Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 648, davon 641 (98,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 229 positiv bewertete (35,34%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.2. 1999 um 17:36:43 Uhr schrieb
maw über Freiheit
Der neuste Text am 19.6. 2025 um 21:25:12 Uhr schrieb
Kommandant über Freiheit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 302)

am 5.10. 2003 um 01:26:31 Uhr schrieb
Biggi über Freiheit

am 29.10. 2005 um 23:54:49 Uhr schrieb
Hasso über Freiheit

am 2.3. 2018 um 06:21:05 Uhr schrieb
Christine über Freiheit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Freiheit«

Die ARD-Ratgeber schrieb am 4.8. 2002 um 22:23:51 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

Freiheit

Wir suchen sie vergeblich
im »Cluburlaub«
in tropischen Gefilden
versuchen Sie,
ohne Erfolg,
aus Zigaretten zu saugen,
sie in schnellen Autos
einzuholen.
Wir werden sie nie finden
im »Besonderen Geschmack«
den wir uns einreden lassen
und auch
die Auszüge unseres Kontos
durchblättern wir umsonst danach.
Freiheit
liegt in jedem selbst
und
ist ein einfaches Brot.

Kristiane Allert-Wybranietz

Liamara schrieb am 28.2. 1999 um 23:11:22 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Freiheit ist, wenn man sich aussuchen kann, ob man beim Pizza-Hut-Abend-Menü für zwei die zehn Hähnchenschlegel oder doch lieber die zehn Hähnchenschlegel will. Dann kann man noch das Getränk auswählen: Pepsi oder Pepsi light. Ausserdem kann man sich seine Pizza aussuchen. Aus einer gewissen, eingeschränkten Liste natürlich. Das nenne ich Freiheit! Mehr davon!

Rufus schrieb am 13.11. 2001 um 20:36:21 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 4 Punkt(e)

.....lassen sie mich als Antwort auf diese Frage die bewegende Geschichte von Viktor E. Frankl erzählen.
Frankl war Determinist, aufgewachsen in der Tradition der Freudschen Psychologie. Die postuliert, daß das, was einem als Kind widerfährt, den Charakter und die Persönlichkeit formt und im Grunde das ganze Leben bestimmt. Die Grenzen und Parameter in ihrem Leben sind festgelegt und im Grunde können sie nicht viel daran ändern.
Frankl war außerdem Psychiater und Jude. Die Nazis sperrten ihn in ein Konzentrationslager, wo er Dinge erlebt hat ,die so weit jenseits jeglicher Menschenwürde liegen, Daß wir sie nicht einmal beschreiben wollen. Seine Eltern, seine Brüder und seine Frau starben in den Lagern oder wurden in die Gasöfen geschickt. Mit Ausnahme seiner Schwester kam die ganze Familie um. Frankl selbst wurde gefoltert und erlitt unzählige Entwürdigungen. Dabei wußte er von einem Moment zum nächsten nicht, ob sein Weg in die Öfen führen oder ob er zu den »Verschonten« gehören würde, die die toten Körper entfernen oder die Asche der Unglückseligen wegschaufeln mußten.
Eines Tages, er war nackt und allein in einem kleinen Raum, begann er sich dessen bewußt zu werden, was er später als die letzte Freiheit des Menschen nannte - der Freiheit, die die Nazischergen ihm nicht wegnehmen konnten. Sie konnten seine gesamte Umgebung kontrollieren, sie konnten mit seinem Körper machen was sie wollten, aber Viktor Frankl blieb ein selbstbewußtes Wesen, das beobachten konnte was mit ihm geschah. Seine grundlegende Identität war intakt.
---Er konnte in sich selbst entscheiden, wie all das sich auf ihn auswirken würde.---
Zwischen dem, was ihm widerfuhr, dem Reiz, und seiner Reaktion darauf lag seine Freiheit oder Kraft, die Reaktion zu bestimmen. Inmitten seiner furchtbaren Erfahrungen projizierte Frankl sich selbst in andere Umgebungen und unter andere Bedingungen, sah beispielsweise, wie er nach seiner Befreiung aus dem Lager seine Studenten unterrichtete. Mit seinem inneren Auge zeichnete er sich selbst in den Hörsaal, wo er seinen Studenten genau die Lektionen vermittelte, die er während seiner Folterungen lernte.
Durch eine Reihe solcher Übungen - mentaler, emotionaler und moralischer, bei denen er vor allem mit Erinnerung und Imagination arbeitete - übte er seine kleine, noch embryonale Freiheit aus. Diese wuchs und wuchs, bis Frankl schließlich mehr Freiheit hatte als seine Nazi-Aufseher. Sie besaßen mehr FREIHEITEN, mehr Optionen in ihrer Umgebung, aus denen sie auswählen konnten, aber er verfügte über mehr FREIHEIT, mehr innere Kraft, seine Optionen auszuüben. Er wurde zu einer Inspiration für die Menschen in seiner Umgebung, selbst für einige der Wächter. Er half anderen, Sinn in ihrem Leiden und Würde in ihrem Gefangensein zu finden. Inmitten der degradierendsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann, nutzte Frankl die menschliche Gabe der Selbst-Bewußtheit, um einen Fundamentalen Grundsatz zu entdecken:
Zwischen Reiz und Reaktion hat der Mensch die Freiheit zu wählen

baumhaus schrieb am 6.10. 2007 um 12:02:00 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Hirnforscher sagen: Freiheit ist eine Illusion. Chemische Vorgänge im Gehirn gaukeln uns eine Empfindung vor, die uns glauben läßt, wir hätten die Wahl zwischen Alternativen. In Wirklichkeit aber läuft alles nach Plan. Alles steht im Vorhinein fest, ist vorbestimmt durch unsere Gene und unsere Erfahrungen. Entscheidungen sind keine Entscheidungen sondern unweigerlich eintretende Ereignisse. Ein Straftäter wird bereits als potentieller Straftäter geboren. Bekommt er in seiner Kindheit von der Umwelt den nötigen Input, wird er später nicht anders können, als Straftäter zu sein. Wenn er in Geldnot ist, wird er eine Bank überfallen - nicht, weil er will, sondern weil er muß. Sein Hirn diktiert es ihm. Ob ich an der Imbiß-Bude Currywurst oder Burger bestelle, ist in Wirklichkeit nicht meine Entscheidung - es steht schon von meiner Geburt an fest. Eine nahezu endlose Kausalkette einzelner Ereignisse wird zu dem führen, was letztendlich wie meine freie Entscheidung aussieht: Einmal Currywurst bitte! Wir sind allesamt Sklaven der chemischen Vorgänge im Gehirn und zu einem kleinen Teil Sklaven der Umwelteinflüsse. Ein Rechtssystem ist daher überflüssig, denn es gibt keine Schuld. Bedingung für das Schuldigwerden ist die bewußte, freie Entscheidung für die Straftat. Da wir alle jedoch nur Marionetten chemischer Prozesse sind, ist unser Verhalten determiniert. Statt eines Rechtssystems braucht es eines Systems zur Erkennung potentieller Straftäter. Also solcher Menschen, deren genetische Konstellation bei gewissen Inputs aus der Umwelt dazu führen wird, daß sie Straftäter werden. Es gilt, diese Menschen sofort - möglichst gleich nach der Geburt - zu erkennen und staatlich überwacht wegzuschließen. Da das sehr teuer ist, sollte man über andere Alternativen nachdenken: Ruhigstellung, Entfernung von Teilen des Gehirns - um die Kausalkette nachhaltig zu unterbrechen - oder gleich Liquidierung. Im Effekt entstünde eine friedliche Menschheit, die - zwar gesteuert von chemischen Vorgängen im Gehirn - nur noch das Gute tun könnte. Gezwungenermaßen, denn Freiheit existiert ja nicht.

Ich bin so frei, und nenne dies Schwachsinn.

kitty_rocks schrieb am 10.4. 2007 um 18:04:53 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Freiheit, jeder wünscht sich doch Freiheit, aber eigentlich ist es doch nicht der Wunsch alles tun und lassen zu können was man will, ich glaube es ist der Wunsch etwas zu vollbringen. Etwas zu tun, was die Welt wenigstens ein bisschen verändern kann...
Ich habe auch diesen Wunsch, den Wunsch, etwas anders, besser zu machen.
Nicht unbedingt besser als jemand anderes, sondern besser als es jetzt ist.

Basisreligion schrieb am 25.9. 2001 um 09:53:22 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ob FREIHEIT als sogenannte Willensfreiheit tatsächlich existiert, ist umstritten. Sind wir bei unseren Entscheidungen
tatsächlich frei, sind wir außer von rein äußerlichen Bedingungen nicht immer irgendwie abhängig von irgendwelchen durch
HORMONE oder sonstwie gesteuerten NATÜRLICHEN MECHANISMEN und im Grunde noch mehr von
INFORMATIONEN, die wir nur zu oft gar nicht oder eher zufällig erhalten haben, und gewiß auch von ÄNGSTEN und
ZWÄNGEN (wie dem GRUPPENZWANG)?

Es ist doch wohl nie so, daß wir auch nur in der geringsten Angelegenheit sozusagen unmotiviert, also wirklich frei, handeln -
machen wir uns nicht überall unsere Gedanken und sind bisweilen sogar völlig blockiert, wenn etwas von uns verlangt wird, was
unserem bisherigen DENKSCHEMA oder REALITÄTSBEWUSSTSEIN widerspricht? Und selbst wenn die
RATSCHLÄGE noch so vernünftig klingen, haben wir eben dennoch nicht die innere Freiheit, sie zu befolgen, wenn sie einfach
nicht in unser Bewußtsein hineinpassen, und irgendwie ist das ja auch immer ein Schema von GUT UND BÖSE. Sicher, beim
Aufbau dieses Bewußtseins hätten entsprechende Informationen ja vielleicht etwas bewirken können und wir hätten sie auch
angenommen, doch es gab sie eben nicht oder nicht in der rechten Weise. Also ist es nicht verwunderlich, wenn wir uns später
ihnen gegenüber auch stur stellen!

Nach außen hin mag solches Handeln bisweilen konfus und willkürlich aussehen, doch ist es das wirklich, ist es nicht nur das
Resultat von alledem, was uns bisher geformt hat? Es ist doch nicht so, daß wir bewußt Idiotisches in unserem Leben machen,
es ist doch vielmehr selbst bei einer noch so idiotischen Entscheidung so, daß uns da einfach jede PLAUSIBILITÄT für eine
Entscheidung im Sinn eines sinnvollen EGOISMUS fehlte, denn wenn dem nicht so gewesen wäre, hätten wir auch anders
gehandelt! Ja, wir können sogar sagen: »Je besser die Informationen, je weniger FreiheitWarum also die ganze Diskussion um
die (Willens- )Freiheit, wenn doch nichts dabei herauskommt?

Wahrscheinlich ist die Theorie von der Willensfreiheit Bestandteil aller für das PATRIARCHAT typischen RELIGIONEN,
denn nur denjenigen, der wirklich frei handelt, trifft auch eine SCHULD, wenn er etwas falsch macht, und ein Gefühl von
Schuld oder ein schlechtes GEWISSEN sind nun einmal notwendig, damit für das Angebot der VERGEBUNG der Religionen
Bedarf ist.

Leider haben nun die Ideen von der Willensfreiheit komplett in unser Christentum Eingang gefunden mit Berufung auf die
BIBEL, obwohl JESUS überhaupt keine Lehre über die Freiheit aufgestellt hat. Selbst der Apostel PAULUS hat den Begriff
der Freiheit nur im Sinn von Freiheit von der Sklaverei der Sünde verwendet, was in etwa auch als Befreiung von einer
SKLAVENMORAL gedeutet werden kann. Und das ist etwas völlig anderes als Willensfreiheit! Solche Freiheit gehört
tatsächlich zum Anliegen von wirklichem CHRISTLICHEN GLAUBEN, denn nur damit ist wirkliche EMANZIPATION
möglich, die uns hinführt zur höchstmöglichen Einheit von LEIB UND SEELE und damit zu wirklicher LIEBE. Zu dieser
Freiheit gehört dann auch die Freiheit von äußerem Zwang, die Freiheit von einschränkender INFORMATION, die Freiheit
von rassen-, klassen- und geschlechtsbedingten Fesseln. Und die Hinführung zu dieser Freiheit mit den Mitteln göttlichen
Geistes (siehe HEILIGER GEIST) ist auch das Anliegen der Bibel.

Smokylein schrieb am 9.10. 1999 um 00:49:03 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Freiheit ist neben Liebe das Wichtigste, was einem passieren kann. Wenn man frei ist, hat man so ein Gefühl im Bauch, das kann man gar nicht mit Worten beschreiben, zumindest ich nicht, es ist so schön, so warm, man kann nur lachen, zu den Sternen hoch sehen und den Augenblick genießen, es ist das Schönste im Leben; absolute Freiheit, keine Zwänge, keine Einschränkungen, aber man darf die Freiheit meiner Meinung nach nicht mißbrauchen, frei sein, heißt nicht, alles tun, was man will, das gilt nur so weit man keinen anderen verletzt, denn sonst ist dessen Freiheit eingeschränkt, und der Kreis schließt sich nicht mehr...
Wenn man frei ist, kann man denken was man will, man kann sagen was man will und rauchen was man will;-), man kann anhaben was man will und aussehen wie man will, man kann hingehen wo man will und dort leben wo man will, man ist uneingeschränkt glücklich, ohne anderen weh zu tun!!! Das ist für mich Freiheit, wahre Freiheit!!!!!!!!

Die Leiche schrieb am 11.1. 2012 um 13:32:25 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wenn man »Freiheit« ethymologisch betrachtet, klären sich all die philosophischen Grübeleien ganz leicht auf: »Freiheit« bedeutet nichts anderes, als ein nichtvorhanden-sein von obrigkeitlichen Zwängen. Eine »Freiheit« war nämlich in der Historie vom Spätmittelalter bis zur Aufklärungszeit nichts anderes, als eine aus irgendwelchen Gründen für einzelne Personen oder Personengruppen auf Dauer oder auf Zeit gewährte Ausnahme von dem Herrscher zu leistenden Steuern, Abgaben, Frohndiensten und dergleichen - sonst nix.

Liamara schrieb am 2.5. 1999 um 12:07:37 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ja, ich bin frei. Die Erde träumt.
Ich fühl' den Wind. Ich saug' ihn ein,
und ans Licht steigt
ein junger Morgen.
Trink aus dem Quell - wie hell und klar.
Tief im Gehirn brennt jedes Jahr.
Nie vergeb' ich,
was sie getan.
Sie nur sind schuldig - Mann für Mann.
Der Tag beginnt...
nun wird es Zeit.
Was hält die Welt
für mich bereit?

maw schrieb am 25.2. 1999 um 17:36:43 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 2 Punkt(e)

feiheit ist einsicht in die notwendigkeit, hat unser aller bundeskanzler am mittwoch im bundestag zitiert. er dachte es wäre hegel, doch gysi korregierte ihn postwendend.
lustig.
ich kenne das zitat von meinem alten guten deutsch-lehrer wilfried k.
und es stimmt.
FREIHEIT IST EINSICHT IN DIE NOTWENDIGKEIT.

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