Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Vertrauen«
Tanna schrieb am 7.5. 2000 um 23:08:39 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Einem Menschen Macht über mich geben - und glauben, hoffen, daß er sie nicht mißbraucht.
maike schrieb am 7.5. 2000 um 23:06:50 Uhr zu
Bewertung: 15 Punkt(e)
Vetrauen ...
... ist das Gefühl einem Menschen selbst dann glauben zu können , wenn man weiß , dass man an seiner Stelle lügen würde .
Miss Trown (aka qurl) schrieb am 2.4. 2002 um 00:06:03 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wenn ich meiner Freundin nicht vertraue, warte ich pausenlos darauf, dass sie mich enttäuscht, und ich - falls es schließlich dazu kommt - die Gewissheit und vermeintliche Genugtuung habe, dass mein Misstrauen angebracht war. Misstrauen schmerzt doch ziemlich. Warte ich vergebens auf die Enttäuschung, so zerreißt mich der Schmerz also sicherlich früher oder später - Und das einzig und allein deswegen, weil meine Freundin so verflixt tadellos war.
Natürlich kann ich ihr auch vertrauen, vermeide somit das schleichende Leid, und werde vielleicht mir nichts dir nichts von der Enttäuschung überrumpelt. Aber eben vielleicht auch nicht. Vielleicht deshalb nicht, weil meine Freundin so schlau ist, ihre Missetaten auf geschickte Art und Weise vor mir zu verbergen, vielleicht deshalb nicht, weil sie ein makelloses Mäuschen ist. Wie dem auch sei: Diese Variante ist auf alle Fälle angenehmer, wenn auch schwieriger.
Wenn der Zufall zutage bringt, dass sie mich hinters Licht führt, suche ich mir eben ganz einfach eine andere. Aber ich werde dem Zufall nicht auf die Sprünge helfen.
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