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am 11.6. 2003 um 11:43:27 Uhr schrieb mondenkind
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am 2.11. 2008 um 05:12:56 Uhr schrieb Craig McDermott
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am 30.1. 2004 um 21:58:50 Uhr schrieb Gilwen über mondenkind
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Assoziationen zu »Mondenkind«
verliebt schrieb am 13.6. 2003 um 21:37:25 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Es ist eine alte Legende, und Du wirst sie nur verstehen können, wenn Du weise bist:
Eine Zigeunerin hatte den Mond beschworen.
Sie hat ihn eine ganze Nacht lang angefleht,
hat geweint bis zum Morgengrauen daß er ihr einen Mann zu schicken, einen Zigeuner.
Und irgendwann hatte der Mond ein Einsehen und sagte zu der Frau:
„Du sollst Deinen Mann haben, einen Gitan mit dunkler Haut.
Aber ich will eine Gegenleistung von Dir:
Ich will das erste Kind, das Du zur Welt bringst, als mein eigenes haben“
Das Kind des Gitans mit dunkler Haut kam zur Welt,
aber es war weiß, so weiß wie das Fell eines Hermelins.
Und seine Augen waren grau und nicht dunkel.
Ein weißes Kind des weißen Mondes.
Und der Gitan verfluchte das Kind,
wünschte es zum Teufel und sagte: Ein Zauberer hat Dich gemacht.
Und er glaubte sich entehrt und schrie seine Frau an:
„Von wem ist dieses Kind?
Mit wem hast Du mich betrogen, eiskalt und schamlos?“
Und er erstach sie mit seinem Messer.
Das Kind aber brachte er auf einen Berg und ließ es dort liegen.
Dort liegt und lebt es.
Und in den Vollmondnächten geht es ihm gut.
Und wenn das Kind weint, dann nimmt der Mond ab, um dem Kind eine Wiege zu sein.
Wer sein ungeborenes Kind opfert, um nicht allein zu bleiben,
kann dieses Kind nicht geliebt haben.
Und Du Mond, Du willst Mutter sein,
und hast niemanden, dessen Liebe Dich zur Frau macht.
Sag mir, silberner Mond, was willst Du tun mit einem Wesen aus Fleisch und Blut,
einem Kind des Mondes?
mondenkind schrieb am 18.6. 2003 um 14:01:13 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
«[...] Sie sass, von vielen Kissen gestützt, auf einem weichen, runden Polster in der Mitte der Blütenkuppel und blickte ihm entgegen. Sie wirkte unendlich zart und kostbar. Wie krank sie war, konnte Atréju an der Blässe ihres Gesichts sehen, das fast durchsichtig schien. Ihre mandelförmigen Augen hatten die Farbe von dunklem Gold. Sie verrieten keinerlei Besorgnis oder Unruhe. Sie lächelte. Ihre schmale, kleine Gestalt war in ein weites, seidenes Gewand gehüllt, das so weiss leuchtete, dass selbst die Magnolien-Blätter dagegen dunkel erschienen. Sie sah aus wie ein unbeschreiblich schönes kleines Mädchen von höchstens zehn Jahren, aber ihr langes Haar, das glatt gekämmt über ihre Schultern und ihren Rücken auf das Sitz-Poster herabfiel – war weiss wie Schnee. [...]»
aus «DieUnendlicheGeschichte», von Michael Ende
rose-of-sharon schrieb am 21.3. 2008 um 20:26:41 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Es gab einmal einen kleinen Jungen, der verbrahcte seinte Zeit tagein, tagaus im Hause und schaute betrübt durch die getönten Fenster seines Kidnerzimmers den anderen Kindern beim Spielen auf dem spielplatz zu. Dann und wann wagte er noch zu fragen »warum darf ich nicht nach draussen gehen, Mama?«, doch nachdem seine Frau Mama ihn daraufhin jedesmal bekümmert anblickte, ohne etwas zu sagen, hatte er es aufgegeben....
Eines Nachts jedoch, als er auf nackten Sohlen durch die vom Mondenschein durchfluteten Gänge tappste, auf der Suche nach einem Glas Wasser, hörte er Stimmen aus dem Salon und sah einen Lichtstrahl aus einem feinen Spalt zwischen Tür und Türrahmen dringen. Neugierig wie er war - er hatte schon immer alles erkunden wollen, das Haus kannte er schon in- und auswendig.. - tappte er leise näher und lauschte auf die Worte des Mannes, der mit seiner Mutter sprach. So erfuhr er von diesem Mann - der ein in diesem Hause ein und ausgehender Doktor war - und nicht von seiner Mutter, dass er eine Lichtallergie hatte.
Betrübt ging der Junge zurück in sein Zimmer, hatte das Glas Wasser schon längst vergessen. Er kroch unter seine bettdecke, doch die offenen Vorhänge liessen das Mondlicht hinein, sodass es taghell in seinem Zimmer war. Er schlug die Daunendecke wieder beiseite, schob seine Füße über den bettrand und trat ans Fenster, starrte direkt auf den riesigen Vollmond. »wunderschön«, hauchte er, als er das Fentser öffnete und hinauskletterte, eine Hand am Fensterrahmen, die andere nach dem Mond ausstreckend - doch so sehr er sich auch streckte und streckte, er konnte ihn einfach nicht erreichen.
Ein kalter Wind fuhr durch sein Nachthemd, seine Knie waren schon wund, doch er bemerkte es kaum. Ohne zu Zögern liess er den Rahmen los, streckte sich mit beiden Händen nach dem Mond aus, der zu lächeln schien, gutmütig, als wolle er ihn in seine Arme zu nehmen - und fiel. Kein Schrei drang über seine Lippen, als er die drei Stockwerke hinabfiel; sein Blick war auf den Mond gerichtet, dessen Kond er war: Ein Mondenkind, das der Sonne trotzte...
Profilneurose schrieb am 26.6. 2003 um 15:29:20 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Der Mond aber rollte über den Himmel und die Menschen sahen sich an und sagten: „Schaut den Mond, so hell, so groß!“ Da spiegelte sich der Mond im See, und war ganz verzückt von sich. Noch heller wollte er scheinen, noch größer blies er sich auf. Und dann, ganz je, zu seinem erstaunen war er geplatzt.
Die Menschen aber lachten und feierten, denn Sie wußten, es würde einen neuer kommen, -Monat für Monat.
Das Mondenkind war herab und direkt in den See gefallen. Da saß es nun am Ufer und schimpfte auf die herzlosen Menschen. Es tobte gar rumpelstilzchenhaft bis ein neuer Mond erschien. So warm war er, so kräftig, wie es keinen zuvor gesehen hatte. Doch weil es ja ein zartes Nachtgeschöpf war, mußte es zergehen im bösen, bösen Licht des Tagmondes. Und nichts blieb von ihm als eine Häufchen Elend, daß alle, die es beachtet hätten, als Sonngetrfro bezeichnet hätten.
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