Amerikaner
Bewertung: 6 Punkt(e)Einmal wurde ich in ein feudales Restaurant in Scheveningen eingeladen. Da hatte ich direkt Angst vor Benimmregelverletzung. Am Tisch nebenan saßen aber Amerikaner. Da mußte ich mir keine Sorgen mehr machen.
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| Der erste Text | am 30.7. 1999 um 02:10:36 Uhr schrieb Guido über Amerikaner |
| Der neuste Text | am 17.2. 2021 um 22:02:39 Uhr schrieb catahonen über Amerikaner |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 26) |
am 26.4. 2004 um 17:36:36 Uhr schrieb
am 18.2. 2007 um 11:14:14 Uhr schrieb
am 22.10. 2003 um 22:01:35 Uhr schrieb |
Einmal wurde ich in ein feudales Restaurant in Scheveningen eingeladen. Da hatte ich direkt Angst vor Benimmregelverletzung. Am Tisch nebenan saßen aber Amerikaner. Da mußte ich mir keine Sorgen mehr machen.
Der Satz »Ich bin ein Berliner« von John F. Kennedy wurde von der überwiegenden Mehrheit der Amerikaner nicht verstanden. Übersetzt heißt das ganze nämlich »I am a donut«. Warum jubeln die Leute wenn sich der Präsident mit Backwaren vergleicht??
Das gleiche wäre, wenn unser Bundeskanzler sagt »Ich bin ein Amerikaner«...
Amerikaner sind ein stark stilisiertes Beispiel für den Verfall der Menschheit. Ihre Dollar, ihr Stolz, ihr Whitehouse, ihr Präsident, das alles finde ich zum kotzen. Einige Amerikaner sind recht okay. Ich kenne welche, die richtig nett sind, aber die kommen auch nicht direkt aus Amerika. Also nenn mir doch einer mal etwas, daß die Amerikaner selbst zu bieten haben. Selbst das Land ist nicht ihr eigenes, sondern alles den Indianern weggenommen! Wer hält das schon für möglich, das eine so künstliche Zivilisation aus sich selbst heraus existieren kann. Nein sie brauchen uns um ihren Scheiß toll zu finden und zu kaufen. Im grunde ist die Ganze Welt Amerika. Und um es auf den Punkt zu bringen, Amerika ist das dritte Beispiel für die Fehler und Irrtümer der Menschheit, die anderen sind Gott und RTL. Viel Spaß noch beim Blaster!
Warum nennt man das diskusförmige Gebäck aus Rührteig eigentlich Amerikaner, obwohl es hier in Europa gebacken wird ? In Amerika nennt man es bestimmt nicht so. Zuckerdiskus wäre treffender und vorallem neutraler. Discus saccharum wäre doch ein schöner wissenschaftlicher Name.
Die Amerikaner sind unheimlich heiß auf Europa. Sie lieben Burgen, Schlösser, Ruinen, den Rhein und vor allem Souvenirs. Sie absolvieren eine Europa-Tour in einer Woche, wenn es sein muß, aber das können die Japaner sicher besser.
Auf rotblutigen Boden pflanzen sie feierlich ihre Neurosen, schreien sich jubelnd ihre dekadente Oberflächlichkeit aus ihren selbstherrlichen Seelen, knieen stolz vor ihren lächerlichen Gottheiten und fühlen sich als planetare Dirigenten, und all das, weil sie den Blick in ihre beschmierten Spiegel so ignorant meiden wie niemand sonst.
Ganz so wüst scheint das mit dem Überwachungsstaat USA noch nicht zu sein. Ein Freund erzählte mir, daß kürzlich vor einem Inlandsflug Atlanta–New York plötzlich eine Durchsage kam, daß sich an Bord zwei Person ohne gültiges Ticket befänden. Diese Personen würden 'for safety reasons' gebeten, sich zu melden. Natürlich meldete sich keiner. Daraufhin wurde diese Durchsage noch mehrmals im Zeitraum einer halben Stunde wiederholt, ohne Erfolg. Die Frau meines Freundes schlug irgendwann, durch das lange Warten entnervt vor, die Stewards sollten doch einfach durch die Reihen gehen und sich von jedem Passagier die Bordkarte zeigen lassen. Sie erntete Blicke, in denen deutlich das häßliche Wort 'KZ–Aufseherin' zu lesen war, und irgendwann flog das Flugzeug mitsamt der inkriminierten Passagiere ab. Land of the free.
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