Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 81, davon 78 (96,30%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 31 positiv bewertete (38,27%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.1. 2000 um 20:21:59 Uhr schrieb
maw über adorno
Der neuste Text am 3.11. 2016 um 12:08:27 Uhr schrieb
Knobloch über adorno
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 31)

am 9.7. 2003 um 02:30:23 Uhr schrieb
moc über adorno

am 3.11. 2016 um 12:08:27 Uhr schrieb
Knobloch über adorno

am 26.8. 2011 um 14:57:12 Uhr schrieb
M über adorno

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Adorno«

Grimbert schrieb am 27.4. 2000 um 22:38:30 Uhr zu

adorno

Bewertung: 6 Punkt(e)

AD Or No: wohl der coolste Philosoph generell. Spielte Zwölftonmusik, weil er wußte, daß mit der Zuwendung zur Ästhetik der Rückzug ins Private beginnt. Marxist und Antifaschist, der eine Menge Menschenverstand im Kopf hatte. Sei jedem wärmstens empfohlen, auch wenn man seine ausgetüftelten Sätze zweimal lesen muß. Stichprobe aus der Dialektik der Aufklärung (1947), zusammen mit Horkheimer im Exil verfaßtHierzulande gibt es keinen Unterschied zwischen dem wirtschaftlichen Schicksal und den Menschen selbst. keiner ist etwas anderes als sein Vermögen, sein Einkommen, seine Stellung, seine Chancen. Die wirtschaftliche Charaktermaske und das, was darunter ist, decken sich im Bewußtsein der Menschen, den Betroffenen eingeschlossen, bis aufs kleinste Fältchen. Jeder ist so viel wert wie er verdient, jeder verdient, so viel er wert ist. Was er ist, erfährt er nicht durch die Wechselfälle seiner wirtschaftlichen Existenz. Er kenn sich nicht als ein anderes. Hatte die materialistische Kritik der Gesellschaft dem Idealismus einst entgegengehalten, daß nicht das Bewußtsein das Sein, sondern das Sein das Bewußtsein bestimme, daß die Wahrheit über die Gesellschaft nicht in ihrem idealistischen Vorstellungen von sich selbst, sondern in ihrer Wirtschaft zu finden sei, so hat das zeitgemäße Selbstbewußtsein solchen Idealismus mittlerweile abgeworfen. Sie beurteilen ihr eigens Selbst nach seinem Marktwert und lernen, was sie sind, aus dem, wie es ihen in der kapitalistischen Wirtschaft ergeht. Ihr Schicksal, und wäre es das traurigste, ist ihnen nicht äußerlich, sie erkennen es an. (...) I am a failure, sagt der Amerikaner. And that is that

Ulrike schrieb am 23.8. 2000 um 23:09:34 Uhr zu

adorno

Bewertung: 2 Punkt(e)

vor allem die musikalischen Schriften wie z.B. »Mahler - Eine musikalische Physiognomik«, für die seine » Dialektik der Aufklärung« von grundlegender Bedeutung ist. Ich stehe noch ganz am Anfang meiner Studien über Adornos TTheorien, d.h. ich beschäftige mich zum ersten Mal mit diesem Thema. Mich fasziniert sein Idealismus und die äußerst kritische Herangehensweise (Dialektik). Soweit meine noch äußerst oberflächlichen Gedanken. Also: worin genau besteht seine Methode? Hilfestellungen gesucht!!!!!!

ein klein Mädchen schrieb am 12.4. 2000 um 19:15:09 Uhr zu

adorno

Bewertung: 3 Punkt(e)

Soooo schlimm wie hier alle tun ist der gute Theodor nun auch wieder nicht. Er hat einfach recht damit, daß es nichts Gutes im Schlechten geben kann. Das ist ja grade das große Prblem hier bei uns heutzutage. Alles absurd und sinnlos und keiner kannoderwill was dran ändern. Hauptsache in Ruhe gelassen werden.

ein klein Mädchen schrieb am 9.5. 2000 um 18:10:21 Uhr zu

adorno

Bewertung: 4 Punkt(e)

"Trauer als Maßstab des Glücks

Seit ich denken kann, bin ich glücklich gewesen mit dem Lied: »Zwiscehn Berg unf tiefem, tiefem Tal«: von den zwei Hasen, die sich am Gras gütlich taten, vom Jäger niedergeschossen wurden, und als sie sich besonnen hatten, daß sie noch am Leben waren, von dannen liefen. Aber spät erst habe ich die Lehre darin vertsanden: Vernunft kann es nur in Verzweiflung und Überschwang aushalten; es bedarf des Absurden, um dem objektiven Wahnsinn nicht zu erliegen. Man sollte es den beiden Hasen gleichtun; wenn der Schuß fällt, närrisch für tot hinfallen, sich sammeln und besinnen, und wenn man noch Atem hat, von dannen laufen. Die Kraft zur Angst und zum Glück sind das gleiche, das schrankenlose, bis zur Selbstpreisgabe gesteigerte Ausgeschlossensein für Erfahrung, in der der Erliegende sich wiederfindet. Was wäre Glück, wenn es sich nicht mäße an der unmeßbaren Trauer dessen, was ist?"

aus: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben.

Ulrike schrieb am 24.8. 2000 um 02:19:48 Uhr zu

adorno

Bewertung: 2 Punkt(e)

Also soviel habe ich schon verstanden: man betrachtet eine Sache von zwei gegensätzlichen Seiten, die sich möglichst noch widersprechen, es kommt zu einer Synthese dieser Betrachtungsweisen, einer inneren und einer äußeren bzw. einer subjektiven und einer objektiven. Die Synthese bewirkt dann die neuen Erkenntnisse. O.K. bißchen sehr verflacht, aber vielleicht bin ich ja nicht auf dem Holzweg?

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