Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 45, davon 45 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 19 positiv bewertete (42,22%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.9. 2000 um 21:16:17 Uhr schrieb
hei&co über idensen
Der neuste Text am 15.4. 2010 um 14:47:17 Uhr schrieb
Hannes über idensen
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 13)

am 28.3. 2007 um 16:15:10 Uhr schrieb
Tine über idensen

am 25.9. 2002 um 20:13:06 Uhr schrieb
ezzo über idensen

am 24.6. 2004 um 08:48:38 Uhr schrieb
Hilko Dildo über idensen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Idensen«

hei&co schrieb am 17.9. 2000 um 21:16:17 Uhr zu

idensen

Bewertung: 9 Punkt(e)

Wir alle sind Hacker, Cyber-Punker, Kopisten, Simulanten, Neuromancer, Enzyklopädisten, Kombinatoriker, Wunschmaschinen, Warhols, Ecos, Weibels, Sonys ...
Wenn die Künstler, Philosophen, Schreibenden, Lesenden sich weiter damit begnügen, schöne Bilder zu errechnen, über Aids und Computerviren zu spekulieren, die automatische Seitenzählung zu aktivieren, die Zeit mit labyrinthischen Adventures zu vertrödeln, dann werden wir entweder so tragisch enden wie ein Romanheld oder wie ein Intellektueller, der nächtelang vergeblich versucht, ein kombinatorisches Basic Programm zur Permutation seines Namens aus einem Roman abzuschreiben...
hei+co (h.h.h.fritz idensen)
p.s.Das Plagiat ist notwendig!

hei+co schrieb am 10.5. 2001 um 08:34:58 Uhr zu

idensen

Bewertung: 3 Punkt(e)

parasitentum schwacher autoren (310101)
le voyeur liest und schreibt. er nimmt nicht teil am geschehen. nicht einmal am geschilderten. der mann hinter der (virtuellen) kamera (obscura). das, was er sieht und hört, ist ihm zu groß. zu unheimlich. er bleibt (lieber?) außen vor. schon allein aus selbstschutz. ...
.. schon früher las er bücher, die eigentlich für ihn tabu waren. nicht einmal verboten. vorboten einer anderen zeit vieleicht. gedächtnis und erinnerung bei marcel proust. das war dann seine (literarische) psycho-therapie: in aller abgeschiedenheit des waldes, fern ab von universitäten, schulen und vor allem dem elternhaus sich ohne grenzen in virtuelle lesewelten begeben. das müßten wir eigentlich noch einmal einscannen. das wäre wirklich heißes altes material - und würde obendrein so einiges erklären. ... back to th roots. oder zu den rhizomen?
also - um nicht von der erzählung abzukommen: bücher lesen, die ich nicht verstehe:
ich habe z.b. bei bataille immer an den rand geschrieben »tod«. bonnie ist fast ausgeflippt. um nichts anderes gehe als, als um tod und überschreitung. das sei ja banal, so etwas an den rand zu schreiben. ich hätte ja wirklich überhaupt nichts kapiert. ...

hei+co schrieb am 10.5. 2001 um 09:15:48 Uhr zu

idensen

Bewertung: 3 Punkt(e)

russisch roulette: eine gewisse russische textverarbeitung ..(050501)
loggte sich ein und sah gleich die unbekannten zeichenketten, schriftzeichen einer unbekannten sprache, die ihm wie schnörkel erschienen, piktogramme fremder gedankengänge. die schönsten bücher sind in einer unbekannten sprache geschrieben. ...
versuchte sich trotzdem durch die strukturen hindurchzukämpfen, sah bildschirme mit dem schönsten layout an sich vorüberziehen, ohne je die geringste bedeutung in ihnen zu erahnen ...
gleichzeitig fürchtete er um seine eigene formulierungskraft, sah sich hingezogen zu den oberflächen perfekt strukturierter content-management-systeme, in denen esnichts mehr zu schreiben gab., sondern nur auszufüllen. das schreiben und verknüpfen übernahm das SYSTEM für ihn.
eine gewisse russische textverarbeitung mit einem wunderbar schlichten interface-design ...

hei+co schrieb am 17.9. 2000 um 21:27:41 Uhr zu

idensen

Bewertung: 4 Punkt(e)

Linien, Nomaden, Eigennamen
»Was wir «Karte» oder sogar «Diagramm» nennen, ist ein Ensemble verschiedener Linien, die gleichzeitig wirksam sind (die Linien der Hand bilden eine Karte). Es gibt nämlich sehr unterschiedliche Linientypen, in der Kunst, aber auch in der Gesellschaft, in einer Person. Es gibt Linien, die etwas darstellen, und andere, die abstrakt sind. Es gibt unterteilte Linien und andere ohne Segmente. Es gibt dimensionale Linien, und es gibt Richtungslinien. Es gibt Linien, die, ob abstrakt oder nicht, eine Kontur bilden, und andere, die keine Kontur bilden. Diese sind am schönsten. Wir glauben, daß Linien die konstitutiven Elemente von Dingen und Ereignissen sind. Daher hat jedes Ding seine Geographie, seine Kartographie, sein Diagramm. Sogar bei einer Person sind das Interessanteste die Linien, von denen sie gebildet wird oder die sie bildet, die sie entlehnt oder schafft. [...] Eigennamen bezeichnen Kräfte, Ereignisse, Bewegungen und Beweggründe, Winde, Taifune, Krankheiten, Orte und Zeitpunkte, lange bevor sie Personen bezeichnen: Verben im Infinitiv bezeichnen Ereignisse [...]« (Gilles DELEUZE:Unterhandlungen, 52-54)

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