Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 648, davon 641 (98,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 228 positiv bewertete (35,19%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.2. 1999 um 17:36:43 Uhr schrieb
maw über Freiheit
Der neuste Text am 19.6. 2025 um 21:25:12 Uhr schrieb
Kommandant über Freiheit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 302)

am 15.10. 2003 um 00:16:42 Uhr schrieb
Marie von Ebner-Eschenbach über Freiheit

am 3.9. 2004 um 21:06:47 Uhr schrieb
biggi über Freiheit

am 21.1. 2008 um 23:13:40 Uhr schrieb
Christine über Freiheit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Freiheit«

Alice schrieb am 26.6. 2000 um 19:57:14 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

freiheit macht gross und froh und klein und traurig, freiheit ist eine form der leidenschaft, die es auszuhalten gilt. freiheit bedeutet, selbstverantwortlich zu sein für alles, was du tust. freiheit heisst, grenzen suchen, alte ufer hinter sich zu lassen, wahnsinnig zu werden im chaos, das chaos neu zu sortieren. freiheit macht angst. freiheit bestimmt den eindruck von zeit, die die dimensionen miteinander verbindet. freisein heisst allein sein. freiheit tut weh. freiheit ist das gegenteil von verbindlichkeit. freiheit ist mehr haltung als zustand.

diso schrieb am 9.7. 2003 um 19:22:00 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Na ja gut gehen, schlecht gehen, hier bleiben und weg gehen sind doch alles nur Floskeln zur Rechtfertigung der eigenen Unfähigkeit mit seiner Freiheit in der kapitalistischen Gesellschaft umzugehen. Irgendwie müssen die Menschen ja unterdrückt werden. Sie wollen es ja gar nicht anders. Und deswegen geht es ihnen schlecht. Weil sie die Schuld für ihr eigenes Unglück nicht mehr direkt beim Unterdrücker sehen können, sondern sie über Umwege finden, die ihnen einen pseudo-Unterdrücker vorstellen, der sich zunächst als das Eigene Ich, dann als vom Produktionszwang und Selbstentfremdung zerstoertes Kommunikations - Netzwerk darstellt.
Da kann ich nur sagen: Oh! Tut mir aber leid. Man koennte auch einfach mal sein direktes Umfeld positiv verändern, indem man sich zuächst mal selber gegen alle Konvention stellt und ein glücklicher Mensch zu sein versucht.

Smokylein schrieb am 9.10. 1999 um 00:49:03 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Freiheit ist neben Liebe das Wichtigste, was einem passieren kann. Wenn man frei ist, hat man so ein Gefühl im Bauch, das kann man gar nicht mit Worten beschreiben, zumindest ich nicht, es ist so schön, so warm, man kann nur lachen, zu den Sternen hoch sehen und den Augenblick genießen, es ist das Schönste im Leben; absolute Freiheit, keine Zwänge, keine Einschränkungen, aber man darf die Freiheit meiner Meinung nach nicht mißbrauchen, frei sein, heißt nicht, alles tun, was man will, das gilt nur so weit man keinen anderen verletzt, denn sonst ist dessen Freiheit eingeschränkt, und der Kreis schließt sich nicht mehr...
Wenn man frei ist, kann man denken was man will, man kann sagen was man will und rauchen was man will;-), man kann anhaben was man will und aussehen wie man will, man kann hingehen wo man will und dort leben wo man will, man ist uneingeschränkt glücklich, ohne anderen weh zu tun!!! Das ist für mich Freiheit, wahre Freiheit!!!!!!!!

*NeR0*5* schrieb am 13.5. 2001 um 19:52:50 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Freiheit?
Ist Freiheit das Gefühl aufgrund meines Aussehens gejagt zu werden? Ist Freiheit, den Aufenthalt in einer Stadt verboten zu bekommen, weil man seine Freiheit haben möchte? Die Freiheit seine Gedanken und Wünsche laut zu sagen, mich zu kleiden und zu denken wie ich will.
Stattdessen wird man angezeigt, schikaniert und herumgeschubst wie ein Stück Vieh.
Deshalb klage ich den ja allzu »freiheitlich« denkenden »demokratischen« Staat Deutschland an, eins seiner Grundrechte permanent zu verletzen: DAS RECHT AUF GEISTIGE FREIHEIT UND UNVERSEHRTHEIT

Kanitri schrieb am 22.7. 2002 um 22:51:35 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Bei »Freiheit« lautet die eigentliche Frage : Freiheit auf wessen Kosten ?
Habe ich die Freiheit, Dir eine zu knallen ? (Wenn Du Dich nicht wehren kannst, warum eigentlich nicht ?)
Habe ich die Freiheit, mir ein Haus dahin zu bauen, wo eigentlich die Störche Frösche fangen wollen ?
Habe ich die Freiheit, Weiber zu haben, wie ich gerade will ? (Was für Gründe haben die eigentlich, sich von mir haben zu lassen ? Geld ? Meine Attraktivität -> Enttäuschung, wenn ich zur nächsten gehe ?)
Also, merkt Euch : Freiheit ist also die Dummeit oder die Wehrlosigkeit des Anderen. Wer an edlere Motive glaubt, macht sich was vor.

Frontier schrieb am 12.9. 2001 um 17:51:34 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

In Wirklichkeit sind wir alle frei.
Wir können echt alles tun, was wir wollen.
Natürlich hat das dann Folgen, die uns oft nicht angenehm sind. die wirklichkeit zu erleben, fordert mehr als nur mut und kraft. Erleben interaktiv oder reaktiv oder gab doch das morgengrauen dem abend schuld? war etwa das oder der grenzenlosigkeit dem wer oder was in seine sinnlosigkeit gefolgt? oder ist oder nur eine wahlmöglichkeit zwischen sein und sein? wie oberflächlich! oberflächlich ist er häßlich, aber ansonsten ein wirklich schöner Mensch. Besonders, wenn er grad nicht zu sehen ist, sehr angenehm. Seit ihm das bewußt ist, geht er mit Maske zu Tisch. Diese Augen! Du bist nicht besonders. Dein Leben ist nicht besonders. Ich werde dich verNICHTen, und wenn es das Letzte ist, was ich in meinem Leben tue. etwas nicht wahrnehmen.

Heynz Hyrnrysz schrieb am 10.9. 1999 um 03:30:12 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wirklich frei kann der Mensch nur sein, wenn er alleine ist. Ist der Mensch aber alleine, so kann er nicht zum Menschen werden. Für Menschen kann es deshalb keine Freiheit geben.

Rufus schrieb am 13.11. 2001 um 20:36:21 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 4 Punkt(e)

.....lassen sie mich als Antwort auf diese Frage die bewegende Geschichte von Viktor E. Frankl erzählen.
Frankl war Determinist, aufgewachsen in der Tradition der Freudschen Psychologie. Die postuliert, daß das, was einem als Kind widerfährt, den Charakter und die Persönlichkeit formt und im Grunde das ganze Leben bestimmt. Die Grenzen und Parameter in ihrem Leben sind festgelegt und im Grunde können sie nicht viel daran ändern.
Frankl war außerdem Psychiater und Jude. Die Nazis sperrten ihn in ein Konzentrationslager, wo er Dinge erlebt hat ,die so weit jenseits jeglicher Menschenwürde liegen, Daß wir sie nicht einmal beschreiben wollen. Seine Eltern, seine Brüder und seine Frau starben in den Lagern oder wurden in die Gasöfen geschickt. Mit Ausnahme seiner Schwester kam die ganze Familie um. Frankl selbst wurde gefoltert und erlitt unzählige Entwürdigungen. Dabei wußte er von einem Moment zum nächsten nicht, ob sein Weg in die Öfen führen oder ob er zu den »Verschonten« gehören würde, die die toten Körper entfernen oder die Asche der Unglückseligen wegschaufeln mußten.
Eines Tages, er war nackt und allein in einem kleinen Raum, begann er sich dessen bewußt zu werden, was er später als die letzte Freiheit des Menschen nannte - der Freiheit, die die Nazischergen ihm nicht wegnehmen konnten. Sie konnten seine gesamte Umgebung kontrollieren, sie konnten mit seinem Körper machen was sie wollten, aber Viktor Frankl blieb ein selbstbewußtes Wesen, das beobachten konnte was mit ihm geschah. Seine grundlegende Identität war intakt.
---Er konnte in sich selbst entscheiden, wie all das sich auf ihn auswirken würde.---
Zwischen dem, was ihm widerfuhr, dem Reiz, und seiner Reaktion darauf lag seine Freiheit oder Kraft, die Reaktion zu bestimmen. Inmitten seiner furchtbaren Erfahrungen projizierte Frankl sich selbst in andere Umgebungen und unter andere Bedingungen, sah beispielsweise, wie er nach seiner Befreiung aus dem Lager seine Studenten unterrichtete. Mit seinem inneren Auge zeichnete er sich selbst in den Hörsaal, wo er seinen Studenten genau die Lektionen vermittelte, die er während seiner Folterungen lernte.
Durch eine Reihe solcher Übungen - mentaler, emotionaler und moralischer, bei denen er vor allem mit Erinnerung und Imagination arbeitete - übte er seine kleine, noch embryonale Freiheit aus. Diese wuchs und wuchs, bis Frankl schließlich mehr Freiheit hatte als seine Nazi-Aufseher. Sie besaßen mehr FREIHEITEN, mehr Optionen in ihrer Umgebung, aus denen sie auswählen konnten, aber er verfügte über mehr FREIHEIT, mehr innere Kraft, seine Optionen auszuüben. Er wurde zu einer Inspiration für die Menschen in seiner Umgebung, selbst für einige der Wächter. Er half anderen, Sinn in ihrem Leiden und Würde in ihrem Gefangensein zu finden. Inmitten der degradierendsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann, nutzte Frankl die menschliche Gabe der Selbst-Bewußtheit, um einen Fundamentalen Grundsatz zu entdecken:
Zwischen Reiz und Reaktion hat der Mensch die Freiheit zu wählen

Nienor schrieb am 6.4. 2000 um 09:55:45 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

...heißt, daß es keine beengenden Regeln gibt.
... bedeutet aber auch, daß man gezwungen ist, jedes Mal selbst zu entscheiden, was richtig ist.
...hat mit Verantwortung zu tun.

Escal schrieb am 25.3. 2002 um 02:36:03 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

Siehst du die Leine um meinen Hals,
die Kette um meinen Fuß,
die Handschellen um meine Hände,
den Maulkorb in meinem Gesicht,
den Käfig um mich rum?

Du kannst sie nicht sehen?
Ich auch nicht.

Aber die Leute denken, sie hätten sie mir gegeben.

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