Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Vertrauen«
maike schrieb am 7.5. 2000 um 23:06:50 Uhr zu
Bewertung: 15 Punkt(e)
Vetrauen ...
... ist das Gefühl einem Menschen selbst dann glauben zu können , wenn man weiß , dass man an seiner Stelle lügen würde .
Miss Trown (aka qurl) schrieb am 2.4. 2002 um 00:06:03 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wenn ich meiner Freundin nicht vertraue, warte ich pausenlos darauf, dass sie mich enttäuscht, und ich - falls es schließlich dazu kommt - die Gewissheit und vermeintliche Genugtuung habe, dass mein Misstrauen angebracht war. Misstrauen schmerzt doch ziemlich. Warte ich vergebens auf die Enttäuschung, so zerreißt mich der Schmerz also sicherlich früher oder später - Und das einzig und allein deswegen, weil meine Freundin so verflixt tadellos war.
Natürlich kann ich ihr auch vertrauen, vermeide somit das schleichende Leid, und werde vielleicht mir nichts dir nichts von der Enttäuschung überrumpelt. Aber eben vielleicht auch nicht. Vielleicht deshalb nicht, weil meine Freundin so schlau ist, ihre Missetaten auf geschickte Art und Weise vor mir zu verbergen, vielleicht deshalb nicht, weil sie ein makelloses Mäuschen ist. Wie dem auch sei: Diese Variante ist auf alle Fälle angenehmer, wenn auch schwieriger.
Wenn der Zufall zutage bringt, dass sie mich hinters Licht führt, suche ich mir eben ganz einfach eine andere. Aber ich werde dem Zufall nicht auf die Sprünge helfen.
nusana schrieb am 19.6. 2001 um 19:50:56 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
vertrauen...ein schwerwiegender begriff...hat für mich große Bedeutung aber doch vermag ich ihn nicht (mehr) zu fassen...
die erfahrung hat mich gelehrt, dass man aufpassen muss; man sollte zwischen vertrauen und verlassen unterscheiden...ich sollte es machen..mache es auch, aber damit verliert man auch wieder den bezug zum »leben«.
ich denk mir das so:
wenn mir jemand sagt: »vertrau mir, ich werd immer für dich da sein«, dann kann ich höchstens unter umständen drauf vertrauen, dass er/sie es ernst meint...und selbst dass ist nicht gewiss und ich könnte drauf vertrauen, dass er/sie es echt versuchen will...aber darauf verlassen kann ihc mich nicht! jeder mensch macht bewusst oder unbewusst fehler, kann nicht alles beachten und einen dann schon mal dadurch unbewusst enttäuschen bishin zu verletzten...
fazit: man sollte derartiges nicht aussprechen!wenn man jmd meint vertrauen zu können,und weiß, in welchem grade, dann spürt man das für gewöhnlich und teilt das dem anderen wortlos mit!
Tanna schrieb am 7.5. 2000 um 23:08:39 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Einem Menschen Macht über mich geben - und glauben, hoffen, daß er sie nicht mißbraucht.
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