nichts
Bewertung: 17 Punkt(e)Wie das Nichts aussieht kann man ganz leicht erfahren, und zwar, in dem man ein Auge zumacht. Schließt man beide Augen sieht man schwarz, schließt man jedoch nur eines, dann sieht man auf dem geschlossenen nichts.
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,148 Punkte, 293 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 18.1. 1999 um 01:32:50 Uhr schrieb Dragan über nichts |
| Der neuste Text | am 11.10. 2024 um 12:51:37 Uhr schrieb Ramon über nichts |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 293) |
am 14.8. 2002 um 19:14:15 Uhr schrieb
am 21.9. 2003 um 01:51:40 Uhr schrieb
am 22.11. 2004 um 16:48:33 Uhr schrieb |
Wie das Nichts aussieht kann man ganz leicht erfahren, und zwar, in dem man ein Auge zumacht. Schließt man beide Augen sieht man schwarz, schließt man jedoch nur eines, dann sieht man auf dem geschlossenen nichts.
Das Nichts in seiner sustantivierten Form ist ein sprachliches Phänomen, welches philosophische Kontroversen auszulösen vermag. Diese äußern sich in folgenden Fragen: Weshalb wählte man für diesen Begriff das neutrale Geschlecht? Weil man intuitiv die neutrale Natur des Nichts erkennt? Warum verwendet dafür man fast ausschließlich den bestimmten Artikel? Weil es bloß ein einziges Nichts gibt? Doch etwas, was es nicht gibt, kann es nicht geben. Das Nichts kann auch nicht »etwas« sein, das es nicht gibt, da es nicht nichts und etwas gleichzeitig sein kann. »Nichts« kann nicht sein. Ist es deshalb überflüssig oder gar falsch, »es« zu benennen? Etwas nichtexistentes ist nicht zählbar und muss daher, falls es überhaupt benannt werden darf, ohne Artikel bleiben. Man kann über »Nichts« keine Aussagen treffen, da »Nichts« keine Eigenschaften hat. »Nichts« hat noch nicht einmal »keine Eigenschaften«, »Nichts« ist »Nichts« und hat »Nichts« (nicht). »Nichts« ist kein leerer Raum, weil Dimensionen Eigenschaften sind. Eigenschaftenbesitzendes ist zwangsläufig existent und daher »Etwas« - jedoch nicht »Nichts«. Dieser Text ist folglich pure Zeitverschwendung. Die bisher vermutlich beste Idee, »Nichts« einen Namen zu geben, war die Zahl 0, die der Wahrheit von »Nichts« jedoch ebenfalls kaum nahekommt. Die Wahrheit von »Nichts« - Hmmm... Geht auch nicht, da Wahrheit eine Eigenschaft ist, und so weiter. »Nichts« ist nicht.
Ein philosophischer Witz:
A: »Was ist?«
B: »Nichts.«
der rauch der seelenfeuer in der luft.
der gestank der brennenden gedanken in der nase.
entflammte sorgen, überalll.
blut der vergessenen geschichte am boden.
lodernde gefühle, erhellt die nacht.
sternenlicht der hoffnung kühlt das feuer.
mondschein in dem fluoreszierenden chaos.
schattenhaft umhüllt von dem gewissen.
denn es sind die denkenden, die leiden.
wir können nicht und wollen nicht wir dürfen nicht und wir machen nicht
und wir tun nicht und wir sollen nicht denn wir sollten vielleicht und
das ist mein verderben.
Was würde ein Mathematiker nehmen, wenn man ihm eine Millionen DM und eine Butterstulle anbieten würde?
Er würde die Butterstulle nehmen. Warum?
Nun, nichts ist besser als eine Millionen auf dem Konto, aber eine Butterstulle ist besser als nichts.
Paradoxum:
Nichts ist nicht vorstellbar, also ist im Umkehrschluß alles vorstellbar.
Jedoch ist Nichts in Wirklichkeit genauso unvorstellbar wie Alles.
Ich kann dir nichts, dir gar nichts geben,
Zu keinem Glück bedarfst du mein;
In fremden Landen wirst du leben,
In fremden Armen glücklich sein.
Nichts, aber auch gar nichts hat sich in den letzten 3 Minuten hier getan. Ich werde wohl den PC abschalten und die Dinge selbst in die Hand nehmen.
Ich halte aber schon gar nichts davon, dass hier »bewertet« wird. Reaktionäre Leute, die diesen Blaster ersonnen!
Kann »Nichts« definiert werden? Vielleicht als das Gegenteil von Alles? Da vor »Alles« sicherlich »Nichts« war, muss »Alles« im »Nichts« enthalten sein. Mathematiker haben mit dieser Vorstellung sicher kein Problem.
Besser als nichts. Man sagt, es ist besser zu sagen, das Bierglas sei halb voll als halb leer. Und wenn nichts mehr drin ist? Gar nichts? Nothing, niente, nada? Ist es dann Unvoll? Muß der Optimist »unvoll« sagen? Ich finde das voll. Voll doof!
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