Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 53, davon 52 (98,11%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 17 positiv bewertete (32,08%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.5. 2001 um 05:18:39 Uhr schrieb
Nils über Katastrophe
Der neuste Text am 1.4. 2019 um 11:59:31 Uhr schrieb
Buntfink über Katastrophe
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 31)

am 14.8. 2007 um 23:02:55 Uhr schrieb
AIF über Katastrophe

am 8.6. 2009 um 14:36:54 Uhr schrieb
Kosar über Katastrophe

am 28.12. 2006 um 23:49:56 Uhr schrieb
mcnep über Katastrophe

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Katastrophe«

Nils schrieb am 6.5. 2001 um 05:18:39 Uhr zu

Katastrophe

Bewertung: 5 Punkt(e)

Katastrophen sind, so paradox das erscheinen mag, wichtig für unsere Entwicklung. Nur dann, wenn der Mensch immer wieder auf seine Grenzen hingewiesen wird, und zwar auf dramatische und schmerzhafte Art und Weise, lernt er, es besser zu machen.

Mäggi schrieb am 13.8. 2001 um 23:50:41 Uhr zu

Katastrophe

Bewertung: 2 Punkt(e)

redundanz 44

Einsamkeit

Ich trage meine Traurigkeit,
durch regennasse Straßen,
und sammle tote Träume auf,
die andere hier vergaßen.

Und doch ...
bleibt mir noch eine Frist,
zum Leben zu erwachen:
ich muß mit Dir
im Morgenlicht
die Traurigkeit
belachen

Rhimotius George Brighly
(Rimmy) die melancholie kommt von ganz tief drin, und ist wohl auch unabhängig von zeit und raum. würde caspar david friedrich heute noch
leben, wäre ich sicher seine selbstloseste schülerin. warum muss ich auch in der falschen zeit leben... Antike Typologie

Noch vor THEOPHRAST hat HIPPOKRATES eine Lehre von den inneren Säften im menschlichen Körper verfasst: die gelbe Galle (gr.
cholos), die schwarze Galle (melas cholos), das Blut (lat. sanguis) und den Schleim (gr. phlegma) als die 4 Hauptsäfte. Daraus wurden
die 4 Temperamente abgeleitet:
Choleriker (starke und schneller wechselnde, gespannte, mehr nach außen gerichtete Seelenzustände),
Melancholiker (starke, aber langsamer wechselnde, gespannte, mehr nach innen gerichtete Seelenzustände),
Sanguiniker (schwache, schneller wechselnde, gelöste, mehr nach außer gerichtete Seelenzustände) und
Phlegmatiker (schwache, langsamer wechselnde, gelöste, aber mehr nach innen gerichtete Seelenzustände). Hippokrates Eid Wird im Gegensatz zur Meinung vieler nicht wirklich von Ärzten geleistet.

Ich schwöre bei Appollon dem Arzt und Asklepios und Hygieia und Panakeia und allen Göttern und
Göttinnen, indem ich sie zu Zeugen rufe, daß ich nach meinem Vermögen und Urteil diesen Eid und diese
Vereinbarung erfüllen werde:
Den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleichzuachten meinen Eltern und ihm an dem Lebensunterhalt
Gemeinschaft zu geben und ihn Anteil nehmen zu lassen an dem Lebensnotwendigen, wenn er dessen
bedarf, und das Geschlecht, das von ihm stammt,
meinen männlichen Geschwistern gleichzustellen und sie diese Kunst zu lehren, wenn es ihr Wunsch ist,
sie zu erlernen ohne Entgelt und Vereinbarung und an Rat und Vortrag und jeder sonstigen Belehrung
teilnehmen zu lassen meine und meines Lehrers Söhne sowie diejenigen Schüler, die durch Vereinbarung
gebunden und vereidigt sind nach ärztlichem Brauch, jedoch keinen anderen.
Die Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen der Kranken nach meinem Vermögen und Urteil,
mich davon fernhalten, Verordnungen zu treffen zu verderblichem Schaden und Unrecht. Ich werde
niemandem, auch auf eine Bitte nicht, ein tödlich wirkendes Gift geben und auch keinen Rat dazu
erteilen; gleicherweise werde ich keiner Frau ein fruchtabtreibens Zäpfchen geben: Heilig und fromm werde
ich mein Leben bewahren und meine Kunst.
Ich werde niemals Kranke schneiden, die an Blasenstein leiden, sondern dies den Männern überlassen,
die dies Gewerbe versehen.
In welches Haus immer ich eintrete, eintreten werde ich zum Nutzen des Kranken, frei von jedem
willkürlichen Unrecht und jeder Schädigung und den Werken der Lust an den Leibern von Frauen und
Männern, Freien und Sklaven.
Was immer ich sehe und höre, bei der Behandlung oder außerhalb der Behandlung, im Leben der
Menschen, so werde ich von dem, was niemals nach draußen ausgeplaudert werden soll, schweigen,
indem ich alles Derartige als solches betrachte, das nicht ausgesprochen werden darf.
Wenn ich nun diesen Eid erfülle und nicht breche, so möge mir im Leben und in der Kunst Erfolg
beschieden sein, dazu Ruhm unter allen Menschen für alle Zeit; wenn ich ihn übertrete und meineidig
werde, dessen Gegenteil. Eines der gefährlichsten Gifte. Wer zu Ruhm und Ehren kommt, dem kommt das nicht selten teuer zu stehen.
Auf den nach Ruhm folgt der Machthunger. Auf Machthunger folgt immer die Katastrophe. Welch naive Hoffnung, zu glauben, die Gesellschaft würde aus Katastrophen lernen und insgesamt klüger werden. Es sind immer nur
individuelle, höchstens nachbarlich kollektive Erfahrungen, die das Verhalten ändern können und mit dem Tod ihrer Träger wieder
verloren gehen. Die Hochwasser in Köln 1993 und 1995 haben eine Reihe Leute aufgeschreckt, den Wert nachbarschaftlicher Solidarität
wiederentdecken lassen und in Bürgerinitiativen zusammengebracht. Noch sind sie stark, aber die Erinnerung wird blasser und die
Motivation schwächer. Bald wird es wieder heißen: »Hochwasser? Hatten wir hier noch nie...«

Thomas K schrieb am 27.6. 2001 um 01:40:59 Uhr zu

Katastrophe

Bewertung: 6 Punkt(e)

Welch naive Hoffnung, zu glauben, die Gesellschaft würde aus Katastrophen lernen und insgesamt klüger werden. Es sind immer nur individuelle, höchstens nachbarlich kollektive Erfahrungen, die das Verhalten ändern können und mit dem Tod ihrer Träger wieder verloren gehen. Die Hochwasser in Köln 1993 und 1995 haben eine Reihe Leute aufgeschreckt, den Wert nachbarschaftlicher Solidarität wiederentdecken lassen und in Bürgerinitiativen zusammengebracht. Noch sind sie stark, aber die Erinnerung wird blasser und die Motivation schwächer. Bald wird es wieder heißen: »Hochwasser? Hatten wir hier noch nie...«

Die Leiche schrieb am 13.11. 2011 um 13:34:29 Uhr zu

Katastrophe

Bewertung: 1 Punkt(e)

Du liegst im Bett. Das Schlafzimmer ist wohlgelüftet, durchs offene Fenster zieht die ach so gesunde bitterkalte Frostluft der klaren Novembernacht. Über der Daunendecke liegt noch eine Fleecedecke und über der Fleecedecke noch eine Wolldecke. Nach dem Frösteln im Kalten Bett zieht eine wohlige Wärme langsam von Deiner Mitte zu den Extremitäten (was für ein Wort!). Du überblickst das Arrangement auf dem Nachttisch. Alles da: die Schmerztabletten, die Schlafmittel, Tabak, Blättcher, Eindrehfilter, die Wasserflasche nebst Glas, Zewa-Rolle zum Wichsen, die Gute-Nacht-Lektüre-Auswahl zwischen Porno und intellektuellem Anspruch wohl sortiert. Die Blase ist leer, der Magen auch nicht mehr so voll - wollige Schlafzimmerbehaglichkeit macht sich breit. Jetzt noch eine Zigarette - wozu hat man schließlich das Fenster auf ? Und in dem Moment, wo Du Dir die Kippe dann tatsächlich anstecken willst, stellst Du fest: Du hast den Aschenbecher in der Küche vergessen !

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