Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 67, davon 60 (89,55%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (37,31%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.9. 1999 um 21:32:15 Uhr schrieb
Tanna über Roman
Der neuste Text am 15.10. 2025 um 09:20:12 Uhr schrieb
Gerhard über Roman
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 24)

am 13.10. 2007 um 09:29:54 Uhr schrieb
baumhaus über Roman

am 15.10. 2025 um 09:20:12 Uhr schrieb
Gerhard über Roman

am 18.3. 2007 um 01:45:47 Uhr schrieb
Schusch über Roman

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Roman«

Jehuda schrieb am 12.9. 2000 um 23:50:30 Uhr zu

Roman

Bewertung: 7 Punkt(e)

Roman ist die höchste, komplizierteste epische Gattung. Er befasst sich mit mehreren Handlungssträngen, Konflikten, trägt eine ausgeschmückte Erzählwelt und ein Charaktergeäst von Grösse in sich.
Ich weiss gar nicht, warum dann auf so vielen dünnen Büchern »Roman« draufsteht.

Leseratte schrieb am 1.5. 2003 um 09:19:19 Uhr zu

Roman

Bewertung: 2 Punkt(e)

„Sie schlug hart und flach mit ihrem mühelos durchgezogenen Schwung, returnierte mir die Bälle knapp über das Netz tief in meine Platzhälfte – alles so rhythmisch geordnet und übersichtlich, dass es meine Fußarbeit praktisch auf einen schwingenden Spaziergang reduzierte – geübte Spieler werden verstehen, was ich meine. Mein ziemlich stark geschnittener Aufschlag, den mir mein Vater beigebracht hatte – er seinerseits verdankte ihn Decugis oder Borman, alten Freunden und großen Meistern –, hätte meine Lo in ernstliche Schwierigkeiten gebracht, hätte ich wirklich versucht, ihr Schwierigkeiten zu machen. Aber wer wollte ein liebendes Mädchen mit solch strahlenden Augen ärgern? Habe ich je erwähnt, dass ihr nackter Arm die 8 der Pockenimpfung aufwies? Dass ich sie hoffnungslos liebte? Dass sie erst vierzehn war?"

[Vladimir Nabokov, „Lolita“]

vip schrieb am 25.2. 2001 um 14:56:03 Uhr zu

Roman

Bewertung: 3 Punkt(e)

Es gibt eine willkürliche Gruppe von Leuten, zumeist Männer, der prominenteste unter ihnen heißt Herzog, die heißen mit Vornamen wie eine Prosaerzählung. Das ist, sollte man meinen, schon seltsam genug, aber es kommt noch schlimmer für jene vom Schicksal Gestraften: Für Englischsprechende heißen sie »Römer«!
Dieser Name kommt für meine Kinder (falls ich einst welche haben sollte) keinesfalls in Frage. Wesentlich schöner sind zum Beispiel: Saga, Trilogie, Lexikon, Enzyklopädie, Reiseführer, Taschenbuch oder Peter.

Clemens schrieb am 9.4. 2001 um 01:29:47 Uhr zu

Roman

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wirklich schöne, sprachlich interessante, lesenswerte englischsprachige Romane sind für mich vor allem Romane des 19. Jahrhunderts, vor allem wenn es in irgendeiner Form in Richtung Gothic geht (Mary Shelly's Frankenstein, manche Sachen von E. A. Poe, aber auch Bram Stoker's Dracula). Daneben sind auch historische Romane lesenswert (Sir Walter Scott z. B.). Bei den Abenteuerbüchern ist wohl an vorderster Front Rudyard Kipling (»Kim«) zu nennen.
Wenn ich einfach mal so einen englischsprachigen Roman lesen möchte, dann greife ich beherzt zu Tom Clancy. Das sind komplett niveaulose Geschichten, teilweise fragwürdig in der Einstellung, aber recht spannend und lang und trotz allem ganz unterhaltsam. Aber leider ist er von der Hochform der 80er Jahre inzwischen meilenweit entfernt.

Richie schrieb am 5.3. 2001 um 00:28:52 Uhr zu

Roman

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich verstehe nicht, dass so sehr zwischen Sachbüchern und Romanen differenziert wird, wie ich grade zum Beispiel bei Liamara lese. Ein Sachbuch beschreibt natur-, geistes- oder sozialwissenschaftliche Zusammenhänge. Ein Roman handelt von Menschen. Ob das in irgendeiner Weise »weniger« sein soll?

Ich liebe Dostojewskij. Er schafft es, einfach das Handeln und Denken von Menschen interessanter und faszinierender als alles andere sein zu lassen. Es stehen dort sehr viele Wahrheiten drin, und damit meine ich weniger die so eins zu eins übertragbaren Sachen , wie dass er in vielen Beziehungen Freud vorweggenommen hat, bloß in einer anderen Schriftform. Sondern daß man Menschen besser begreift, wenn man ihn gelesen hat.

Wenn ich wen neugierig gemacht hab: Schuld und Sühne ist ein guter Einstieg (irgendwer hat hier doch Porphyrij Petrowitsch gelinkt...?), der Spieler ist kurz, schwerer zum reinkommen. Gigantisch sind die Brüder Karamasow, der Idiot und die Dämonen. Aber da muss man Freude dran haben, dass wenig »richtig« passiert, sondern sehr viel einfach nur zwischen den Menschen abgeht. Aber das ist ja eigentlioch auch das, was »richtig« passiert...

Ich liebe ihn. Ich schätze, man hats gemerkt.
Danke fürs Lesen.

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