Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 76, davon 76 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 30 positiv bewertete (39,47%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.2. 2000 um 16:08:12 Uhr schrieb
Tanna über Nerven
Der neuste Text am 6.11. 2025 um 05:26:29 Uhr schrieb
Gerhard über Nerven
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 28)

am 28.9. 2006 um 19:48:59 Uhr schrieb
biggi über Nerven

am 18.9. 2007 um 11:57:18 Uhr schrieb
Kassler mit Kraut über Nerven

am 8.9. 2004 um 20:41:52 Uhr schrieb
gnoetgen über Nerven

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Nerven«

Karl schrieb am 19.5. 2001 um 21:17:46 Uhr zu

Nerven

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Nervenzelle, auch als Neuron bezeichnet, setzt sich zusammen aus einem etwa 0,25 mm großen
Zellkörper (Soma) und mehreren Fortsätzen, den Dendriten (Durchmesser von ca. 1 µm ).. Der Zellkörper
besteht aus dem Zellkern und den Nißl-Schollen, das sind stark von Ribosomen besetzte
endoplasmatische Retikulen. Die aus dem Zellkörper herausragenden Dendriten sind kurz und stark
verästelt. Einer dieser Fortsätze kann sehr lang werden und wird als Nervenfaser, Neurit oder Axon
bezeichnet. Dieses Axon kann beim Menschen bis zu 1 m lang werden. Axone werden von
Schwanschen Zellen umgeben. Da diese jedoch kürzer sind als die Axone, sind mehrere
aneinandergereiht. Während der Embryonalzeit entstehen an diesen Stellen lamellenartige Umhüllungen,
sogenannte Markscheiden, Schwannschen Scheiden oder auch Myelinscheide genannt. Die
Markscheiden sind an das Axon gereit, wie Perlen an einer Schnur. Sie bestehen aus Proteinen und
Lipiden und dienen als Isolierschicht. Die vorhandenen Zwischenräume werden als Ranviersche
Schnürringe bezeichnet. Zwei dieser hintereinanderliegenden Zwischenräume haben einen Abstand von
etwa 1-2 mm. Es wird bei den Axonen unterschieden zwischen denen mit Markscheide, genannt
markhaltige Nervenfasern, und denen ohne Markscheide, bezeichnet als marklose Nervenfasern.
Weiterhin gibt es Verbindungsstellen zwischen mehreren Nervenzellen, sowie zwischen Nervenzellen und
Muskelfasern oder Drüsenzellen. Diese Berührungsstellen heißen Synapsen. Der Informationsaustausch
zwischen den Zellen geschieht über die Synapsen mittels chemischer Botenstoffe (Neurotransmitter). Die
von Hüllen umgebenen Neuriten bezeichnet man als Nervenfasern. Ein Bündel solcher Nervenfasern
bildet den Nerv, welcher die Erregung von den Sinneszellen zum Zentralnervensystem oder von dort zu
den Erfolgsorganen leitet. Motorische Nerven leiten Informationen zu den Muskeln, sensible Nerven
bringen Informationen von den Sinnesorganen zum Rückenmark von dort werden sie in den
»Hintersträngen« zum Hirn weitergegeben.Im menschlichen Gehirn gibt es davon ungefähr 200 Milliarden
Nervenzellen. . Da sich Nervenzellen nach der Geburt nicht mehr teilen, sind sie selber nur selten
Ausgangspunkt für eine Tumorerkrankung des Gehirns. Hirnnerven gehen direkt vom Hirn ab (nicht über
das Rückenmark) z.B. der Gleichgewichtsnerv weshalb er nicht an der HWS beschädigt werden kann.

nervus schrieb am 6.10. 2001 um 21:41:52 Uhr zu

Nerven

Bewertung: 1 Punkt(e)

Nerven haben viele Funktionen. Die beiden wichtigsten: Sie befördern
Informationen über die Außenwelt zum Gehirn (die sensorische
Funktion) und weisen andererseits die Muskeln an, auf diese
Informationen zu reagieren (die motorische Funktion). Die sensorischen
und motorischen Funktionen werden von verschiedenen Nervenzellen
ausgeführt. Manche Nerven haben nur sensorische, andere nur
motorische Fasern. Viele große Nerven enthalten aber sowohl
sensorische als auch motorische Fasern, die zu einem bestimmten
Körperteil und von dort zurückverlaufen.

Zwei besondere Nervengruppen - die Sympathikus- und die
Parasympathikusnerven - regeln bestimmte Körperfunktionen wie
Atmung, Herzschlag, Magentätigkeit, Erektion, Schwitzen, Blutdruck
und die Blutversorgung der Extremitäten. Die Sympathikusnerven wirken
den Parasympathikusnerven entgegen und sorgen für ausgeglichene
Funktionen. So beschleunigen Sympathikusnerven den Herzschlag,
während Parasympathikusnerven ihn verlangsamen; Sympathikusnerven
erweitern die Pupillen, Parasympathikusnerven hingegen verengen sie.

Jeder einzelne Nerv besteht aus einer Kette von Nervenzellen (Neuronen)
mit langen Ästen (Dendriten), die durch eine Myelinscheide geschützt
sind. Diese besteht aus einer kompliziert aufgebauten chemischen
Substanz. Eine Schädigung unterbricht die Funktion der betreffenden
Nerven und verursacht Krankheiten (Nervenkrankheit).

Die Äste übertragen Botschaften vom Gehirn zum Körper mit einer
Geschwindigkeit bis zu 100 m/s. Die sensorischen Nerven übertragen
Signale über körperliche Empfindungen wie Berührung, Wärme, Kälte
und Schmerz, während die motorischen Nerven dem Körper Befehle
übermitteln, beispielsweise daß Muskeln sich zusammenziehen sollen.

Im allgemeinen steuert die linke Großhirnhälfte die rechte Körperseite
und die rechte Großhirnhälfte die linke Körperseite.

Nervus schrieb am 6.10. 2001 um 21:38:18 Uhr zu

Nerven

Bewertung: 3 Punkt(e)

Reife Neuronen können sich nicht mehr teilen, können mehr als hundert Jahre alt werden und sind
ausschließlich auf Sauerstoff und Glucose angewiesen (Zellatmung). Sie sterben ohne Sauerstoff nach
einigen Minuten .

Nervus schrieb am 6.10. 2001 um 21:27:39 Uhr zu

Nerven

Bewertung: 1 Punkt(e)

Schwindelgefühl selbst ist noch keine Krankheit. Es ist vielmehr ein Alarmzeichen
dafür, dass der Körper oder die Seele aus dem gesunden Gleichgewicht geraten ist. In
den Arztpraxen gehört der Schwindel zu den am meisten beklagten unklaren
Beschwerden.

Schwindelbeschwerden entstehen bei verschiedenen Erkrankungen des
Gleichgewichtsorganes im Ohr und des Gehirnes. Häufige Ursachen sind auch
Erkrankungen der Halswirbelsäule – etwa durch Verspannungen oder nach
Verletzungen. Schwindel kann aber auch der Vorbote eines Schlaganfalls oder die
Folge von psychischen Belastungen, Depressionen und Angstzuständen sein.
Die Beschwerden dürfen daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ein
Spezialist sollte für eine umfassende Untersuchung aufgesucht werden.

Bei rechtzeitiger Diagnose sind die Ursachen des Schwindels nämlich meistens gut
behandelbar.
Folgender Fragebogen kann Ihnen helfen, Ihre Schwindelgefühle näher zu
beschreiben. Er dient zur Vorbereitung auf einen Arztbesuch.
Bitte laden Sie sich diesen Fragebogen herunter und nehmen Sie ihn ausgefüllt zur
Ordination beim Facharzt mit.

Nervus schrieb am 6.10. 2001 um 21:28:39 Uhr zu

Nerven

Bewertung: 1 Punkt(e)

Depressionserkrankungen sind weitverbreitet, werden häufig nicht erkannt und in
vielen Fällen nicht ausreichend behandelt. Sie können verschiedene, nicht immer
fassbare äußere Ursachen und Auslöser haben. Je nach Empfindlichkeit der Psyche
des Betroffenen können Überträgersubstanzen im Gehirn dabei aus dem
Gleichgewicht kommen. Die Folge sind gedrückte Stimmung, innere Unruhe oder
Erschöpfungszustände mit Interesseverlust, Freudlosigkeit und Veränderung des
allgemeinen persönlichen Elans wie auch körperliche Beschwerden.

Ein Drittel aller Menschen leidet zumindest einmal im Leben unter einer
depressiven Phase.
Eine Depressionserkrankung verläuft oft schwer, chronische Krankheitsverläufe
sind häufig.
15 bis 20 Prozent aller Depressionserkrankten sind selbstmordgefährdet.
Eine Depression ist eine Erkrankung mit biochemisch körperlichen
Veränderungen und nicht nur ein Zeichen für „psychische Probleme“.
Depressive „wollen“ nicht, sondern „können“ nicht wollen.

Menschen mit Depressionserkrankungen müssen nicht immer „traurig“ sein. Für
manche Betroffene stehen Angst und Überforderungsgefühle, sowie vegetative
Beschwerden im Vordergrund. Auch anfallsweise auftretende Panikattacken können
auf eine „versteckte Depression“ hinweisen.

Angsterkrankungen und Depressionen sind behandelbar.

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