Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Unendlich«
Lorenz schrieb am 2.1. 2001 um 03:03:56 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
also für mich ist unendlich nicht unfassbar oder unvorstellbar:
Es existiert ein unendlich großer Raum seit unendlich langer Zeit.
Vor der weltentstehung, dem urknall, existierten die materie halt in seinen einzelteilchen, ohne sich gegenseitig physikalisch zu beeinflussen. erst als mit dem urknall die physik begann, entstand die materie, so wie wir sie mit ihren physikalischen gesetzen kennen. und diese materie ist endlich.
Und mit dieser begrenzten anzahl von materie entsteht wegen der physikalischen gesetze auch die chemie und daraus das leben der pflanzen, tiere und menschen.
nach diesen physikalsichen gesetzen breitet sich die materie in diesem unendlichen mathematischem raum aus (weshalb sich der weltraum auch ausdehnt).
Da die meisten sich mit ihrer vorstellung von unendlich auf die materie beziehen (unendlich viel stück von etwas), erscheint die unendlichkeit so unverständlich. Aber grade auf die materie kann man unendlichkeit nicht beziehen, da diese halt wie gesagt endlich ist.
Unendlich ist nix, was mit der Materie in diesem weltraum zu tun hat (also nur denjnigem raum, in dem die welt existiert), sondern unendlich ist nur der ganze raum, von dem der weltraum nur einen teil einnimmt. unendlich ist nicht die physik der materie dieses weltraums, sondern nur die mathematik des unendlichen raums, in dem der weltraum existiert.
daher existiert die unendlichkeit ja auch nur in der mathematik, die sich auf diesen gesamten unendlichen raum bezieht. Nicht jedoch lässt sich Unendlichkeit auf die materie der realen welt der materie übertragen.
dieses gedankenkonstrukt habe ich mir selbst zusammengestellt, ohne es wissenschaftlich auch nur ansatzweise fundieren zu können. (ich bin kein wissenschaftler, sondern musiker). wenn irgendetwas an meiner argumentation definitiv falsch ist, höre ich gerne kritik: Lorenz.Lassek@gmx.de
was er nicht schrieb am 18.11. 2000 um 07:48:01 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
...unendlich weit weg vom
........................................................................................................................................................................cafe
.......................................................................................................................................................................odeon
ra schrieb am 28.2. 2001 um 23:29:58 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
goD schreibt
»...wenn gott allmächtig, seine macht also unendlich groß ist , dann könnte mann ihn bitten einen Stein zu erschaffen der so schwer wäre, daß nicht mal er ihn aufheben kann, was – wenn er dies könnte – bedueten würde , daß er ihn nicht aufheben kann und somit nicht unendlich viel Macht besäße oder falls er dies nicht könnte, wäre dies ja auch blöd weil er (allmächtiger einer) es ja können müßte...«
erst mal: danke, endlich mal ein intelligenter beitrag! nicht dass meine das immer waeren, aber es ist schoen manchmal mal wieder was mit denk dahinter zu lesen. gluecklicherweise sieht es so aus als ob noch mehr benutzer so denken (siehe bewertung des obigen textes auf 20)
und jetzt da ich das alles hier geschrieben habe muss ich natuerlich auch noch irgendwie versuchen dieses problem zu loesen...
also, argumente kann ich schon finden:
1) man soll gott nicht versuchen (siehe Jesus in der wueste!)
2) gott ist keine person, und nicht materiell (gewichtestemmen?)
3) gott ist ueberall, dann hebt er ja schon alles (weil ja dann auch alles auf ihm drauf liegt, gewisermassen)
4) die groessten massen im universum stemmt gott ja schon (urknall, planetenbewegungen, etc.), wenn man im weltraum von stemmen sprechen kann, denn
5)»stemmen« wuerde ja heissen, dass man schwerkraft verhindert. angenommen, dass gott einen kleineren planeten wie die erde stemmen koennte, auf welchem planeten steht gott denn? denn zu dem grossen stein muesste er noch einen viel groesseren planeten erschaffen, dessen schwerkraft diesen stein anzieht. und dann gaebe es sowieso viel zuviel masse im universum und alles wuerde sich zum urknall zusammenziehen und dann kriegt der fragesteller auch nicht mehr mit ob gott seine aufgabe denn auch erfuellt.
diese argumente aendern natuerlich nicht wiklich was an der schoenheit und paradox-heit des problems
zum glueck
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