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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.1. 1999 um 21:46:10 Uhr schrieb
dragan über todeszelle
Der neuste Text am 22.12. 2010 um 06:49:25 Uhr schrieb
Joachim über todeszelle
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 11)

am 11.5. 2003 um 21:07:49 Uhr schrieb
biggi über todeszelle

am 11.5. 2003 um 21:19:22 Uhr schrieb
biggi über todeszelle

am 11.5. 2003 um 21:08:20 Uhr schrieb
biggi über todeszelle

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Todeszelle«

Gabriel schrieb am 19.11. 1999 um 16:11:40 Uhr zu

todeszelle

Bewertung: 5 Punkt(e)

Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, warum man für die Giftspritze sterile Nadeln verwendet?

Das ist so absurd wie die Geschichte von dem Franzosen, der sich einen schweren Stein mit einem Seil am Hals befestigte, Gift schluckte, sich anzündete und von einer Klippe in Meer sprang. Im Fallen wollte er sich noch erschießen, traf aber das Seil. Als er unten ankam, löschte das Wasser die Flammen. Außerdem war das Wasser so kalt, dass ihm schlecht wurde und er das Gift erbrach. Ein Fischer fand den glücklosen Selbstmörder und brachte ihn ins Krankenhaus, wo er kurze Zeit später an einer Lungenentzündung verstarb.

Jann schrieb am 19.5. 2000 um 00:19:45 Uhr zu

todeszelle

Bewertung: 2 Punkt(e)

todeszelle der ultimative Raum der nicht-Raum der nicht-Leben-Raum eng sitzt in der Todeszelle ein Leben ein potentieller Toter ein potentieller Lebender
Todeszelle Alptraum niemand möchte rein wer würde es akzeptieren ist die Strafe nicht der Tod und nicht das warten auf den Tod das Warten macht
verrückt
gläubig
reuig
wütend
rasend
gleichgültig
dankbar für's Leben
u n g d u l d i g

Thomas Nick schrieb am 14.7. 1999 um 12:08:54 Uhr zu

todeszelle

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich fragte mich ob dies das Ende sein würde oder erst der Anfang von etwas völlig unbekanntem. Würde jemand anderes in der Lage sein über mich zu richten oder war meine eigene Sicht der Dinge das entscheidende. Vielleicht würde meine Idee weiterleben auch wenn ich meine irdische Hülle schon längst verlassen hatte. Auf jedenfall ist meine Geschichte eine die sich schon mal ereignet haben mag aber schließlich kommt es auch auf die mikroskopisch feinen Unterschiede an die völlig außerhalb unseres menschlichen Gesichtsfeldes liegen. Ich war auf jeden Fall noch nicht bereit mich und meine Existenz aufzugeben so lange ich noch unter den Lebenden weilte. Das letzte Wort war noch nicht gesprochen und auch wenn mein Körper gefangen ist so können sie doch nicht meinen Geist einsperren.

Yvy schrieb am 12.1. 1999 um 02:47:48 Uhr zu

todeszelle

Bewertung: 2 Punkt(e)

Damals 1934 lernte ich eine interessante Persönlichkeit in meiner Nachbartodeszelle kennen. Ein sympathischer älterer Herr muß er wohl gewesen sein mit einem höflichen aber prägnanten Südstaaten-Akzent. Wir kommunizierten anhand von Klopfzeichen und erzählten uns in Anbetracht der Zeit, die uns noch blieb unsere gegenseitige Lebensgeschichte. Ich mochte seine Art über Klopfzeichen seine Jugend blumig auszumalen, auch wenn er ab und an etwas abzuschweifen pflegte. Als wir auf den Grund unserer Isolationshaft kamen, schienen wir uns gegenseitig mit Ausschmückungen der Taten übertrumpfen zu wollen. Warum nur saß ein solch sensibler, hochintelligenter und liebenswerter Herr in diesem vertrackten Trakt. Als wir gerade über den Sinn des Lebens zu philosophieren begannen öffnete sich die Tür meiner Zelle. Ich wußte, daß es an der Zeit war, mich von meinem neugewonnenen Freund zu verabschieden. Auch er vernahm die Geräusche und klopfte mir behutsam seine Hochachtung und beteuerte sowohl seine Freundschaft zu mir als auch das Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen. Leichten Herzens und mit einem Lächeln auf meinem Gesicht trat ich hinaus aus dem Dunkel meiner Kammer. Da wartete schon sehnsüchtig das Licht auf mich und ich konnte es kaum erwarten hineinzugehen. Innerlich verabschiedete ich mich von allem an was ich noch hing. Dies war nicht viel, eigentlich nur mein Leben. Und selbst davon war es ein Leichtes mich zu trennen. Keiner wollte meine Vorfreude so recht verstehen und ich genoß es, sie alle so im Unverstand zurückzulassen.

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