| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
79, davon 77 (97,47%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 19 positiv bewertete (24,05%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 7.6. 1999 um 14:44:36 Uhr schrieb eisEbs
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am 10.6. 2026 um 13:43:39 Uhr schrieb nukleare Lenkungsgruppe
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am 17.6. 2008 um 14:43:04 Uhr schrieb een über Wahn
am 20.5. 2015 um 03:19:17 Uhr schrieb Sand über Wahn
am 22.4. 2007 um 09:01:04 Uhr schrieb biggi über Wahn
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Wahn«
Liamara schrieb am 7.7. 1999 um 18:57:23 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Im Wahn ist man zum Beispiel dann, wenn man einem Kaufrausch verfällt und Dinge kauft, bei denen man sich später, wenn man sie zu Hause mal ans Fenster hält und im Licht betrachtet, an den Kopf faßt und sich denkt: wieso hab ich das gekauft?
Ein guter Kaufrausch kennt keine Fehlkäufe, aber wenn der Wahn hinzu kommt, wird es kritisch. Dann könnte man plötzlich das rote T-Shirt mit den blauen Punkten schick finden, und wenn man es zu Hause aus der Tüte zerrt, stellt man fest, daß es zu keiner Hose paßt und zu keinen Schuhen und überhaupt, man könnte es im Bett anziehen, das ist aber auch alles.
Ja, so ist das mit dem Wahn. (Hab allerdings noch keine roten T-Shirts mit blauen Punkten gesehen, aber das war ja nur ein Beispiel, das habt ihr doch verstanden, oder?)
Höflichkeitsliga schrieb am 24.2. 2003 um 01:52:16 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Peter:
"Manchmal denke ich, ich bestehe ganz und gar aus Wahn, aus wahnwitzigstem Wahn, wenn ich etwa im Frühling aufstehe, bei offenem Fenster, und eine warme Brise in das Zimmer geht, dann sitze ich da, aufrecht, und das T-Shirt klebt an mir, und aus den Ärmeln kommen zwei Arme, auf denen Überall Harre sind, und es sind tatsächlich meine, wenn ich etwa an der Sehne ziehe dann bewegt sich der Finger, als ob es das normalste auf der Welt wäre, aber das kann nicht sein, sie sehen mir fremd aus, wenn ich aufstehe, dann baumeln sie an mir herunter, und alles ist nur noch fad, da ist kein Hirn in den Armen nicht, nicht in der Haut, nur Nervenzellen, sagt mir der Arzt, die Hand kann nicht denken, aber sie tut was gedacht wird, ich ekele mich vor meiner Haut, die schon alt wird, aber als ich jünger war, da hatte ich mich auch schon vor ihr geekelt, weil sie mir nämlich die ganze Zeit den Tod ins Gesicht schreit, weil sie unentwegt kündet von Dreck Blut und vom Zersterben, und dann sitze ich auf der Matratze, und der ekelige Schwanz hängt mir aus der Beinöffnung meiner weitgeschnittenen, im Schlaf nach oben gerutschten, Boxershort, dieses ekelhafteste aller Menschlichen Organe, dieser Scheiß, und ich sitze da und denke mir das beinah das ganze Zimmer auf mich herunterkommt so drückt es mir auf den Kopf, da vorne die Wand, die ist weiß, und zwischen mir und der Wand die Luft vom Zimmer, und soweiter, und dann lege ich meinen Kopf an die Wand, und höre wie mein Menschenblut mir selbsttätig im Kopf herumrauscht, wie wenn man sich eine Strandmuschel ans Ohr hält, und dann höre ich mich, und dann ist alles wieder gut, und und und
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