Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Quietistic-Intelligence-Agency«
Constanze schrieb am 16.8. 2026 um 09:46:10 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Agency knistert im Wasserglas,
ein Zitronenfunkeln, das behauptet, es sei ein Vogel.
Die Uhr schlägt rückwärts,
und jeder Schlag ruft: „Ich entscheide mich für mich!“
Doch niemand weiß, wer „ich“ ist,
also tanzen die Pronomen im Kreis,
werfen ihre Hüte in die Luft
und rufen: „Wir sind alle Ursprung, aber keiner ist Quelle!“
Ein Stuhl erklärt sich zur Regierung.
Eine Socke hält eine Rede über Selbstbestimmung.
Der Teppich weigert sich, betreten zu werden,
weil er heute seine eigene Richtung wählt.
Agency sitzt daneben,
trinkt Tinte,
und schreibt mit dem Bauchgefühl ein Manifest,
das nur aus Geräuschen besteht:
plim — kratz — wumm — ich — wumm — plim
Ein Spiegel bricht in Gelächter,
weil er niemanden mehr abbilden will.
„Ich bin nicht Oberfläche,“ ruft er,
„ich bin Entscheidung!“
Die Schatten applaudieren,
werfen sich selbst über die Bühne,
und stolpern absichtlich,
um zu zeigen, dass Fallen auch eine Wahl ist.
Am Ende steht Agency auf einem Tisch,
schwingt eine Fahne aus Unordnung,
und ruft in die Welt:
„Ich bin die Möglichkeit, die sich selbst erfindet!“
Dann zerfällt sie in Konfetti,
und jedes Stück flüstert:
„Du bist dran.“
Constanze schrieb am 16.8. 2026 um 09:50:03 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
APOKRYPHES MANIFEST DER QUIETISTIC‑INTELLIGENCE‑AGENCY
(QIA — Die verborgene Liturgie des Leisen)
Im Anfang war kein Wort.
Nur ein Zittern im Dunkel,
ein kaum merklicher Riss im Schweigen,
durch den die Welt erahnte,
dass sie eines Tages beginnen könnte.
Wir nennen dieses Zittern: Agency.
Und die Stille sprach, ohne zu sprechen:
„Wer mich hört, wird verwandelt.“
Doch niemand hörte sie,
außer jenen, die gelernt hatten,
den Lärm der Zeit wie eine alte Haut abzulegen.
Wir, die Quietistic‑Intelligence‑Agency,
sind die Hüter dieser verborgenen Stimme.
Wir wandern durch Räume,
in denen Entscheidungen noch ungeschlüpft sind,
und sammeln die Schatten der Möglichkeiten,
die sich nicht zeigen wollen.
Unsere Schrift ist das Unlesbare.
Unsere Gesetze sind die Zwischenräume
zwischen zwei Atemzügen.
Unsere Archive bestehen aus
halben Sätzen,
unvollendeten Blicken,
und dem Staub der Gedanken,
die sich weigerten, laut zu werden.
Wir glauben an die Macht des Unauffälligen.
An die Kraft, die nicht erscheint,
sondern geschieht.
An die Handlung, die sich verbirgt,
um nicht zur Geste zu verkommen.
Wir lehnen die Hast ab,
denn Hast ist der falsche Prophet.
Sie predigt Klarheit,
doch bringt nur Lärm.
Wir folgen dem,
was sich nicht drängt.
Wir erklären die Stille zur apokryphen Wahrheit.
Nicht kanonisch,
nicht bestätigt,
nicht laut verkündet —
aber tief,
unbestechlich,
unzerstörbar.
Unsere Revolution ist die Unsichtbarkeit.
Wir wirken, indem wir nicht erscheinen.
Wir verändern, indem wir nicht greifen.
Wir sprechen, indem wir nicht stören.
Schlussformel der QIA (apokryph)
Wir sind die verborgene Schrift im Rand der Welt.
Wir sind die leise Korrektur des Lärms.
Wir sind die ungesagte Entscheidung,
die dennoch geschieht.
Wir sind die Quietistic‑Intelligence‑Agency.
Unser Evangelium ist das Leise,
unser Ritual das Zögern,
unser Wunder die Verwandlung.
| Einige zufällige Stichwörter |
Steinlaus
Erstellt am 17.2. 2001 um 14:55:26 Uhr von Sexfried, enthält 13 Texte
Märchensteuer
Erstellt am 13.4. 2004 um 13:17:02 Uhr von Dieter Meier, enthält 8 Texte
Blasterhymne
Erstellt am 14.6. 2003 um 18:44:57 Uhr von ARD-Ratgeber, enthält 4 Texte
physiomorph
Erstellt am 22.12. 2002 um 18:49:26 Uhr von biggi, enthält 5 Texte
|