Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 93, davon 90 (96,77%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 27 positiv bewertete (29,03%)
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Der erste Text am 4.3. 2000 um 12:16:27 Uhr schrieb
Stöbers Greif über Knie
Der neuste Text am 21.11. 2020 um 11:19:19 Uhr schrieb
Gandalf über Knie
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am 25.11. 2003 um 11:54:30 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Knie

am 3.6. 2019 um 15:21:11 Uhr schrieb
Lena über Knie

am 3.6. 2019 um 15:20:03 Uhr schrieb
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Assoziationen zu »Knie«

Goofy schrieb am 11.3. 2001 um 20:32:45 Uhr zu

Knie

Bewertung: 1 Punkt(e)

Arthropathien
(M00-M25)

Sonstige Gelenkkrankheiten
(M20-M25)

Exkl.: Gelenke der Wirbelsäule (M40-M54)

M20 Erworbene Deformitäten der Finger und Zehen
Exkl.: Angeboren:
- Deformitäten und Fehlbildungen der Finger und Zehen (Q66.-, Q68-Q70, Q74.-)
- Fehlen von Fingern und Zehen (Q71.3, Q72.3)
Verlust von Fingern und Zehen (Z89.-)

M20.0 Deformität eines oder mehrerer Finger
Knopfloch- und Schwanenhalsdeformität
Exkl.: Fibromatose der Palmarfaszie [Dupuytren-Kontraktur] (M72.0)
Schnellender Finger (M65.3)
Trommelschlegelfinger (R68.3)

M20.1 Hallux valgus (erworben)
Fußballenentzündung

M20.2 Hallux rigidus

M20.3 Sonstige Deformität der Großzehe (erworben)
Hallux varus

M20.4 Sonstige Hammerzehe(n) (erworben)

M20.5 Sonstige Deformitäten der Zehe(n) (erworben)

M20.6 Erworbene Deformität der Zehe(n), nicht näher bezeichnet

M21 Sonstige erworbene Deformitäten der Extremitäten
[Schlüsselnummer der Lokalisation siehe am Anfang dieses Kapitels]
Exkl.: Angeboren:
- Deformitäten und Fehlbildungen der Extremitäten (Q65-Q66, Q68-Q74)
- Fehlen von Extremitäten (Q71-Q73)
Coxa plana (M91.2)
Erworbene Deformitäten der Finger und Zehen (M20.-)
Verlust von Extremitäten (Z89.-)

M21.0 Valgusdeformität, anderenorts nicht klassifiziert
Exkl.: Metatarsus valgus (Q66.6)
Pes calcaneovalgus congenitus (Q66.4)

M21.1 Varusdeformität, anderenorts nicht klassifiziert
Exkl.: Metatarsus varus (Q66.2)
Tibia vara (M92.5)

M21.2 Flexionsdeformität

M21.3 Fallhand oder Hängefuß (erworben)

M21.4 Plattfuß [Pes planus] (erworben)
Exkl.: Pes planus congenitus (Q66.5)

M21.5 Erworbene Klauenhand, Klumphand, erworbener Klauenfuß und Klumpfuß
Exkl.: Klumpfuß, nicht als erworben bezeichnet (Q66.8)

M21.6 Sonstige erworbene Deformitäten des Knöchels und des Fußes
Exkl.: Deformitäten der Zehe (erworben) (M20.1-M20.6)

M21.7 Unterschiedliche Extremitätenlänge (erworben)

M21.8 Sonstige näher bezeichnete erworbene Deformitäten der Extremitäten

M21.9 Erworbene Deformität einer Extremität, nicht näher bezeichnet

M22 Krankheiten der Patella
Exkl.: Luxation der Patella (S83.0)

M22.0 Habituelle Luxation der Patella

M22.1 Habituelle Subluxation der Patella

M22.2 Krankheiten im Patellofemoralbereich

M22.3 Sonstige Schädigungen der Patella

M22.4 Chondromalacia patellae

M22.8 Sonstige Krankheiten der Patella

M22.9 Krankheit der Patella, nicht näher bezeichnet

M23 Binnenschädigung des Kniegelenkes [internal derangement]

Die folgende Subklassifikation zur Angabe des Schädigungsortes kann wahlweise mit den passenden Subkategorien der
Schlüsselnummer M23.- benutzt werden; siehe auch Hinweis am Anfang dieses Kapitels.

0 Mehrere Lokalisationen
1 Vorderes Kreuzband oder Vorderhorn des Innenmeniskus
2 Hinteres Kreuzband oder Hinterhorn des Innenmeniskus
3 Innenband [Lig. collaterale tibiale] oder sonstiger und nicht näher bezeichneter Teil des Innenmeniskus
4 Außenband [Lig. collaterale fibulare] oder Vorderhorn des Außenmeniskus
5 Hinterhorn des Außenmeniskus
6 Sonstiger und nicht näher bezeichneter Teil des Außenmeniskus
7 Kapselband
9 Nicht näher bezeichnetes Band oder nicht näher bezeichneter Meniskus

Exkl.: Akute Verletzung - siehe Verletzungen des Knies und des Unterschenkels (S80-S89)
Ankylose (M24.6)
Deformität des Knies (M21.-)
Habituelle Luxation oder Subluxation (M24.4)
Habituelle Luxation oder Subluxation der Patella (M22.0-M22.1)
Krankheiten der Patella (M22.-)
Osteochondrosis dissecans (M93.2)

M23.0 Meniskusganglion

M23.1 Scheibenmeniskus (angeboren)

M23.2 Meniskusschädigung durch alten Riß oder alte Verletzung
Alter Korbhenkelriß

M23.3 Sonstige Meniskusschädigungen
Meniskus:
- abgerissen
- degeneriert
- retiniert

M23.4 Freier Gelenkkörper im Kniegelenk

M23.5 Chronische Instabilität des Kniegelenkes

M23.6 Sonstige Spontanruptur eines oder mehrerer Bänder des Kniegelenkes

M23.8 Sonstige Binnenschädigungen des Kniegelenkes
Bänderschwäche des Kniegelenkes
Schnappendes Knie

M23.9 Binnenschädigung des Kniegelenkes, nicht näher bezeichnet

M24 Sonstige näher bezeichnete Gelenkschädigungen
[Schlüsselnummer der Lokalisation siehe am Anfang dieses Kapitels]
Exkl.: Akute Verletzung - siehe Gelenkverletzung nach Körperregion
Ganglion (M67.4)
Krankheiten des Kiefergelenkes (K07.6)
Schnappendes Knie (M23.8)

M24.0 Freier Gelenkkörper
Exkl.: Freier Gelenkkörper im Kniegelenk (M23.4)

M24.1 Sonstige Gelenkknorpelschädigungen
Exkl.: Binnenschädigung des Kniegelenkes (M23.-)
Chondrokalzinose (M11.1-M11.2)
Metastatische Verkalkung (E83.5)
Ochronose (E70.2)

M24.2 Krankheiten der Bänder
Bänderschwäche o.n.A.
Instabilität nach einer alten Bandverletzung
Exkl.: Familiäre Bänderschwäche (M35.7)
Kniegelenk (M23.5-M23.8)

M24.3 Pathologische Luxation und Subluxation eines Gelenkes, anderenorts nicht klassifiziert
Exkl.: Luxation oder Subluxation:
- akute Verletzung - siehe Verletzung der Gelenke und Bänder nach Körperregion
- angeboren - siehe angeborene Fehlbildungen und Deformitäten des Muskel-Skelett-Systems
(Q65-Q79)
- habituell (M24.4)

M24.4 Habituelle Luxation und Subluxation eines Gelenkes
Exkl.: Patella (M22.0-M22.1)
Wirbel-Subluxation (M43.3-M43.5)

M24.5 Gelenkkontraktur
Exkl.: Dupuytren-Kontraktur (M72.0)
Erworbene Deformitäten der Extremitäten (M20-M21)
Sehnen- (Scheiden-) Kontraktur ohne Gelenkkontraktur (M67.1)

M24.6 Ankylose eines Gelenkes
Exkl.: Gelenksteife ohne Ankylose (M25.6)
Wirbelsäule (M43.2)

M24.7 Protrusio acetabuli

M24.8 Sonstige näher bezeichnete Gelenkschädigungen, anderenorts nicht klassifiziert
Reizhüfte

M24.9 Gelenkschädigung, nicht näher bezeichnet

M25 Sonstige Gelenkkrankheiten, anderenorts nicht klassifiziert
[Schlüsselnummer der Lokalisation siehe am Anfang dieses Kapitels]
Exkl.: Deformitäten, die unter M20-M21 klassifiziert sind
Gehbeschwerden (R26.2)
Störung des Ganges und der Mobilität (R26.-)
Verkalkung:
- Schleimbeutel (M71.4)
- Schulter- (Gelenk) (M75.3)
- Sehne (M65.2)

M25.0 Hämarthros
Exkl.: Akute Verletzung - siehe Gelenkverletzung nach Körperregion

M25.1 Gelenkfistel

M25.2 Schlottergelenk

M25.3 Sonstige Instabilität eines Gelenkes
Exkl.: Instabilität eines Gelenkes nach:
- alter Bandverletzung (M24.2)
- Entfernen einer Gelenkprothese (M96.8)

M25.4 Gelenkerguß
Exkl.: Hydrarthrose bei Frambösie (A66.6)

M25.5 Gelenkschmerz

M25.6 Gelenksteife, anderenorts nicht klassifiziert

M25.7 Osteophyt

M25.8 Sonstige näher bezeichnete Gelenkkrankheiten

M25.9 Gelenkkrankheit, nicht näher bezeichnet
Arthropathie o.n.A.

Nikoletta Rahlenbeck schrieb am 20.10. 2006 um 14:32:41 Uhr zu

Knie

Bewertung: 1 Punkt(e)

wieauf kommando machten wir alle die kniee breit
ein redaktionsmädchen meldet sich :-)

gern erinnere ich mich an die Zeiten in Düsseldorf in der redaktion des zwieback. wir waren drei in der clique. ulrike, ursula und ich. jeden montag war sitzung und wir saßen erwartungsvoll im zimmer der schülermitverwaltung der goetheschule und harrten der strammen jungs, die vom rethelgymnasium einen recht weiten Weg zu uns hatten. das wussten wir schon, dass die Kerle nur teilnahmen, weil sie verknallt in einige von uns waren. und so tolpatschig unerfahren waren die, dass wir eines tages beschlossen, sie zu übertölpeln und keine von uns zog ein höschen an.
es war im sommer.
knallheiss.
eines tages ist nicht ganz richtig. es bedurfte schon einer gewaltigen überredungskunst, um einigen mauerblümchen unter uns dazu zu bewegen, mitzumachen.
und die jungs ahnten nicht, was sie erwarten sollte. irgendwas fiel auf das linoleum und einer der kleinen kerle bückte sich, ums aufzuheben. auf diesen moment hatten wir nur gewartet!
- wie auf ein geheimes kommando machten wir unsere kniee breit. ich weis noch, dass ilona, so eine schüchterne, dabei einen knallroten kopf bekam und vor schreck furzte. aber sie schämte sich wohl, als einzige prüde in der runde zu gelten und machte gegen ihren willen mit.

- - - das dauerte fast eine halbe minute bis der junge wieder von unten auftauchte, der unter den Tisch gekrochen war. er hatte ein tiefdunkel gefärbtes gesicht, wie eine überreife himbeere.

wir schielten mit zusammengekniffenen lippen auf seine hose, wo sich die erwartete beule ausbreitete. von da an fiel ständig was runter. manche von den jungens waren mehr unter dem tisch als bei der sache, um die es eigentlich ging, und sie konnten sich gar nicht satt genug sehen. die bleistifte und kulis fielen immer öfter runter und im verlauf rollten sie auch grundsätzlich in bestimmte richtungen.

einer der jungen kerle hieß gabor. ich weiss es noch ganz genau. er war das größte ferkel von allen. er schmiss das schreibgerät immer so weit in meine richtung, dass es an meine füße rollte. und dann krabbelte er zwischen meine beine und ich spürte den hastigen, heißen atem, wenn er vor meinem ihm hingehaltenen geschlecht hockte und daran roch. dabei streichelte er immer liebevoll meine nackten füßchen in den sandaletten und nach einigen besuchen unter dem tisch später auch meine innenschenkel bis hoch zu den leisten. es kitzelte immer mächtig in meinem bauch. mehr war nicht.

als ich von einer anderen unserer runde erfuhr, dass er ihr mit seine zunge über ihren schlitz geschleckt habe, fand ichs plötzlich eklig und klemmt die beine zusammen, wenn e r unter den Tisch kroch.

richtigen sex hats nie gegeben zwischen den jungen und uns. zumindest weiss ich nichts davon und kann es mir auch nicht vorstellen. wir waren ja erst vierzehn oder fünfzehn. damals waren die zeiten anders, als wir mit zwanzig ja noch nicht volljährig waren. wir waren alle recht prüde im vergleich zu heute, wenn man es sich mal vergegenwärtigt, wie meine töchter heute aufwachsen.

wenn ich aber damals gewusst hätte, dass die anschließend geil wie nachbars lumpi ins ali-kino gingen, um sich dort von den schwulen im dunkeln einen ablutschen zu lassen, damit sie ihre portion überschuss loswerden konnten, die sich da gestaut haben musste, dann bedauere ich ja nun doch, dass ich nie was mit einem von denen angefangen habe. so eine vergeudung! und wir kleinen dinger waren doch soooo scharf drauf, mal sowas zu sehen! und son schwänzchen mal in den mund genommen zu haben.

aber, wie gesagt, waren wir ja noch alle viel zu jung und kuschelten uns lieber abends vor dem einschlafen in unsere kissen und befingerten uns selbst und klemmten dabei den teddy zwischen die beine oder schoben uns ein nagellackfläschchen hinten rein. nichts wirklich aufregendes, was ich da machte. einfach nur ein bisschen stimulieren und dabei an gabors atem an der möse denken, bis ich abzuckten und verschwitzt einschlief im nassen bettzeug. ganz harmlos. so wies alle mädchen in meinem alter gemacht haben.

ich gebe dem nachtfalken (wie immer er auch in wirklichkeit heissen mag) recht, dass auch wir mädchen uns gern an die zeiten des zwieback zurückerinnern. mit einer der damaligen mitschülerinnen habe ich heute noch kontakt. ihr geht es genauso! und sie denkt heute noch dran, wenn sie sichs selber macht.

nicki aus neuss

AWMF-Leitlinien schrieb am 25.3. 2001 um 14:04:15 Uhr zu

Knie

Bewertung: 1 Punkt(e)

Endoprothese bei Gonarthrose

1 Allgemeines

Die allgemeine Präambel für Unfallchirurgische Leitlinien ist integraler Bestandteil der vorliegenden Leitlinie. Die
Leitlinie darf nicht ohne Berücksichtigung dieser Präambel angewandt, publiziert oder vervielfältigt werden.

1.1 Ätiologie

Idiopathisch
Posttraumatisch
Entzündlich
Rheumatische Erkrankungen
Bei Stoffwechselerkrankungen
Medikamentös
Osteochondrosis dissecans
Übergewicht
Kniebelastende Arbeiten oder Sportarten

1.2 Prävention

Wiederherstellung der Gelenkkongruenz und der Bandstabilität nach Verletzungen
Korrekturosteotomie
Gewichtseinstellung
Therapie entzündlicher oder rheumatischer Erkrankungen

1.3 Lokalisation

Kniegelenk

1.4 Klassifikation

Ahlbäck (1968)
Keyes et al. (1992)

2 Anamnese

2.1 Vorerkrankungen und Verletzungen

Beschwerdebild/Verlust der Lebensqualität
Unfallereignis
Relevante Vor- und Begleiterkrankungen
Intraartikuläre Injektionen
Infektiöser Fokus
Vorausgegangener Gelenkinfekt

2.2 Wichtige Begleitumstände

Medikamenteneinnahme
Allergien
Lokale Hautaffektionen
Voroperationen, Narben
Abklärung der funktionellen und sozialen Situation vor der Operation.

2.3 Symptome

Schmerzlokalisation retropatellar, medial, lateral
Bewegungseinschränkung
Fehlstellung im Kniegelenk

3 Diagnostik

3.1 Notwendig

Klinische Untersuchung

Gangbild
Beinachse
Gelenkerguß
Klinische Infektzeichen
Vorhandener Operationszugang
Muskulärer Zustand
Bewegungsausmaß
Bandstabilität
Meniskuszeichen
Redressierbarkeit von Fehlstellungen
Durchblutungsstörung
Nervenstörung

Labor

Laboruntersuchungen unter Berücksichtigung von Alter und Begleiterkrankungen des Patienten.
Kreuzblut für Blutgruppe und Blutkonserven
Abklärung der Notwendigkeit und ggf. Einleitung einer Eigenblutspende

Röntgenuntersuchung

Kniegelenk a.p. seitlich
Kniescheibe axial

3.2 Fakultativ

Labor

Bei Infektionsverdacht Kniepunktat und Laboruntersuchung

Bildgebende Verfahren

Ganzbeinaufnahme im Stehen (Beinachse)
Nach Verletzungen mit Frakturen des Ober- und Unterschenkels: Ober- und/oder Unterschenkel in zwei Ebenen
Bei einliegender Hüftprothese: distaler Oberschenkel in zwei Ebenen
Hüftgelenk in 2 Ebenen bei Verdacht auf hüftbedingte Schmerzen

3.3 Ausnahmsweise

Arthroskopie
Entzündungsszintigraphie bei Infektionsverdacht
Kernspintomographie zur Beurteilung des Knorpels und der Menisken

3.4 Nicht erforderlich

Computertomographie
Sonographie

3.5 Diagnostische Schwierigkeiten

Erkennen hüftbedingter Knieschmerzen
Erkennen einer klinisch blanden Infektion
Erkennen von Bandinstabilitäten
Erkennen ligamentärer Fehlstellungen

3.6 Differentialdiagnose

Koxarthrose
Neurologische Krankheitsbilder
Insertionstendinosen
Arterielle Verschlußkrankheit
Rheumatische Erkrankung
Gicht
Knochen- und Gelenktumor
Degenerativer Meniskusschaden

4 Notfall- und Erstversorgung

Ggf. antiphlogistische Therapie
Punktion eines ausgeprägten Ergusses

5 Indikation zur definitiven Therapie

5.1 Nichtoperativ

Allgemeine oder lokale Kontraindikationen für eine Operation
Geringer Leidensdruck
Gutes Ansprechen auf nichtoperative Therapiemaßnahmen
Geringe Einschränkung der Gehstrecke
Hohes Operationsrisiko
Chronische Infektion (Osteitis, Ulcus cruris)
Floride rheumatische Entzündung
Floride Gicht
Hochgradige, lange bestehende Bewegungseinschränkung (Wackelsteife)

5.2 Operativ

Starker Schmerz oder Dauerschmerz
Deutliche Bewegungseinschränkung
Erhebliche Einschränkung der Gehstrecke
Komplikation nach medikamentöser Behandlung
Hohes und niedriges Lebensalter sind nicht zwangsläufig eine Kontraindikation

5.3 Stationär / ambulant

Nichtoperative Therapie überwiegend ambulant
Operative Therapie stationär

6 Therapie nichtoperativ

6.1 Logistik

Zugang zu Möglichkeiten für Krankengymnastik
Möglichkeiten zu medikophysikalischer Therapie

6.2 Begleitende Maßnahmen

Bauliche Anpassung der Wohnung
Arbeitsplatzanpassung

6.3 Häufigste Verfahren

Medikamentös
Physiotherapie
Gewichtsreduktion
Schuhzurichtung

6.4 Alternativverfahren

Medikamentös intraartikulär

6.5 Seltene Verfahren

Stabilisierende Orthesenversorgung

6.6 Zeitpunkt

Beschwerdeabhängig

6.7 Weiterbehandlung

Bei Zunahme der Beschwerden oder Medikamentenunverträglichkeit operative Therapie

6.6 Risiken und Komplikationen

Medikamentennebenwirkungen
Muskelatrophie
Kontrakturen
Zunehmende Achsabweichungen
Zunehmender Knochensubstanzverlust
Infektionsrisiko bei intraartikulären Injektionen

7 Therapie operativ

7.1 Logistik

Instrumente und Implantate für den Protheseneinbau in geeigneter Größe
Klärung der Möglichkeit evtl. notwendiger postoperativer intensivmedizinischer Behandlung
Instrumente und Implantate für intraoperative Komplikationen
Klärung der Möglichkeiten fremdblutsparender Maßnahmen (z. B. Cell Saver)
Ggf. Vorbereitung zur Knochentransplantation (autogen, allogen, xenogen)

7.2 Perioperative Maßnahmen

Aufklärung über die Therapie, deren Alternativen sowie Risiken und Prognose
Thromboseprophylaxe
Fakultativ Antibiotikaprophylaxe
Laboruntersuchungen unter Berücksichtigung von Alter und Begleiterkrankungen
Präoperative Planung anhand der Röntgenbilder
Beachten einer AVK
Frage nach Medikamenteneinnahme, speziell gerinnungshemmende Mittel, besonders Azetylsalizylsäure (ASS)
Frage nach Allergien, speziell nach Medikamenten- oder Metallallergien
Sanierung bakterieller Streuherde

7.3 Häufigste Verfahren

Unikondyläre Prothese
Oberflächenknieprothese mit und ohne Patellaersatz
Dorsal stabilisierte Oberflächenknieprothese
Gekoppelte bikondyläre Knieprothese

Die Implantatverankerung ist bei allen genannten Verfahren mit oder ohne Knochenzement möglich.

7.4 Alternativverfahren

Umstellungsosteotomie
Synovektomie
Arthrodese des Kniegelenkes

7.5 Seltene Verfahren

Patellektomie
Isolierter Patellaersatz
Arthroskopische Eingriffe
Eingriffe an den Retinakula der Patella
Denervierung

7.6 Operationszeitpunkt

Wahleingriff: abhängig vom Beschwerdebild des Patienten

7.7 Postoperative Behandlung

Thromboseprophylaxe
Postoperative Röntgenkontrollen
Regelmäßige Wundkontrollen
Frühmobilisation, Belastung individuell
Physiotherapie
Ggf. Beinlängenausgleich

7.8 Risiken und Komplikationen

Allgemeine Risiken

Thromboembolie
Nachblutung
Infektion
Nervenschaden (Fußheber)
Gefäßschaden
Komplikationen durch Fremdblutgabe

Spezielle Risiken

Patellaluxation
Achsenabweichung
Beinlängendifferenz
Instabilität
Schaftfissur, -fraktur, -perforation
Bewegungseinschränkung
Oberschenkelamputation bei infizierter, gekoppelter Prothese nicht ausschließbar

8 Weiterbehandlung

8.1 Rehabilitation

Physiotherapie
Arbeitsplatzanpassung

8.2 Kontrollen

Regelmäßige klinische und radiologische Kontrollen
Wiederaufnahme eingehenderer Diagnostik bei erneut zunehmenden Beschwerden oder Lockerungszeichen im
Röntgenbild

8.3 Implantatentfernung

Zusätzlich eingebrachte Implantate im Einzelfall

8.4 Spätkomplikationen

Bewegungseinschränkung
Spätinfekt
Prothesenluxation
Prothesenlockerung
Implantatausbruch
Implantatversagen

9 Klinisch-wissenschaftliche Ergebnis-Scores

American Knee Society's Assessment System
Insall et al. (1989)

10 Prognose

Durchschnittliche Haltbarkeit zementierter und zementfreier Knieendoprothesen 8-15 Jahre, in Abhängigkeit von
Alter, Aktivität, Gewicht, Knochenqualität

11 Prävention von Folgeschäden

Gewichtskontrolle
Sorgsamer Umgang mit dem Kunstgelenk unter Vermeidung extrem belastender Situationen von seiten des
Patienten
Bei Herdinfekten und deren Sanierung Antibiotikaprophylaxe

Einige zufällige Stichwörter

Stichwortterror
Erstellt am 12.1. 2002 um 01:09:18 Uhr von toschibar, enthält 20 Texte

Björk
Erstellt am 6.11. 2001 um 02:43:15 Uhr von com, enthält 26 Texte

SunOS
Erstellt am 2.6. 2000 um 11:23:14 Uhr von Heraklit, enthält 10 Texte

Marmelade
Erstellt am 17.12. 2001 um 21:48:20 Uhr von wauz, enthält 29 Texte

Klosterschule
Erstellt am 16.11. 2007 um 18:10:20 Uhr von mcnep, enthält 4 Texte


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