den Affen ihr in Scharen habt! -
Wenn er sich in den Haaren schabt,
dann scheint er euch ergötzlich,
doch wenn er euch beim Kosen haut
und Löcher in die Hosen kaut,
dann flieht ihr etwas plötzlich!

Vom Lama, das in Lumpen hockt,
es schließlich euch zum Humpen lockt,
da geht kein Magen leer aus. -
Hör’, Ella, wie das Käuzchen schnurrt!“
„Wisch dir dein nasses Schnäuzchen, Kurt!“
Und dann gehts heim im Kehraus!

Berliner Illustrirte Zeitung
1927, S. 1176

Gun schrieb am 30.3. 2001 um 09:50:55 Uhr zu

Zoo

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ort zum Entspannen der Tiere. Als Mensch hat man da wenig Überlebenschancen. Vorbei an der eierlegenden Wollmilchsau, dem Wüstenfisch, der Sonneneule, dem Sackrattengehege, dem Affenaquarium und quer durch den Karpfenkäfig geht die Hetzjagd, auf der es keine Gefangenen gibt. Da wird man verfolgt wie ein Thüringer in Bayern, während man die Knochenreste seiner Feinde hinter sich wirft, in der Hoffnung, die Verfolger aufhalten zu können. Doch PLÖTZlich: Stille. Eine barbarische Stille. Das Gefühl, von Killerkolibris und Raubgrillen umzingelt zu sein, ist nicht mehr ertragbar. Deine Gänsehaut sticht Löcher in den Neoprenanzug, und der Angsturin gefriert auf Deiner Brust. Du zerschneidest Dir die Fingerkuppen an den zu Berge stehenden Haaren, und wohlriechendes Blut tropft auf die mit Trockenheit getränkte Erde. Es raschelt in den Mammutbäumen, ist es der Wind? Oder die erste Angriffswelle der Polarbienen? Auf einmal spürst Du den Atem einer Kreatur im Nacken, feuchtwarm und übelriechend, DREH DICH NICHT UM! Bleib so stehen! Deine Muskulatur spannt sich, und Du hörst immer dann ein hohes 'pling!', wenn eine Deiner Sehnen reißt. Den Geschmack von Erbrochenem auf der Zunge schnellst Du nach links, um dem vermeintlichen Griff des Monsteremus hinter Dir zu entrinnen und...
wachst schweißgebadet auf. Es war nur ein Traum! Du sitzt aufrecht in Deinem Bett im Löwengehege und denkst:
Morgen breche ich die Lehre zum Giraffenfedersammler ab , kaufe mir ein Rubbellos und bewerbe mich bei ´ner Samenbank!

doG schrieb am 24.1. 2001 um 15:27:40 Uhr zu

Zoo

Bewertung: 6 Punkt(e)

...im zoo waren die Fütterungszeiten von bergelch, brückenesel, bergschaf, nazischwein, technomaus, klistier, vernetzungsgorilla, Breitmaulfrosch, igel, schaf, bums-elephant, hund, katze, maus, puma, straßenigel, Pantoffeltierchen, elch, Staubmäusen, Schildkröte, Krokodil, fisch, babelfish, fakefish, gummibär, wellensittiche, bulle, bär, degu, womble, Bazille, Pinguin, Spätzle, spatz, fliege, fruchtfliege, Kukuck, delphin, wal, robbe, vogel, Raubkatzen und Ruderfußkrebs ganz verschieden gereglet, was wahrscheinlich von der unterschiedlichen fellpflege der tiere und dem aufwand, der mit dem abtransport der saurierkacke verbunden war, abhing...

P.S.
...doG wunderte sich darüber, dass er im ganzen zoo keine einzige zwergmanguste zu sehen bekam...

Höflichkeitsliga im Zoo schrieb am 25.9. 2001 um 02:04:00 Uhr zu

Zoo

Bewertung: 5 Punkt(e)

Mein Freund Peter ist ein großer Philosoph der Liebe. Nicht daß er viele Erfahrungen empirisch aus der Praxis ziehen konnte (die Mädchen finden Peter unattraktiv, ein Schicksal das ich mit ihm, das wollte ich nur einmal gesagt haben, leider teile), doch weiß er natürlich als Anhänger eines gesunden Skeptizismus, daß dies letztendlich in erkenntnistheoretischer Hinsicht sowieso die am allerwenigsten fruchtbare Methode ist. Also synthetisiert Peter seine Urteile aus der strengen Logik, in der er es, das muß ich neidvoll anerkennen, zu einer gewissen Meisterschaft gebracht hat. Als wir also neulich wieder einmal im Zoo waren um uns die Tiere anzusehen, sagte Peter auf einmal: »Viele Mädchen sind lieb, andere, die Minderzahl zugegeben, sind doof«. Dem konnte ich nichts mehr hinzufügen. Wir nahmen uns vor, im Nilpferdhaus Mädchen anzusprechen. Es hat gar nicht gut geklappt.

Liamara schrieb am 16.6. 2000 um 22:01:48 Uhr zu

Zoo

Bewertung: 5 Punkt(e)

Letztens, im Tierpark. Im Aquarium, vor den Seeigeln. Ein Kind ruft: »Oh guck mal, Mama, das hat ja ein Auge aufDie Mutter: »Ja, stimmtZu ihrem Mann: »Guck mal, der hat ein Auge aufZufrieden spaziert die Familie weiter.
Auf dem Schild, deutlich sichtbar an der Wand platziert, steht zu lesen: »Deutlich an der grün-blauen Färbung zu erkennen ist der Aftersack an der Oberseite« - so ähnlich jedenfalls. Von wegen Auge... man sollte seinen Kindern auch mal was vernünftig erklären können, wenn man schon in den Zoo geht...

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