Vertrauen
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Vetrauen ...
... ist das Gefühl einem Menschen selbst dann glauben zu können , wenn man weiß , dass man an seiner Stelle lügen würde .
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| Der erste Text | am 7.5. 2000 um 23:06:50 Uhr schrieb maike über Vertrauen |
| Der neuste Text | am 14.2. 2026 um 22:53:28 Uhr schrieb mörderschnitzel über Vertrauen |
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am 22.10. 2007 um 22:57:46 Uhr schrieb
am 27.6. 2005 um 16:26:55 Uhr schrieb
am 12.5. 2024 um 08:06:34 Uhr schrieb |
Vetrauen ...
... ist das Gefühl einem Menschen selbst dann glauben zu können , wenn man weiß , dass man an seiner Stelle lügen würde .
Ein Vertrauen baut sich erst auf. allerdings kann sich Vertrauen nicht von allein erschaffen, es muß dran gearbeitet werden. Wenn aber das Vertrauen erst da ist, dann kann es nix schöneres mehr geben, als dadrauf etwas gemeinsames zu errichten. Es hat meistens was mit zwei Menschen zu tun die sich mögen und ein gutes Fundament ist die beste Voraussetzung für das Zusammensein. Ich hab das Gefühl, wenn ein Vertrauen da ist, dann möchte ich am liebsten alles umreißen - nur ich trau mich nich es sofort zu machen, ich brauch da so meine Zeit für.
..ist die Hand ins Feuer zu strecken mit der Gewissheit sich zu verbrennen, aber mit der Hoffnung das die Wunde wieder heilen wird.
Einem Menschen Macht über mich geben - und glauben, hoffen, daß er sie nicht mißbraucht.
Vertrauen ist die schwierigste Herausforderung überhaupt! Vertrauen ist lebensnotwendig für die Seele - jedoch kann Nicht-Vertrauen auch das leben retten. Vertrauen und Nicht-Vertrauen: Eine ewige Gratwanderung für die es keine Wanderkarte gibt.
Wenn ich meiner Freundin nicht vertraue, warte ich pausenlos darauf, dass sie mich enttäuscht, und ich - falls es schließlich dazu kommt - die Gewissheit und vermeintliche Genugtuung habe, dass mein Misstrauen angebracht war. Misstrauen schmerzt doch ziemlich. Warte ich vergebens auf die Enttäuschung, so zerreißt mich der Schmerz also sicherlich früher oder später - Und das einzig und allein deswegen, weil meine Freundin so verflixt tadellos war.
Natürlich kann ich ihr auch vertrauen, vermeide somit das schleichende Leid, und werde vielleicht mir nichts dir nichts von der Enttäuschung überrumpelt. Aber eben vielleicht auch nicht. Vielleicht deshalb nicht, weil meine Freundin so schlau ist, ihre Missetaten auf geschickte Art und Weise vor mir zu verbergen, vielleicht deshalb nicht, weil sie ein makelloses Mäuschen ist. Wie dem auch sei: Diese Variante ist auf alle Fälle angenehmer, wenn auch schwieriger.
Wenn der Zufall zutage bringt, dass sie mich hinters Licht führt, suche ich mir eben ganz einfach eine andere. Aber ich werde dem Zufall nicht auf die Sprünge helfen.
... ist etwas was man aufbauen und auch zerstören kann. Das Aufbauen dauert eine ganze Weile, weil man immer wieder etwas hinzufügt, was dann so nach und nach zu einer Einheit wird.
Das Zerstören hingegen kann von einer Sekunde auf die andere geschehen, wenn man nämlich das Vertrauen des anderen missbraucht. Und das kann sehr sehr weh tun...
Was verbinde ich noch mit Vertrauen... ja ich verbinde damit noch einen guten Freund, der mir mal sehr geholfen hat und sich auch Vertrauen nennt. Er ist da wenn man ihn braucht und hört einem einfach nur zu. Aber wenn es sein muss sagt er auch die bittere Wahrheit...
»Komm und spiel mit mir«, schlug ihm der kleine Prinz vor. »Ich bin so traurig . . .« »Ich kann nicht mit dir spielen«, sagte der Fuchs. »Ich bin noch nicht gezähmt!«
»Ah, Verzeihung!« sagte der kleine Prinz.
»Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig.«
»Die Zeit, die ich für meine Rose verloren habe . . .«, sagte der kleine Prinz, um es sich zu merken.
.... es wird endlich einmal zeit aufzuhören so zu tun als hätten alle sauhunde den durchblick, als hätten wir auch nur den hauch einer chance, der uns zerstörten wirklichkeit mit einfältigen gleichmacherstorys beizukommen. »Das einfachste Cut-Up besteht darin, dass man eine Textseite in vier gleiche Teile zerschneidet und die Teile neu ordnet.« (W.S. Burroughs, in: Die elektronische Revolution,1970). ganz so einfach wird es natürlich nicht sein, doch vielleicht gelingt es uns zu zeigen, dass der allgemeinen gehirnwäsche methodisch etwas entgegenzusetzen ist – vertrauen wir für diesen sauhund also dem großmeister W.S.B. – vielleicht hatte er recht, vielleicht reichen wenige theorieverbesserungen!?
noch ist zeit zum zustechen, zum aufschlitzen, zerschneiden und zerhacken. schlafende hunde weckt man nicht? dass ich nicht lache, was ein echter sauhund ist der wetzt seine tapetenmesser ... die reste könnt ihr behalten ...
Sauhund #10 ist raus - die letzte Printausgabe. Ab Oktober 2003 erscheint der Sauhund nur noch als online-Ausgabe zu finden unter www.sauhund.de, betreut von Marcel Kohl und Sebastian Januszewski. Alle drei Monate wird komplett aktualisiert, eventuell können auch Bilder u.a. mit aufgenommen werden. Mehr Selbstbeteiligung und Interaktion wird möglich und gefordert. Soweit die aktuelle Planung. Natürlich kann, ganz im kollektiven Sinne der Sauhund-Idee hier noch diskutiert werden, ob vielleicht eine jährliche Best-Of-Printversion o.ä. erstellt werden kann...
Vertrauen ist immer ein Wagnis. Es kann enttäuscht werden, und das tut weh.
Aber Vertrauen öffnet mir gleichzeitig eine neue Welt. Es lässt mich andere mit den Augen der Liebe sehen. Es kann über Vorurteile und Fremdheit hinweg eine Brücke schaffen, die eine neue Form der Gemeinschaft ermöglicht. Vertrauen ist das Wagnis, aus dem Freundschaften entstehen können. Das einzige Wagnis, bei dem ich immer verliere ist: niemanden zu vertrauen.
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