Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 648, davon 641 (98,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 229 positiv bewertete (35,34%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.2. 1999 um 17:36:43 Uhr schrieb
maw über Freiheit
Der neuste Text am 19.6. 2025 um 21:25:12 Uhr schrieb
Kommandant über Freiheit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 302)

am 18.10. 2020 um 23:53:21 Uhr schrieb
Freno über Freiheit

am 17.7. 2008 um 03:04:08 Uhr schrieb
MenschOhneSorge über Freiheit

am 9.10. 2003 um 15:36:05 Uhr schrieb
adsurb über Freiheit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Freiheit«

silvermoon schrieb am 8.3. 2001 um 13:35:12 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 2 Punkt(e)

anarchismus, tobin-steuer auf finanztransaktionen, bodenrechtsreform
und grundeinkommen

diesen text habe ich geschrieben auf eine frage in einem forum, was
denn anarchismus sei und was
denn eine anarchistische gesellschaft mit gewaltverbrechern, dieben
und vergewaltigern machen
wuerde.



vorraussetzung fuer anarchie scheint mir die grundhaltung aller
mit-anarchistInnen zu sein, dass es mir
nur dann gut geht, wenn es allen gut geht. so im stil : ich bin du.

oder anders ausgedrueckt: wenn ich dem anderen seine eigenarten
annehmen kann und sie nicht
verurteile, dann ist das schon eine sehr breite basis fuer ein
gewaltfreies zusammenleben.

das wuerde auch heissen, dass die gemeinschaft jedem ermoeglicht,
genuegend zu essen, zu trinken,
kleider ( falls noetig ), einen schlafplatz und genuegend lebensraum
zu benuetzen ... entweder wird das
finanziert durch abgaben auf die boersentransaktionen ( d.h. jeder
kauf/verkauf von aktien und anderen
wertpapieren wird besteuert ) oder mit einem zins auf gemieteten
boden ( d.h. einzelne und oder
gruppen mieten den boden von der uebergeordneten gemeinschaft und
bezahlen eine pachtzins, den
sie aus der nachhaltigen, sanften nutzung der ressourcen
erwirtschaften wie wasser, luft, boden(schaetze
wie oel, gold, mineralien, holz usw. auf diesem land. dies waere ein
kombination von kommunismus (
boden gehoert der gemeinschaft, sie vermietet ihn zu einem festen
betrag oder einem festen
prozentsatz der einnahmen des bodenpaechters »dem zehnten« ) und
kapitalismus ( was der
bodenpaechter herstellt, an wen und zu welchem preis er es verkauft,
ist weitgehend ihm ueberlassen )

so steht es jedem frei, ob er/sie sich dem erforschen seiner psyche,
der gruppendynamik der
gemeinschaft, der toepferkunst, dem brotbacken, dem beobachten und
katalogisieren von blumen
oder was auch immer widmet
niemand muss arbeiten, alle duerfen arbeiten was sie wollen ohne von
dem dadurch erarbeiteten
verdienst/lohn/erloes aus dem verkauf von produkten/dienstleistungen
etwas an die gemeinschaft
abgeben zu muessen ( kapitalismus pur ), da das grundeinkommen
bereits entweder durch die steuer auf
boersentransaktionen oder durch den bodenpachtzins generiert wird.

das wissen darum, dass jeder immer genuegend zu es
sen/trinken/kleider/schlafplatz bekommt,
unabhaengig von seiner arbeitsleistung fuer die gemeinschaft, wird
sicherlich die ueberwiegende
anzahl von gewaltverbrechen, selbstmorde und diebstaehle gar nicht
erst entstehen lassen.

sehr wahrscheinlich wird es aber einige menschen geben, denen der
uebergang vom
jeder-gegen-jeden
system ins alle-lieben-alle system nicht so leicht faellt und welche
weiterhin pruegeln, rauben
und quaelen wollen... ohne dass sie wegen zuwenig essen oder freizeit
einen grund dazu haetten

meiner meinung nach sollte es aus diesem grund der
uebergangsgestaltung orte geben, wo menschen
andere menschen treffen koennten, welche genau die selben wuensche
haben ... das heisst ... spezielle
freiraeume fuer minderheiten wie notorische schlaeger, diebe und
physische/psychische quaeler

weil ... wenn das vorhanden waere, dann wuerden sich naehmlich auch
diejenigen dort einfinden,
welche gerne geschlagen, gerne bestohlen ( natuerlich auf raffinierte
weise, so mit installierten
alarmanlagen und diebstahlsicherungen ... ein psychischer fight
zwischen besitzendem und dieb, ein
ganz spezielles spiel ) und gerne gequalt werden

soll bloss niemand sagen, die gaebe es nicht ... sie outen sich bloss
nicht in der heutigen gesellschaft,
wo eine weitverbreitete meinung die ist, dass jemand der geschlagen,
gequaelt und beraubt wird, keine
mitschuld hat und 100% opfer ist ... das ist ganz bequem fuer die
sogenannten opfer ... einerseits haben
sie ihren spass im gequaelt werden, andererseits kassieren sie noch
eine gehoerige portion mitleid


damit ich richtig verstanden werde:

diese orte sind bloss als uebergang gedacht von der heutigen
jeder-gegen-jeden-gesellschaft
in die morgige alle-lieben-alle-gesellschaft ... ab einem gewissen
punkt, wenn alle moeglichen
qualereien und so durchgespielt wurden in allen moeglichen varianten,
flaut das interesse an diesen
»dunklen freiraeumen« ab und die benuetzer dieser »schlachtraeume«
werden sich in die
alle-lieben-alle-anarchistische gemeinschaft/ gesellschaft
integrieren wollen ... schlicht und einfach
weil sie jetzt interessiert sind, was es denn alles fuer
moeglichkeiten zur freudvollen kooperation gibt


eine weitere vorraussetzung fuer eine friedliche anarchistische
gesellschaft ist der lockere umgang mit
koerperkontakt ... der heutzutage selektive einsatz von
koerperkontakt, um nicht zu sagen strategische
einsatz von sexualitaet im stil von ich geb dir meine zuneigung wenn
du mir deine gibst ( und machst
was ich will ), fuehrt dazu, dass einzelne menschen von der fuers
seelische gleichgewicht sehr wichtigen beruehrung durch einen anderen
menschen ausgeschlossen
werden

ganz konkret wuerde das heissen, dass ich als frei liebender
anarchist auch einen alten mann oder eine
alte frau umarme, die sich verlassen und einsam fuehlt... um ihm
damit zu sagen, ist gut, du gehoerst
auch dazu, du bist ein teil der familie, auch wenn, nein gerade weil
du auf deine eigene art schoen bist
und nicht dem aesthetikideal der allgemeinheit entsprichst

oder dass ich auch jemanden umarme, der nicht weiter weiss und am
liebsten alles kurz und klein
schlagen wuerde

( also wenn ich hier »ich als frei liebender anarchist« schreibe,
meine ich das im uebertragenen sinne,
so wie ich gerne waere; ich der dies hier schreibt scheitere leider
allzuoft an alten, ueberkommenen
mustern die zu meiner grossen ueberraschung sehr stark in mir
verankert sind )

so eine gesellschaft, wo menschen in krisen nicht einfach sich selbst
ueberlassen werden ( sofern sie das
nicht wollen, bzw. sofern sie nicht ihre krise in den "dunklen
freiraeumen" ausleben wollen, was sie ja
duerfen ohne von den anderen dafuer verachtet zu werden, welche
bereits
friedlich-anarchistisch zusammenleben ) und jemand, der schmerz
empfindet ein zeichen der liebe
erhaelt, eine umarmung ...
so eine gesellschaft kennt sehr wahrscheinlich keine vergewaltigungen
mehr

( bis natuerlich auf diejenigen, welche wie oben beschrieben, von
opfer und taeter so vereinbart
werden, unbewusst oder bewusst oder irgendwo dazwischen, auch dafuer
waere dann ein spezieller
»dunkler freiraum« denkbar, wo sich opfer und taeter treffen koennen )



Die ARD-Ratgeber schrieb am 4.8. 2002 um 22:23:51 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

Freiheit

Wir suchen sie vergeblich
im »Cluburlaub«
in tropischen Gefilden
versuchen Sie,
ohne Erfolg,
aus Zigaretten zu saugen,
sie in schnellen Autos
einzuholen.
Wir werden sie nie finden
im »Besonderen Geschmack«
den wir uns einreden lassen
und auch
die Auszüge unseres Kontos
durchblättern wir umsonst danach.
Freiheit
liegt in jedem selbst
und
ist ein einfaches Brot.

Kristiane Allert-Wybranietz

Liamara schrieb am 28.2. 1999 um 23:11:22 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Freiheit ist, wenn man sich aussuchen kann, ob man beim Pizza-Hut-Abend-Menü für zwei die zehn Hähnchenschlegel oder doch lieber die zehn Hähnchenschlegel will. Dann kann man noch das Getränk auswählen: Pepsi oder Pepsi light. Ausserdem kann man sich seine Pizza aussuchen. Aus einer gewissen, eingeschränkten Liste natürlich. Das nenne ich Freiheit! Mehr davon!

Liamara schrieb am 2.5. 1999 um 12:07:37 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ja, ich bin frei. Die Erde träumt.
Ich fühl' den Wind. Ich saug' ihn ein,
und ans Licht steigt
ein junger Morgen.
Trink aus dem Quell - wie hell und klar.
Tief im Gehirn brennt jedes Jahr.
Nie vergeb' ich,
was sie getan.
Sie nur sind schuldig - Mann für Mann.
Der Tag beginnt...
nun wird es Zeit.
Was hält die Welt
für mich bereit?

Freno d'Emergenza schrieb am 6.10. 2014 um 21:31:43 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

»Zur Sonne - zur Freiheit- kaum eine Ideologie, Religion, Bewegung oder wie auch immer, die sich nicht den Kampf um die Freiheit auf die Fahnen geschrieben hätte. Aber Freiheit ist nicht gleich Freiheit. Es gibt eine echte Freiheit und eine falsche Freiheit. Und was echte, und was falsche Freiheit sein soll, interpretiert jeder Guru natürlich auf seine Weise. Echte Freiheit kann es für Kommunisten nur in der Diktatur des Proletariats geben - für Kapitalisten dagegen erst dann, wenn alle Kommunisten erschossen worden sind. Solange es noch Kommunisten bzw. den Kapitalismus gibt, gibt es natürlich nur falsche Freiheit, Produkt der zynischen Demagogie des jeweiligen Klassenfeindes. Es gibt also nicht nur eine echte, und eine falsche Freiheit, sondern viele echte und falsche Freiheiten. Tatsache ist aber, daß es auch nur eine einzige echte Freiheit heute garnicht gibt, sondern ausschließlich falsche Freiheiten. Deswegen muß für echte Freiheit gekämpft werden und die Feinde der Freiheit müssen bekämpft werden: mit Gefängnissen, Gaskammern, Gulags, Guillotinen und Geheimpolizei. (Die Zusammenhänge zwischen dem Anfangsbuchstaben »G« und dem Kampf für die echte Freiheit sollte man auch mal untersuchen, aber das nur nebenbei bemerkt.) Die echte Freiheit ist also zunächst mal nichts anderes, als eine Begründung, warum man Leute einsperren, drangsalieren, demütigen, foltern und töten muß. Man will soetwas ja nicht, um Gottes Willen ! Im Gegenteil: schon Heinrich Himmler hat in seinen berühmten Posener Reden von 1943 dramatisch deutlich werden lassen, was für ein unmenschlich schwerer Auftrag das doch ist, für die Freiheit zu kämpfen. Die SS hätte viel lieber Gänseblümchen gepflückt, als Juden vergast - echt ! Aber sie mußten es ja tun, der Verantwortung für die künftigen Generationen wegen. Und wegen der Freiheit eben. Weil ja die Arische Rasse nur frei sein kann, wenn es die jüdische Rasse nicht mehr gibt, nichtwahr ? Genauso wie es Freiheit für Proletarier nicht geben kann, solange noch Kapitalistenschweine leben, und keine Freiheit für Unternehmer, solange es noch welche von Dreckskommunisten gibt. Und deswegen glaube ich inzwischen, daß Freiheit eigentlich überhaupt keine so gute Sache ist, sondern eigentlich nur eine zynische Lüge von sadistischen Serienmördern zur Bemäntelung ihrer Mordrunst.

Escal schrieb am 25.3. 2002 um 02:36:03 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

Siehst du die Leine um meinen Hals,
die Kette um meinen Fuß,
die Handschellen um meine Hände,
den Maulkorb in meinem Gesicht,
den Käfig um mich rum?

Du kannst sie nicht sehen?
Ich auch nicht.

Aber die Leute denken, sie hätten sie mir gegeben.

Nienor schrieb am 6.4. 2000 um 09:55:45 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 3 Punkt(e)

...heißt, daß es keine beengenden Regeln gibt.
... bedeutet aber auch, daß man gezwungen ist, jedes Mal selbst zu entscheiden, was richtig ist.
...hat mit Verantwortung zu tun.

Unschuldsengel schrieb am 13.6. 2001 um 01:18:47 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 2 Punkt(e)

In Wirklichkeit sind wir alle frei.
Wir können echt alles tun, was wir wollen.
Natürlich hat das dann Folgen, die uns oft nicht angenehm sind.
Aber wir sind frei, uns auszusuchen, welche Folgen uns unangenehm sind, und ob es uns das wert ist.
Und wenn uns alle diese Folgen und Konsequenzen nicht mehr passen, dann gibt es noch den FREItod.
Wir sind viel freier als wir denken, selbst wenn tod als einziger Ausweg scheint, gäbe es da noch 1000 andere Möglichkeiten. Vielleicht gefallen sie uns nicht, das kann schon sein, aber es gibt sie. Schaut doch einmal auf die Freiheit, die schon da ist, nicht die, die scheinbar fehlt!
Man entscheidet täglch fast unendlich viel. Zwischen zucker im kaffee oder Süßstoff oder garnichts, oder Kakao oder ein anderes Getränk, dazwischen, was man anzieht, wie viel zeit man sich für das Anziehen lässt, ob man dorthin geht, wo man in der früh hingehen sollte(arbeit, schule) oder ob man jetzt beschließt, nicht hinzugehen und stattdessen etwas anderes zu tun. Natürlich kann man auch kurz weggehen, und einfach zu spät kommen. Oder zuhause bleiben.
Natürlich wird das nicht immer so weitergehen, zumindest wird man eines tages kein Geld für Kaffee, Zucker und Süßstoff haben, oder wofür man eben Geld haben will, wenn man nicht arbeitet. Die Entscheidung liegt bei dir!

stormvogel schrieb am 4.12. 2002 um 21:39:45 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 1 Punkt(e)

AlexanderPuschkin, der große russische Dichter des 19. Jahrhunderts, war ein Verfechter der Freiheit bis zum Äußersten.

Seine Verteidigung gegen die Verfolgung brachte ihm die Liebe und die Verehrung seiner Landsleute ein. Seine Arbeit verherrlichte die humanistische Seite des Menschen. Seine Eigenschaften trugen einen großen Teil zu seinem Rang als einer der Größten der Weltliteratur bei.

Das arabische Denken und die arabische Dichtung wurden von Puschkin hoch angesehen, ein Gefühl, welches deutlich in vielen seiner Werke zum Tragen kommt. Diese Achtung wurde im Gegenzug von vielen arabischen Autoren beantwortet, die in ihrer eigenen Arbeit eine hohe Wertschätzung für AlexanderPuschkin erkennen ließen.

Andreas schrieb am 21.12. 2000 um 03:30:54 Uhr zu

Freiheit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Freiheit entsteht im eigenen Geist. Sie ist nichts, was von aussen kommt. Sie kann einem durch nichts und niemanden entzogen werden.
Fehlende Freiheit hat nichts mit aeusseren Zwaengen zu tun.

Freiheit heisst, dass Prinzip von Ursache und Wirkung verstanden zu haben.

Das schlimmste, was einem passieren kann, ist, dass einem die Moeglichkeit entzogen wird, dieses rationale Wissen zu einer Erfahrung werden zu lassen.
Aber solange Ihr hier noch rumsurfen koennt, besteht wohl keine so grosse Gefahr...

Vielleicht wisst Ihr es noch nicht: Ihr seid frei!

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