kopf
Bewertung: 11 Punkt(e)Die Leute fragen mich immer, warum ich so eine tiefe Stimme habe. Ich antworte dann: Weil mein Kopf so hohl ist. Das gibt viel Resonanz-Raum.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 329, davon 320 (97,26%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 106 positiv bewertete (32,22%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 229 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,225 Punkte, 135 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 7.1. 1999 um 13:10:51 Uhr schrieb Dragan über kopf |
| Der neuste Text | am 18.4. 2022 um 13:35:48 Uhr schrieb Yadgar über kopf |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 135) |
am 27.9. 2009 um 16:19:29 Uhr schrieb
am 13.12. 2006 um 11:27:52 Uhr schrieb
am 26.4. 2003 um 11:31:26 Uhr schrieb |
Die Leute fragen mich immer, warum ich so eine tiefe Stimme habe. Ich antworte dann: Weil mein Kopf so hohl ist. Das gibt viel Resonanz-Raum.
In einen Kopf muss viel reinpassen. Der Kopf, beziehungsweise sein Inhalt, muss sich vieles in seinem Leben merken können...
Rotkäppchen und der böse Wolf. Eins plus Eins macht zwei. Die Messer kommen in die rechte Schublade. Die Bücher einpacken. Robinson Crusoe. Nikolaus komm in unser Haus. Mama hat am 06. Geburtstag. Der Bruder meines Vaters ist mein Onkel. Mit diesen Fingern schlägt man einen Akkord auf dem Klavier an. Der Hund braucht jeden Tag frisches Wasser. Beim Strasse überqueren immer rechts, links, rechts gucken. Das Ergebnis beim Multiplizieren nennt man Produkt. Tante Anna mag keine Veilchen. Kekse mit Vanille bekommen dir nicht. So sieht ein Ahornblatt aus.
... und das sind nur die ersten paar Jahre...
Heute lasse ich meine Schädeldecke aufplatzen, und die grünliche, übelriechende Hirnmasse blubbernd hervorsprudeln. Bevor etwas auf den Hemdkragen tropft, sauge ich blitzschnell alles wieder in mich hinein. Die Schädeldecke schließt sich wie von Zauberhand. Die Leute blicken mich erstaunt an. Ich tue so als ob nichts gewesen wäre.
Ich sollte mal für meinen Chef etwas von ihm zu seinem Kollegen bringen.
Chef am Telefon: Gleich komt einer zu Dir und bringt dir die Unterlagen vorbei. Du kannst ihn garnicht verfehlen. Sein Grinsen geht ihm einmal um den Kopf.
Ich hab mich gefreut über die Aussage, daß mir mein Grinsen einmal um den Kopf geht. Ich bin nämlcih total stoltz auf mein Grinsen.
Wir tragen den Kopf auf den Schultern, weil wenn wir ihn in der Hand tragen müßten, hätten wir ja nur noch eine Hand frei, und das wäre doch ziemlich blöd.
Mein Kopf tut mir ab und zu auch mal weh. Meistens dann, wenn ich zu viel und zu lange Fernsehen geguckt hab. Oder wenn ich zu viele Äpfel gegessen habe. In der Sesamstrasse habe ich ja schon öfter gehört, dass das Essen von Äpfeln und das Fernsehgucken beides Süchte sind. Warum sprechen wir nicht mal über Süchte? Solche Süchte wie Videospiele beispeilsweise?
Woher wissen wir eigentlich, dass das Denken
im Kopf stattfindet? Gut, man kann chirurgisch
mit Nadeln im Gehirn herum stochern und dabei
merkwuerdige Veränderungen an Versuchskaninchen
beobachten.
Doch irgendwie »merkt« man doch auch, dass man
mit dem Kopf denkt und nicht etwa mit dem linken
grossen Zeh. Faszinierend, oder?
Der Kopf ist ds Zentrum des Denkens - Entscheidungen werden hier getroffen, Gedanken geformt und verworfen. Aber: entstehen hier auch die Gefühle? Oft scheint mir, die Gefühle kommen 'aus dem Bauch', und werden im Kopf nur verarbeitet
Mit meinem Kopf bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Ich habe aber auch einen genialen Friseur. Der holt aus meinen Haaren also wirklich noch das letzte raus! Wie man sich schminkt, lernt man mit den Jahren auch ohne »Brigitte« oder »allegra« neben den Spiegel zu legen. Zum Thema Kopf kann ich mich - rein optisch - nur positiv äußern. Doch... wie's da drinnen aussieht, geht niemanden was an! Ich könnte Geschichten erzählen, die den ein oder anderen vielleicht wirklich interessieren würden. Allerdings wäre das eine zu persönliche Angelegenheit. Kopf, das hat für mich viel mit Gehirn und Erinnerung zu tun und gehört wohl in aller Ausführlichkeit am besten auf die Couch oder sollte in der Versenkung verschwinden. Ansichtssache!
Ich bin ganz Ohr, aber höre nur ein mysteriöses Rauschen. Als einige Meter Schritt für Schritt gegangen, eher geschlurft bin, stelle ich fest, dass sich der Fussboden anders anfühlt. Es knirscht wie heller Kies, melden die Ohren, stimmt, signalisieren die Fusssohlen. Es riecht wäldlerisch grün, verrät die Nase, wahrhaftig, bestätigt der Arm, als ich an einem rauhen Pfosten vorbeischramme, der sich als Baumstamm mit grober Rinde entpuppt. Das undurchsichtige Rauschen wird zum plätschernden Bach. Ein Bild entsteht im Kopf: Baum, Bach, Braun, Grün sind die etwas groben Mosaiksteine.
| Einige zufällige Stichwörter |
Schwulenwitz
Eßstörung
Geschirrspülen
Muskelmann
Schlafkorselett
|