Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 89, davon 86 (96,63%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 29 positiv bewertete (32,58%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 31.3. 2000 um 01:34:37 Uhr schrieb
irgendwer über Kultur
Der neuste Text am 9.1. 2010 um 15:50:49 Uhr schrieb
Ulrich über Kultur
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 40)

am 24.11. 2003 um 00:58:39 Uhr schrieb
helge über Kultur

am 23.9. 2003 um 16:43:32 Uhr schrieb
willard über Kultur

am 13.3. 2004 um 02:19:59 Uhr schrieb
Rufus über Kultur

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kultur«

Hair Le schrieb am 3.6. 2000 um 21:20:28 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 5 Punkt(e)

Kultur hat viele Bedeutungen. In meinem Heimatdorf hat man früher gesagt: »Ich bin in den Kulturen gewesen«. Das meinte ein bestimmtes Baumanpflanzungsareal. Kultur heißt auf Englisch »Zivilisation«. In diesem Zusammenhang sei jedem das Meisterwerk »Der Untergang des Abendlandes« von Oswald Spengler empfohlen. Dort wird die Meinung vetreten, daß Kultur ein Organismus ist, der mit allen Merkmalen eines Lebenszyklus wie Entstehung, Wachstum, Blüte, Verfall, Tod ausgestattet ist. Während ich das las, habe ich in der Glotze eine Dokumentation über Schleimpilze gesehen. Eine unheimliche Analogie!

GPhilipp schrieb am 11.5. 2000 um 23:39:53 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 5 Punkt(e)

ist ein deutscher Begriff! In Frankreich/England etc. gibt den Ausdruck 'Zivilisation'.

Ein interessantes Buch hierzu: Norbert Elias - 'Über den Prozeß der Zivilisation' (suhrkamp)

Kant 1784: »Wir sind in hohem Grade durch Kunst und Wissenschaft kultiviert, wir sind zivilisiert bis zum Überlästigem zu allerlei gesellschaftlicher Artigkeit und Anständigkeit...«

Elias: '..: der Gegensatz zwischen dem vorwiegend französisch sprechenden, nach französischen Mustern »zivilisierten«, höfischen Adel auf der einen Seite [höfliches Verhalten/Sprache] und einer deutsch sprechenden, mittelständischen Intelligenzschicht, ...' '.., deren ganze Legitimation zunächst in ihrer geistigen, ihrer wissenschaftlichen oder künstlerischen L e i s t u n g liegt;...'

Deutschland ist arm und entvölkert infolge des dreißigjährigen Krieges; davor gab es Fernhandel usw.

Zitate aus o.g. Buch

mcnep schrieb am 14.1. 2004 um 17:12:49 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eine wenn auch mit aller Vorsicht aufzuschließende Analogie zwischen Juden und Türken im Bewußtsein des Rassisten ist die Tatsache, daß sich die Ablehnung vordergründig an einer postulierten Fremdheit des anderen festmacht, an fremden Traditionen (ausgerechnet die, die in solchen barbarischen Denkmustern leben, sprechen auch gerne von 'Kultur') an der fehlenden Integrationsbereitschaft (die zum einen auch von außen hergestellt wird, in jedem Falle aber ein nicht zu diskutierendes Recht ist), an mythenbildenden Vorstellungen über das vom Rassisten oft obsessiv verfolgte Motiv der Ökonomie (Händler und Proletarier, und wo selbst das zur Diskreditierung nicht reicht, müssen Unterstellungen grundlegender krimineller Machenschaften her), das Bild eines Volkes an der kontinentalen Peripherie (was bedeutet, daß es von beiden Lagern wie eine Spielkarte mal integrativ, mal ausschließend verwendet werden kann). Daß rassistisches Denken letztlich um seiner selbst willen existiert, und erst von oben nach unten mit dem mörderischen Sinn und Ziel aufgeladen wird, der dann irgendwann zu blutigen Konsequenzen führt, der mental weichgekochte Mob dann nur noch ausführendes Glied für die mit der eingesetzten Trumpfkarte der Ideologen legitimierten Pogrome, all das spielt in der heutigen Debatte keine offizielle Rolle, da die Schizophrenie vorherrscht, gerade wegen der Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung sei eine Wiederholung ausgeschlossen - solange nur das Fremde als Auslöser des Rassismus ferngehalten werde.

clu schrieb am 7.10. 2001 um 14:42:06 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 2 Punkt(e)

wie gern bin ich ein konservatives arschloch, weil ich ab und an meinem gesunden menschenverstand traue und nicht duckmäuserisch werde, nur weil ich ein machwerk nicht verstehe. nicht jede bedeutungsvoll hochgezogene augenbraue und nicht jedes in einem abgedunkelten raum flimmernde etwas ist ein kunstwerk, - ganz im gegenteil zu künstlern und -noch schlimmer- den kuratoren, die sich selbst als kunstwerke anpreisen, allerdings nicht ohne wichtigkeit mit schlechtem benehmen zu rechtfertigen

vip schrieb am 5.10. 2000 um 18:10:53 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 4 Punkt(e)

Der Trick antiker Hochkulturen besteht wohl hauptsächlich darin, nur das von sich übrig gelassen zu haben, was uns heute zum Staunen bringt.

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