Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Friseur«
Voyager schrieb am 5.3. 2004 um 19:13:15 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ich hatte einen Termin und musste trotzdem 20 Minuten warten, wie schrecklich. Ich kann ja dieses gezumpel an meinem heiligsten schon nicht so gut ab, aber viel viel viel schlimmer ist es, beim Friseur unter Muttchens in der Warteschleife zu sitzen. Mit Sicherheit versucht irgendeine irgendeinen grässlichen Smalltalk zu starten und so kam es. Susanne, Wasserschaden durch Heizung lauteten die Stichworte. Verbunden mit der unverhohlenen Erwartungshaltung, ich möge doch drauf einsteigen. Furchtbar. Erstmal draussen eine rauchen und via sms biggi mein Leid tackern. Zurück, neuer Versuch in Palaver, ich täusche vor in mein Handy vertieft zu sein. Kramt Muttchen auch ein Handy aus der Tasche und sagt lauter als nötig zwei Termine wegen Susanne und Wasserschaden durch Heizung ab. Ich rücke meinen Stuhl so zurecht, dass eine weitere Kontaktaufnahme mit mir mangels Blickkontakt sehr erschwert wird. Stattdessen fängt sie zu summen an, oder wie ich diese Geräusche deuten soll, die wohl meine Aufmerksamkeit in ihre Richtung lenken sollten. Ich bleibe eisern und lasse mir nichts anmerken, betrachte intensiv die Meisterbriefe und Diplome an den Wänden. Auf dem rechten Ohr höre ich eh nicht so besonders gut. Gelernte Bedarfstaubheit, sehr praktisch. Endlich ist sie dran mit Haare waschen, fünf Meter weiter am Waschbecken. Neben ihr noch ein Platz frei, ich die nächste, zitter. Ausatmen, ich werde woanders platziert. Ich frage Christina, meine Friseurin, ob es im Laden eine Überwachunskamera gibt. Gemein, ich weiss, aber sie war diesmal sehr schnell fertig mit meiner Matte.
Christine schrieb am 19.6. 2010 um 19:49:45 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
heute hat sie mir die nackenhaare braun gefärbt. das wollte sie schon lange. heute war mir alles egal. ich hatte nur angst, dass es ewig dauert und dass ich nicht zwischendurch aufstehen kann. hab mich mit ihrer praktikantin unterhalten. 19 ist sie und fährt täglich eine 3/4 stunde zum laden. ihre schwester ist 13. sie versorgt sie fast allein. die mutter ist in italien, der vater auf montage. ich hab es die ganze zeit nicht geschafft, dass sie die oberlippe vorschob, egal was ich fragte. das saß zu tief. ich kam nicht an sie ran. der unterkiefer war mindestens zwei zentimeter weiter vorn. was war das gegenteil von überbiss? ich hab überhaupt keine idee, wie ich das kiefergelenk mit worten manipulieren kann, damit sie den unterkiefer fallen lässt. irgendwas mit schwere hatte ich versucht: diverse zahlenreihen und wortwiederholungen. aber es war zu nah für sie. coschütz, cossebaude, cotta, 3, 6, 8 ... pech. bin zu weit weg und zu neugierig, um effektiv zu begleiten. und da wurde der nacken eben braun.
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