Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 45, davon 45 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 19 positiv bewertete (42,22%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.9. 2000 um 21:16:17 Uhr schrieb
hei&co über idensen
Der neuste Text am 15.4. 2010 um 14:47:17 Uhr schrieb
Hannes über idensen
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 13)

am 23.2. 2005 um 11:31:00 Uhr schrieb
gor über idensen

am 24.6. 2004 um 08:48:38 Uhr schrieb
Hilko Dildo über idensen

am 25.9. 2002 um 20:13:06 Uhr schrieb
ezzo über idensen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Idensen«

hei+co schrieb am 10.5. 2001 um 08:36:19 Uhr zu

idensen

Bewertung: 3 Punkt(e)

abschreiben und aufschneiden (240101)
immer wieder dieselben zitate abschreiben, immer wieder dieselben sätze. wie der romananfang in camus DIE PEST, der ganz ernsthaft jeden morgen mit demselben satz in angriff genommen wird. was ist schon absurdes dabei? ist das wirklich schlechter als jerry cotton (ich nahm die hefte heimlich aus vaters schublade und las sie auf dem wohnzimmersofa): »lässig lehnte er am kotflügel seines sportwagens« ... das fand ich als kleiner junge in keinem lexikon. ich schrieb mir alle unbekannten wortefremdwörter«) in ein altes schulheft und hatte somit die illusion, irgendwann einmalalle wörterzu kennen. ... am ende des nie richtig angefangenen romans jedenfalls steht eine versöhnliche szene: vielleicht ist der ’angehende schriftstellerals alter mann gestorben - oder er hat aufgegeben ... jedenfalls fliegen die in schnipsel gerissenen fragmente seines unmöglichen werkes (in der abendsonne?) aus dem fenster und ein paar katzen schnappen danach - vielleicht halten sie die wortfetzen für einen schwarm mücken ... (ach ja, der existenzialismus hatte schon intensive bilder für dieextremsituationendes lebens zu bieten, schade, daß er so aus der mode gekommen ist ...)

hei&co schrieb am 17.9. 2000 um 21:16:17 Uhr zu

idensen

Bewertung: 9 Punkt(e)

Wir alle sind Hacker, Cyber-Punker, Kopisten, Simulanten, Neuromancer, Enzyklopädisten, Kombinatoriker, Wunschmaschinen, Warhols, Ecos, Weibels, Sonys ...
Wenn die Künstler, Philosophen, Schreibenden, Lesenden sich weiter damit begnügen, schöne Bilder zu errechnen, über Aids und Computerviren zu spekulieren, die automatische Seitenzählung zu aktivieren, die Zeit mit labyrinthischen Adventures zu vertrödeln, dann werden wir entweder so tragisch enden wie ein Romanheld oder wie ein Intellektueller, der nächtelang vergeblich versucht, ein kombinatorisches Basic Programm zur Permutation seines Namens aus einem Roman abzuschreiben...
hei+co (h.h.h.fritz idensen)
p.s.Das Plagiat ist notwendig!

hei+co schrieb am 24.9. 2001 um 11:09:11 Uhr zu

idensen

Bewertung: 1 Punkt(e)

schreiben und leben3 (100701: birkethuiset, bornholm)
-- da klingelt es an der tür. weder briefträger noch handwerker. doch im moment des öffnens durchfährt mich en schreck, das ich diesen blassen jungen mann kennen können müßte ... er spricht spöttisch und mit dem verve eines underdogs über familie, wohnung, beruf u.s.w. ... erbräuchte einen größeren betrag ... ich krame in meinem portomonnai ... er sieht die dicken scheine ... die bräuchte ich für den urlaub ... trotzdem geben ich ihm einen fünfziger (er war wohl auch auf dem gymnasium gewesen. oder ein student an der unihi. erzähl mir keine geschichten. ich erzähl dir auch keine. ... diese stimmung müßte doch beim frühen joyce anzutrefen sein ... portrait of the artist as a young man ... (jegliche klugscheißerei könne er aus den sätzen herausstreichen, jegliche überflüssige reflektion oder pseudo-diskussion irgendwelcher themen) ... eine starke aufbrausende prosa ... daß er sämtliche aufzeichnugnsgeräte vergessen hatte, denn es gehe ja nicht darum, die unwiderbringlichen momente aufzuzeichnen, sondern sie überhaupt erst einmal zu erleben ...

hei+co schrieb am 17.8. 2001 um 11:22:35 Uhr zu

idensen

Bewertung: 1 Punkt(e)

schreiben und leben (100701: birkethuiset, bornholm)
regnen, strömen und gewitter. plötzlicher abruch der erreichbarkeit, bzw. des kommunizierbarkeit. wenn alle geräuschquellen abgeschaltet worden seien, dann höre man nur noch das rauschen des blutes. eigenblutbehandlung. rauschen des waldes. rauschen der theorie. within.
wäre ich derrida, würde ich in metaphernüberströmten bildungs-französisch über die absurdität schreiben, hier im wald, fern von allem, in einem schönen kleinen beschützendem häuschen - ein surrounding, das eigentlich fast alles simuliert, wie man sich das leben zuhause mit den kindern gern einrichten würde - über die absurdität schreiben, nach einem winzigen moment des goutierens eben einer solchen starken *basis-stimmung* sofort nach einem blatt papier zu suchen, unbeschrieben oder nicht, sofort ein buch greifen zu wollen, ja selbst eine zufällig liegen gebliebene zeitung lieber lesen zu wollen, als einfach die momente zu konsumieren, zu genießen, sein zu lassen ...
selbst der mit zeichen übersähte körper entspannt sich in einer düne am strand: es knackt, die leitungen und übergänge, muskelbänder und nervenbahnen lassen los, es kribbelt in den enden, blut und informationen flitzen durch die adern. das meer rauscht, könnte man sagen ... und der wind legt sich. da entlert sich auch der zwischen speicher des kopfes: zieht sich ein halbes jahr zurück, um einen roman zu schreiben (licht, kommunikation und netzenergie), auf der sound-ebene goethes resonanzräume suchen ... ein unmöglichkeit ... peter gendolla würde dir die diss. hinterherschmeißen ... bist du krank, sprach ihn der um herstreunende in der bibiothek an. du bist doch genausoalt wie ich. erst einmal bei ernst jünger nachlesen. den müßten sie doch hier haben ... er entspannt sich so, daß ihm seine jugendlichen drogenexperimente in den sinn kommen: die momente würden gerade in der einfachheit, dem entzug jeder interpretation und jedes kommunikation über etwas ... einen basisklang erreichen ... eine ruhe ... eine resonanz ... atmen ... die wörter, die körper, die dinge scheinen keinen INHALT mehr zu haben ... reine resonanzen ...
-- da klingelt es an der tür. weder briefträger noch handwerker. doch im moment des öffnens durchfährt mich en schreck, das ich diesen blassen jungen mann kennen können müßte ... er spricht spöttisch und mit dem verve eines underdogs über familie, wohnung, beruf u.s.w. ... erbräuchte einen größeren betrag ... ich krame in meinem portomonnai ... er sieht die dicken scheine ... die bräuchte ich für den urlaub ... trotzdem geben ich ihm einen fünfziger (er war wohl auch auf dem gymnasium gewesen. oder ein student an der unihi. erzähl mir keine geschichten. ich erzähl dir auch keine. ... diese stimmung müßte doch beim frühen joyce anzutrefen sein ... portrait of the artist as a young man ... (jegliche klugscheißerei könne er aus den sätzen herausstreichen, jegliche überflüssige reflektion oder pseudo-diskussion irgendwelcher themen) ... eine starke aufbrausende prosa ... daß er sämtliche aufzeichnugnsgeräte vergessen hatte, denn es gehe ja nicht darum, die unwiderbringlichen momente aufzuzeichnen, sondern sie überhaupt erst einmal zu erleben ...

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