Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 93, davon 90 (96,77%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 31 positiv bewertete (33,33%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 31.3. 2000 um 01:34:37 Uhr schrieb
irgendwer über Kultur
Der neuste Text am 24.3. 2016 um 16:30:00 Uhr schrieb
Hamlets Geist über Kultur
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 41)

am 17.10. 2007 um 23:38:54 Uhr schrieb
Hannes über Kultur

am 19.6. 2002 um 00:03:38 Uhr schrieb
ideenjaeger über Kultur

am 15.11. 2009 um 15:43:55 Uhr schrieb
Niklas über Kultur

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kultur«

Rufus schrieb am 27.11. 2000 um 18:51:51 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 4 Punkt(e)

· Kultur: die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen einer Gemeinschaft, eines Volkes.

Kultur ist ihrer Definition nach also nicht ein Ergebnis individualistischen Einsiedlertums sondern sozialen Umgangs und Kontaktes. So gesehen hätte Robinson auf seiner Insel die tollsten Ideen haben können, Kunst- und Bauwerke auf höchstem Niveau. Bis zum erscheinen von Freitag als Gegenüber, Rezipient und Kritiker kann von Kultur nicht groß die Rede sein. Somit ist eine Voraussetzung von Kultur also Gesellschaft,....nicht allein sein.
Ich glaube das es gar keiner großen Aktion bedarf um Kultur zu schaffen, wo einige Menschen aufeinandertreffen und miteinander reden entsteht schon Kultur. Damit ist noch nichts über die Qualität dieser Augenblickskultur gesagt. Womit ein weiterer Aspekt von Kultur angesprochen ist: die Zeit, in der sie stattfindet. Als Beispiel für Kultur in der Zeit, nehmen wir eine Idee in diesem Falle die volkstümliche Adaption Kants kategorischen Imperativs:
Was Du nicht willst das man Dir tu, das füg´ auch keinem anderen zu.
Mit dem ersten aussprechen dieses Satzes begann sein Wirken, und er wird solange wirken bis er irgendwann einmal in Vergessenheit geraten wird. Eine echte Kulturleistung in der Zeit. Schon einige Hundert Jahre alt, und wird wohl hoffentlich noch einige Zeit wirksam bleiben. Aber mal ehrlich wer hält sich immer daran? So ganz Konsequent sind wir ja nun auch nicht!
Was wiederum einen neuen Aspekt aufscheinen lässt, nämlich die Anteilnahme.
Jetzt könnte man argumentieren das der Grad der Anteilnahme ein Kriterium für die Qualität von Kultur ist, aber im Hinblick auf die Tatsache das die Hitparade der Volksmusik immer wieder Einschaltquotenrekorde einfährt lässt da gesunde Zweifel aufkommen. Trotzdem ist die Anteilnahme ein entscheidender Faktor in der Kultur, denn fällt diese weg, so bleibt die Kultur und die Kulturleistung auf der Strecke.
Anteilnahme also! Anteilnahme ist erst durch das psychophysiologische Phänomen der Wahrnehmung möglich, womit ich endlich vom Lexikon über Robinsons Insel, Kant, die sogenannte Volksmusik in diesem Raum und in dieser Zeit, nämlich im Blaster gelandet bin, der natürlich auch eine Kulturleistung (der besonderen Art) darstellt.

Wolf schrieb am 14.4. 2000 um 17:40:42 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 4 Punkt(e)

War Kultur nicht die Gesamtheit aller menschlichen Lebensäußerungen? Das ist doch klasse! Kultur überall! Da muss sich niemand mehr als gleichnamiger Muffel verunglimpfen lassen, und keiner braucht sich aufzupumpen, wenn er Tod & Teufel davon versteht. Lebensäußerungen sind schließlich alles: Bier trinken, barfuß laufen, Kartoffeln schälen, ein Loch in den Schnee pinkeln, was du willst. - Ach nee, auch ein Blick in den Duden zeitigt einen Bewusstseins-Blast: Das gilt nur für geistige & künstlerische Lebensäußerungen. Na, mach was. Aber einbilden braucht man sich trotzdem nix.

mcnep schrieb am 14.1. 2004 um 17:12:49 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eine wenn auch mit aller Vorsicht aufzuschließende Analogie zwischen Juden und Türken im Bewußtsein des Rassisten ist die Tatsache, daß sich die Ablehnung vordergründig an einer postulierten Fremdheit des anderen festmacht, an fremden Traditionen (ausgerechnet die, die in solchen barbarischen Denkmustern leben, sprechen auch gerne von 'Kultur') an der fehlenden Integrationsbereitschaft (die zum einen auch von außen hergestellt wird, in jedem Falle aber ein nicht zu diskutierendes Recht ist), an mythenbildenden Vorstellungen über das vom Rassisten oft obsessiv verfolgte Motiv der Ökonomie (Händler und Proletarier, und wo selbst das zur Diskreditierung nicht reicht, müssen Unterstellungen grundlegender krimineller Machenschaften her), das Bild eines Volkes an der kontinentalen Peripherie (was bedeutet, daß es von beiden Lagern wie eine Spielkarte mal integrativ, mal ausschließend verwendet werden kann). Daß rassistisches Denken letztlich um seiner selbst willen existiert, und erst von oben nach unten mit dem mörderischen Sinn und Ziel aufgeladen wird, der dann irgendwann zu blutigen Konsequenzen führt, der mental weichgekochte Mob dann nur noch ausführendes Glied für die mit der eingesetzten Trumpfkarte der Ideologen legitimierten Pogrome, all das spielt in der heutigen Debatte keine offizielle Rolle, da die Schizophrenie vorherrscht, gerade wegen der Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung sei eine Wiederholung ausgeschlossen - solange nur das Fremde als Auslöser des Rassismus ferngehalten werde.

vip schrieb am 5.10. 2000 um 18:10:53 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 4 Punkt(e)

Der Trick antiker Hochkulturen besteht wohl hauptsächlich darin, nur das von sich übrig gelassen zu haben, was uns heute zum Staunen bringt.

clu schrieb am 7.10. 2001 um 14:42:06 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 2 Punkt(e)

wie gern bin ich ein konservatives arschloch, weil ich ab und an meinem gesunden menschenverstand traue und nicht duckmäuserisch werde, nur weil ich ein machwerk nicht verstehe. nicht jede bedeutungsvoll hochgezogene augenbraue und nicht jedes in einem abgedunkelten raum flimmernde etwas ist ein kunstwerk, - ganz im gegenteil zu künstlern und -noch schlimmer- den kuratoren, die sich selbst als kunstwerke anpreisen, allerdings nicht ohne wichtigkeit mit schlechtem benehmen zu rechtfertigen

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