Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 15, davon 15 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 4 positiv bewertete (26,67%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 27.10. 2002 um 14:27:30 Uhr schrieb
Hamlet Hamster UK über Mondscheinsonate
Der neuste Text am 22.5. 2020 um 18:46:03 Uhr schrieb
Dr.rer.nat.MatthiasRenéSchmidt über Mondscheinsonate
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 8)

am 30.5. 2012 um 09:27:17 Uhr schrieb
Die Leiche über Mondscheinsonate

am 16.10. 2019 um 16:37:57 Uhr schrieb
Benjamin Beispiel über Mondscheinsonate

am 30.8. 2014 um 13:45:47 Uhr schrieb
Maria sinnierte und über Mondscheinsonate

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Mondscheinsonate«

Hamlet Hamster UK schrieb am 27.10. 2002 um 14:27:30 Uhr zu

Mondscheinsonate

Bewertung: 15 Punkt(e)

Sag mir, Mond, weißt Du, wo sie wohnt und thront? Sie verschont mich nicht mit ihrem Licht in der Nacht, ihr Gesicht belohnt mich, scheint wie für mich gemacht – sie lacht, doch ich tue es nicht. Innerlich wir längst uns fanden und ich habe verstanden, daß an und für sich ein Stich im Herzen nichts Schlechtes sein muß. Etwas Gerechtes und aus einem Guß muß es schon sein. Ich bin allein, doch bin ich es nicht. Für meine Pflicht: Die Nachtwacht ist jetzt Schicht, mein Gedicht, einst als Feuer gedacht, erlischt auf seine Weise, ich schließe meine Augen und geh‘ auf eine Reise. Leise will ich sie mit Dir umrunden, doch wohin ist sie entschwunden? Hast Du sie gefunden? Ich möchte ihr bekunden, wie sehr ihr Sein, ihr Schein mich heilte, als ich im Niemandsland der Gefühle verweilte. Kühle ereilte mich, als plötzlich sie verschwand. Ich beeilte mich, ihr meine Hand zu reichen, doch übersah sie dieses Zeichen. Oh, Mond! Weißt Du, wo sie wohnt und thront? Dann sag‘ ihr, daß ich – egal wie lang – immer auf sie warte zum Klang der Mondscheinsonate!

Mond, ich unterstelle Dir eine gewisse Geisteshelle, die ich bei mir z.Zt. vermisse, habe Risse in meiner Gedankenwelt. Meine spirituelle Schranke fällt nicht gänzlich von allein, es sollte schon gewollt sein – das weiß ich wohl – doch wie hohl verzollt man täglich sein Herzblut, bleibt dabei redlich, doch unbeweglich, es wäre kläglich, schädlich, einfach aufzugeben, denn zum Leben braucht mein Geist im Geiste ein Weitgereiste, die erst denkt bevor sie spricht, die mich beschenkt, singt und mir Verzicht beibringt. Es gelingt mir z.Zt. nicht, diese Sicht geschehen zu machen, einen Drachen mit ihr steigen zu lassen, in solchen Klassen zu denken, zu handeln, Wasser für sie in Wein zu verwandeln. Unter dieser Last rasten fast die Tasten, die ich mit dem Ziele, sie zu finden, spiele. Wieviele Jahre soll das noch gehen? Oh Mond, kannst du mich verstehen, in ihre Augen sehen, die Zeiger der Uhr nach vorne drehen, ich möcht‘ Dich anflehen, ihr zu sagen, daß ich – egal wie lang – immer auf sie warte zum Klang der Mondscheinsonate!

Als ich Deine Lichtenergie für mein Gedicht entlieh‘ ward meine Sicht wie nie, mein Herz wie Brie weich. In Deinem Reich weitet sich mein Sichtbereich automatisch, ist nicht mehr statisch, sondern flexibel, wie Stibel Eltron thermostatisch, das ist mir symphatisch, doch werd‘ ich flegmatisch, wenn ich an sie denke, mit Verlaub mein Haupt in Nebelbänke senke, es eintauche, mich dabei schlauche, so rauche ich den Joint der Jointe. Der Tag wird mein Freund, der meine Lungen bräunt, das ist die Pointe. Ich habe geträumt, ich hätt‘ für sie gesungen, mich aufgebäumt und meine Bude aufgeräumt, doch ich hab‘ versäumt, vor allen Dingen diese Tat auch wirklich zu vollbringen, mit Phantasie und Realität bin ich am Ringen. „Es ist zu spät", hat sie gesagt, doch hab‘ ich gewagt, mit schweren Schwingen über Luftklippen nochmals zu ihr vorzudringen. An ihrem Duft will ich nippen, ihre Lippen küssen, es sind ganz Zarte. Ich setze alles auf eine Karte, ich weiß, daß sich das lohnt. Oh Mond, sag‘ ihr, daß ich – egal wie lang – immer auf sie warte zum Klang der Mondscheinsonate!

©by Hamlet Hamster UK

ach schrieb am 30.8. 2014 um 14:45:45 Uhr zu

Mondscheinsonate

Bewertung: 3 Punkt(e)

ich habe beim dritten Satz irgendwann die Waffen gestreckt und mich abgefunden, daß die Schallplatte es besser spielt. Geschwelgt in kleinen Passagen habe ich trotzdem..aber der erste Satz, der kann im Alter durchaus reifen ohne große Anstrengung auf ihn zu verwenden.. die zwei kleinen Mittelsätze sind nicht zu unterschätzen in ihrer Artikulation.

sie werden oft vernachlässigt

Die Leiche schrieb am 26.5. 2012 um 10:57:42 Uhr zu

Mondscheinsonate

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wenn man beim Mondenschein mit sommerlich geöffnetem Fenster totmüde nach Schlaf ringt, dann wird sie gesungen, die Mondscheinsonate: von weibstollen und rauflustigen Katern meist im Duett.

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