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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.10. 2003 um 01:24:58 Uhr schrieb
Nike.Nemo über Berufskleidung
Der neuste Text am 29.6. 2010 um 14:01:00 Uhr schrieb
Celeste über Berufskleidung
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 1)

am 29.6. 2010 um 14:01:00 Uhr schrieb
Celeste über Berufskleidung

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Berufskleidung«

mcnep schrieb am 23.10. 2003 um 12:10:18 Uhr zu

Berufskleidung

Bewertung: 6 Punkt(e)

Hier in Düsseldorf gibt es in der Nähe des Karlsmarktes ein auf Berufskleidung spezialisiertes Geschäft, das für mich durchaus den Charakter eines Fetischmodenhändlers hat. Ich kann minutenlang davorstehen und auf die zwiegespaltenen Zimmermannshosenreißverschlüsse starren, mich in den Anblick eines Blaumanns versenken oder die Akkuratesse eines Bäckerhäubchens bewundern. Ich habe dort auch schon selber eingekauft, das eine oder andere Holzfällerhemd oder eine Jeans für die Gartenarbeit; nicht, das mich die Dinger besonders kleiden würden, aber die Verkäuferschaft in diesem Laden hebt sich wohltuend von den kaugummiblasenziehenden Tunten in den InLäden und den schlangenzüngigen Solarknittergesichtsträgerinnen der großen Kaufhausketten ab. Eine fast kumpelige und doch professionelle Atmospäre herrscht hier vor, die jedes Mal in mir die Hoffnung nährt, statt einer Kundenkreditkarte ein Leberwurstbrot angeboten zu bekommen, was ich zwar aufgrund meiner Abneigung gegen Leberwurst ablehnen, jedoch mit einem dankbaren Augenaufschlag quittieren würde.

Kerstin schrieb am 14.4. 2008 um 12:46:03 Uhr zu

Berufskleidung

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das einzige Mal, daß ich so etwas wie Berufskleidung angehabt habe, war als Hostess auf einer Messe.

Es war schon ein Schock, als ich dieses Berufskleidung sah. Es war ein hauchdünner, eng anliegender Anzug aus elastischen Stoff, bedruckt mit dem Firmenlogo. So einen Gymnastikanzug hatte ich das letzte Mal in der Schule an.

Ein paar von meinen Mitbewerberinnen gingen gleich wieder nach hause, als sie diese Berufsbekleidung sahen. Ich fand mich clever und fragte nach mehr Geld. Der Chef war mit 40% mehr einverstanden und ich ging mich mit den übrigbebliebenen Mädchen umziehen.

Ein dünner String war auch mit bei der Gaderobe, so daß wir nicht komplett nackt in den Anzug schlüpfen mußten. An dem Anzug waren Handschuhe und Strümpfe mit angearbeitet dazu gab es noch hochhackige Schuhe. Mit den Handschuhen war ungewohnt. Man fühlte nur noch den Lycrastoff und konnte sich nicht die Hände waschen oder in der Nase bohren. Geschlossen wurden die Overalls hinten am Rücken mit einem dünnen Reißverschluß. Alleine kam man da kaum ran und sie gingen schwer. Wir mußten uns gegenseitig beim Anziehen helfen.

Wir fragten uns, was am Ende des Reißverschlusses diese Metallösen sollten. Aber fanden keine Antwort. Wir führten uns den Chefs vor und sie fanden uns alle OK.

Am ersten Tag der Messe versammelten wir uns alle umgezogen am Stand und wurden eingewiesen, welche Prospekte wir verteilen mußten. Dann wollte unser Chef noch etwas. Er hielt uns eine Schale mit kleinen Sicherheitsschlössern hin, die von der Firma hergestellt wurden. »Diese Schlösser« erklärte er »kommen hinten an den Reißverschluß der Anzüge«. Wir protestierten. Wer hat den Schlüssel, was wenn wir mal auf Klo müssen. Der Chef beruhigte uns. Das Motto der Firma sei nun mal »Sicher ist Sicher« und das sei auch auf die Anzüge gedruckt. Er würde uns jeder einen Schlüssel geben, aber wir hätten ja keine Taschen an den Anzügen um sie einzustecken. Wenn jemand auf Klo will, kann sie zu ihm kommen, er schließt dann auf.

Wir einigten uns darauf, daß ein Schlüssel in der Gaderobe bleibt und wir da jederzeit rankommen. Das war OK.

Als die ersten Besucher kamen, waren wir das Magnet in der Halle. Die Besucher rissen uns die Prospekte aus den Händen und wir mußten oft für ein Foto posieren. Auch, daß wir in die Anzüge eingeschlossen waren, erregte viele männliche aber auch weibliche Besucher. Sie wollten wissen, wo der Schlüssel ist usw. So gesehen war unser Auftritt ein voller Erfolg. Ob er sich auch im Umsatz der Firm niedergeschlagen hat, weiß ich nicht.

Am zweiten Tag kurz vor Feierabend war auf einmal Aufregung unter den Hostessen. Der Schlüssel ist weg. Ich machte mir Gedanken, muß ich in dem Anzug nach hause. Ich war mit meinem Freund verabredet und der Anzug war wie ein Keuschheitsgürtel. Aber der Chef hatte natürlich noch einen zweiten Schlüssel und so war es nicht weiter schlim.

Liamara schrieb am 26.2. 2004 um 15:55:37 Uhr zu

Berufskleidung

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich könnte einfach nicht in einem Beruf arbeiten, der Berufskleidung erfordert. Vor einer halben Ewigkeit (-> Vergangenheit) habe ich eine Woche lang in einer Arztpraxis gearbeitet (na ja, ich habe Rezepte gestempelt und dem Arzt Krankenunterlagen auf den Schreibtisch gelegt und Staub geputzt - das war überhaupt das Schärfste, die Arzthelferinnen sagten dann so ganz schicksalsergeben: Ja, das müssen wir eben auch machen). Jedenfalls musste ich da diese gräßlichen weißen Birkenstocks tragen und weiße Hosen und so einen unglaublich schrecklichen weißen Kittel. Früher habe ich mir oft vorgestellt, es wäre genauso schrecklich, in einer Bank zu arbeiten, wo die Berufskleidung eben aus hübschen Kostümen und Anzügen besteht. Nachdem ich vor einigen Jahren herausgefunden habe, dass mir schwarz nun mal besser steht als weiß, habe ich diese Meinung geändert.

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