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Ich bin Googler. Der geborene Googler. Google ist toll. Sehr toll. Und damit beziehe ich mich auf alles. Von der Suchmaschine über Google Maps bis hin zu YouTube ist Google ein nahezu allumfassendes Internetunternehmen, dass mit seinen herausragenden Diensten kaum Wünsche offen lässt. Nur der Browser Google Chrome ist ein von mir eher selten genutztes Alternativprogramm, aber dies hängt zum Teil auch damit zusammen, dass ich so ein Vollblut-Googler bin.
Deswegen erkläre ich jetzt auch kurz meine Google-Geschichte. Ursprünglich, mein wirkliches Internet- und Digitalleben begann mit Windows 7, surfte ich noch, gutgläubig wie ich anfangs noch war, mit dem Internet Explorer durch die Welt. Einer meiner ersten Aktionen war mein Upgrade von Internet Explorer 8 auf Internet Explorer 9 (man, fühlte ich mich damals stolz, die hochmoderne und absolut aktuellste Version zu nutzen). Da ich das gesamte Windows-System größtenteils allein ohne fremde Hilfe entdeckt habe, konnte ich mich auch frei entfalten (was, so denke ich, mein Glück war) und alle möglichen, mir erschlossenen, Funktionen nach belieben nutzen, konfigurieren und mit ihnen experimentieren. Als ich die IE-Einstellungen erforscht habe, habe ich zunächst mir allerlei schon bekannte Internetadressen als Startseiten festgelegt (Sinn gab's herzlich wenig, aber ich kannte die Favoriten noch nicht) und mir daneben auch meine Standardsuchmaschine ausgesucht. Und da ich schon damals viel von Google gehört habe und mir klar war, dass das das Beste sein muss, legte ich dies gleich mal als Standardsuchmaschine fest. Das war der Anfang (ich bin abgeschweift, ich weiß, aber ich muss mal alles loswerden).
Der nächste Schritt war mein Google-Konto. Ich hatte damals noch keine nennenswerte E-Mail-Adresse, mit der man richtige Mails mit Anhängen etc. versenden konnte, außerdem war sowieso alles gut, was von Google kam (und das ist noch heute so). Also, als ich mich auf einer Seite von Google befand, kam der Werbeaufruf, sich ein „Google Mail“-Konto (heute Gmail) einzurichten. Ich bin für so'n Zeugs natürlich immer zu haben, also habe ich es getan! Ich habe es nie bereut. Das war damals, vermutlich 2011, und mein Konto besteht noch heute. Mit allen möglichen Diensten, Google Plus, Google Übersetzer (zur Verbesserung nötig) und auch viele Verknüpfungen zu externen, nicht zu Google gehörenden, Diensten.
Weiter ging's als ich mich vom Internet Explorer losgesagt habe. Endlich wurde ich bekehrt und stellte fest, dass es doch noch mehr Browser gibt, ja gar viel bessere. Und wie konnte's anders sein: erst eine Installation, und nach einiger Zeit, da IE wohl gesponnen hat, war ich plötzlich fester Nutzer von Mozilla Firefox. Meine Bindung zum Internet Explorer löste sich dann auf, ich schaute noch manchmal rein, aber dazu gleich. Jedenfalls war Google bei Mozilla Firefox die standardmäßige Standardsuchmaschine, weswegen es gar keine Frage war, welche Dienste in meinem Leben nun weiterhin die Hauptrolle spielten. Mozilla Firefox hat mir die Schwierigkeit der Doppelbindungssituation abgenommen. Nach Mozilla Firefox fing ich an, vor Allem durch Google Chrome, festzustellen, dass es eine Vielzahl an Browsern gibt und ich installierte unzählige Webbrowser auf meinem PC, um sie zu testen.
Am Ende blieb ich dann aber erwartungsgemäß bei der richtigen Wahl, Mozilla Firefox. Google Chrome bleibt eine Alternative, falls mal was bei Mozilla Firefox nicht so funktioniert, wie es soll und als Testprogramm. Heute benutze ich Windows 10, kenne mich mit dem System und der allgemeinen virtuellen Bedienung nach persönlicher Einschätzung recht gut aus, beherrsche sogar Grundkenntnisse von HTML und bin mit Google wunschlos glücklich.
Google ist jedenfalls ein Begriff, unter dem man ruhig viele fantastische Internetdienste zusammenfassen kann. Und das sage ich, ohne dass ich bezahlte Werbung für das Unternehmen machen soll. Ich danke dir Google, für deine Anwesenheit und deinem nahezu permanenten Beistand in meinem Leben.
Wer bis heute Konkurrenzprodukte genutzt hat, dem Empfehle ich ein kleines Experiment. Wechselt für einen Monat lang zu Google und dann entscheidet, ob Ihr wirklich wieder zurück wollt. Glaubt mir, Google ist dein Freund! GidF!
Ich beende jetzt den Text mit einen Gedanken daran, wann der Google-Bot dies hier wohl indexiert haben wird und wer das wohl mal bei einer Google-Suche findet. Diskussionen über Google, diesen Text und so weiter sind gern erwünscht!
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