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Freiheit ist eine schöne Kunst
Was Freiheit ist:
Ist Freiheit nicht das, wonach wir alle streben ohne wirklich zu wissen, was Freiheit wirklich bedeutet?
Denn wenn wir es wüssten und die Freiheit erreicht hätten, könnten wir dann nicht unser Lebensziel als erfüllt ansehen und könnten getrost sterben? Seit vielen Jahrhunderten, ich möchte fast sagen Jahrtausenden versuchen Künstler, Dichter und Poeten zu definieren was Freiheit ist. Sie dichten Lobes-Hymnen auf die Freiheit, sie malen Kunstwerke oder erbauen großartige Stätten. Und doch ist es bis jetzt keinem gelungen und weder Worte noch Bilder können beschreiben was es wirklich bedeutet frei zu sein und diese Freiheit auch zu leben.
Es gibt wohl viele Menschen die frei sind im Geist, doch gebunden im körperlichen. Ein jeder Mensch ist im körperlichen durch den Tod gebunden, dem er nicht entfliehen kann. (Gefängnis?) Andere sind geistlich gebunden, und die Erinnerung an etwas lässt sie nicht gehen. Wie kann ein Gefangener denn von Freiheit sprechen? Und wie kann jemand, der im Gefängnis sitzt, davon reden, dass er weiß wie es ist, frei zu sein?
Ich hörte mal zwei Menschen reden, die sagten „Freiheit ist Gesetzlosigkeit. Jeder ist sein eigene Herr, es gibt keine Regeln mehr die mich und meine Ideen und Ziele einschränken können“ als ich sie reden hörte, dachte ich, sie hätten wohl Recht. Und wirklich kann man in einer Zeit in der sich das egozentrische Denken und der Drang nach Individualismus mehr ausbreitet und zu einer Art Trendgedanke dieses Jahrhunderts wird meinen dass diese Menschen Recht haben. Doch dann begann ich nachzudenken. Ist es denn wirklich Freiheit, wenn es keine Regeln mehr gibt und man durch das was man tut die Freiheit anderer einschränkt? Kann man sich wirklich frei fühlen, wenn es nichts mehr gibt an dem man sich festhalten kann?
Und würde nicht die Anarchie früher oder später in Diktatur umschlagen, weil nach einer Zeit der Gesetzlosigkeit alles eskalieren würde und sich die Menschheit nach der starken Hand eines Führers sehnen würde, der zu wissen scheint wo es lang geht?
Streben nicht alle Menschen ihr ganzes Leben nach Freiheit ohne wirklich zu wissen, was sie sich davon erhoffen? Und schaffen es nicht nur die wenigsten diese wahre Freiheit auch zu erlangen, weil sie nicht wissen wonach sie suchen sollen?
Das Lexikon gab mir folgende Antwort als ich es fragte was Freiheit ist:
Freiheit bezeichnet das Fehlen von Zwängen. Freiheit bezeichnet auch die Möglichkeit unter mehreren Optionen wählen zu können, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Freiheiten sind konkrete Möglichkeiten einer konkreten Person in einem konkreten Fall entsprechend der konkreten äußeren Umstände.(www.wikipedia.de)
Ist es nicht merkwürdig, dass seit ein paar Jahrtausenden das Angebot der echten Freiheit steht und es doch kaum einer wahrnimmt, weil diese Freiheit so widersprüchlich zur weltlichen Definition von Freiheit ist?
Ist es nicht merkwürdig, dass Einer, der nicht durch Krieg und Revolution die Freiheit zu erlangen versuchte, sondern einfach seine Hand ausstreckt und sie kostenlos anbietet, nicht ernst genommen wird?
Und ist es nicht traurig, dass so viele Menschen die wahre Freiheit nicht als Geschenk annehmen, weil sie nicht verstehen, worum es wirklich geht und worauf es wirklich ankommt beim frei sein?
Gott ist diese Freiheit. Er ist die Wahrheit und Wahrheit macht frei. Wenn man sein Leben auf einem Gerüst von Lügen aufbaut und immer in der Angst leben muss, dass eines Tages dieses Kartenhaus zusammenbricht und man da steht und feststellen muss, dass man nichts ist als ein Idiot, der sein Leben verschwendet hat, hat man wohl nicht begriffen, was Freiheit ist.
Aber worauf kommt es eigentlich an, beim frei sein? Ich kann diese Frage nicht beantworten, aber der der mich geschaffen hat kann es. Gott selbst ist ein Gott ist der sowohl die ewige Freiheit erschaffen hat, als auch zugelassen hat, dass sich der Mensch durch seine eigene Schuld von der Freiheit getrennt hat, sie aber durch seine Widerversöhnung mit Gott zurück erlangen kann und somit die Freiheit hat zu entscheiden ob er frei oder gebunden sein will. Die Gebundenheit bezieht sich in diesem Fall auf die Sünde die für uns im ersten Moment als Freiheit erscheint.
Doch ist nicht „Freiheit“ die wir uns selber vorspielen eine verlorene Freiheit wenn wir sie nicht auf den Regeln basiert die uns der gab der die Freiheit erschuf?
Die Freiheit die man bei Gott findet und die den Tod überwunden hat ist kostbarer als alles andere auf der Welt. Er selbst sagt in seinem Wort „ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“
Freiheit ist, in der Gewissheit zu leben, unsterblich zu sein. Ich weiß, dass mein eingeschränktes Leben auf der Erde, das essen, schlafen, zur Schule gehen, essen, schlafen, zur Arbeit gehen, essen, schlafen, heiraten, Kinder bekommen, essen, schlafen, sterben nur die Warteschlange ist- der Weg in die Freiheit. Der weg in die Ewigkeit. Was ist schöner, als zu wissen, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern der Anfang?
Freiheit auf Erden ist in einem Schutzrahmen von Regeln, das zu tun, was man möchte, ohne Angst davor zu haben, was andere denken.
Wenn man immer nur das tut, wovon man denkt, dass es der Masse auch gefällt, wie kann man dann von Freiheit sprechen?
und wie kann man von Freiheit sprechen, wenn man mit seiner eigenen so genannten „Freiheit“ die Freiheit der anderen einschränkt?
Hat nicht jeder Mensch seine eigene Definition von Freiheit, die er versucht auszuleben, soweit er nicht Anstoß an der Gesellschaft nimmt?
Natürlich denkt jeder Mensch von sich, dass er die einzige und richtige Definition von Freiheit hat, doch muss er nicht nach seinem Leben feststellen, dass seine Definition von Freiheit die falsche war, und dass die richtige auf den Wahrheiten Gottes beruht, der für immer frei machen will?
Ist es nicht traurig, in einer Welt zu leben, in der die Freiheit so falsch interpretiert und als etwas dargestellt wird, was sie nicht ist?
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