| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
67, davon 60 (89,55%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (37,31%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
828 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,791 Punkte, 24 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 18.9. 1999 um 21:32:15 Uhr schrieb Tanna
über Roman |
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am 15.10. 2025 um 09:20:12 Uhr schrieb Gerhard
über Roman |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 24) |
am 30.12. 2023 um 12:00:08 Uhr schrieb Christine über Roman
am 18.3. 2007 um 01:45:47 Uhr schrieb Schusch über Roman
am 18.3. 2019 um 16:22:51 Uhr schrieb Punktum über Roman
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Roman«
vip schrieb am 25.2. 2001 um 14:56:03 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Es gibt eine willkürliche Gruppe von Leuten, zumeist Männer, der prominenteste unter ihnen heißt Herzog, die heißen mit Vornamen wie eine Prosaerzählung. Das ist, sollte man meinen, schon seltsam genug, aber es kommt noch schlimmer für jene vom Schicksal Gestraften: Für Englischsprechende heißen sie »Römer«!
Dieser Name kommt für meine Kinder (falls ich einst welche haben sollte) keinesfalls in Frage. Wesentlich schöner sind zum Beispiel: Saga, Trilogie, Lexikon, Enzyklopädie, Reiseführer, Taschenbuch oder Peter.
Leseratte schrieb am 1.5. 2003 um 09:19:19 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
„Sie schlug hart und flach mit ihrem mühelos durchgezogenen Schwung, returnierte mir die Bälle knapp über das Netz tief in meine Platzhälfte – alles so rhythmisch geordnet und übersichtlich, dass es meine Fußarbeit praktisch auf einen schwingenden Spaziergang reduzierte – geübte Spieler werden verstehen, was ich meine. Mein ziemlich stark geschnittener Aufschlag, den mir mein Vater beigebracht hatte – er seinerseits verdankte ihn Decugis oder Borman, alten Freunden und großen Meistern –, hätte meine Lo in ernstliche Schwierigkeiten gebracht, hätte ich wirklich versucht, ihr Schwierigkeiten zu machen. Aber wer wollte ein liebendes Mädchen mit solch strahlenden Augen ärgern? Habe ich je erwähnt, dass ihr nackter Arm die 8 der Pockenimpfung aufwies? Dass ich sie hoffnungslos liebte? Dass sie erst vierzehn war?"
[Vladimir Nabokov, „Lolita“]
Richie schrieb am 5.3. 2001 um 00:28:52 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ich verstehe nicht, dass so sehr zwischen Sachbüchern und Romanen differenziert wird, wie ich grade zum Beispiel bei Liamara lese. Ein Sachbuch beschreibt natur-, geistes- oder sozialwissenschaftliche Zusammenhänge. Ein Roman handelt von Menschen. Ob das in irgendeiner Weise »weniger« sein soll?
Ich liebe Dostojewskij. Er schafft es, einfach das Handeln und Denken von Menschen interessanter und faszinierender als alles andere sein zu lassen. Es stehen dort sehr viele Wahrheiten drin, und damit meine ich weniger die so eins zu eins übertragbaren Sachen , wie dass er in vielen Beziehungen Freud vorweggenommen hat, bloß in einer anderen Schriftform. Sondern daß man Menschen besser begreift, wenn man ihn gelesen hat.
Wenn ich wen neugierig gemacht hab: Schuld und Sühne ist ein guter Einstieg (irgendwer hat hier doch Porphyrij Petrowitsch gelinkt...?), der Spieler ist kurz, schwerer zum reinkommen. Gigantisch sind die Brüder Karamasow, der Idiot und die Dämonen. Aber da muss man Freude dran haben, dass wenig »richtig« passiert, sondern sehr viel einfach nur zwischen den Menschen abgeht. Aber das ist ja eigentlioch auch das, was »richtig« passiert...
Ich liebe ihn. Ich schätze, man hats gemerkt.
Danke fürs Lesen.
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