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am 3.7. 2000 um 21:29:23 Uhr schrieb Dortessa
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am 1.3. 2026 um 05:55:10 Uhr schrieb Rübezahl
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am 19.12. 2004 um 22:09:30 Uhr schrieb pars über Belgien
am 4.9. 2003 um 14:55:11 Uhr schrieb FlämischerBote über Belgien
am 22.12. 2015 um 20:30:52 Uhr schrieb Christine über Belgien
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Assoziationen zu »Belgien«
Werni schrieb am 26.10. 2006 um 12:21:19 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Belgien ist kleines aber feines Ländchen, wohin ich mich gerne mal zurückziehe, wenn ich vor den Deutschen fliehen möchte. Wichtig ist, dass man sich dann aber dorthin zurückzieht, wo »ordentliche« Deutsche fast nie hinkommen, z.B. in die Wallonie, zumindest aber in Orte abseits der Touristenmetropolen.
Alle belgischen Städte sind schön, auch die Industriestädte Liège und Charleroi. Manches ist dort aus deutscher Sicht zwar etwas morbide und marode, aber gerade das macht den Charme dieser Gegenden aus, ähnlich der Ex-DDR, nur dass sich vermutlich kaum ein Belgier drüber aufregen würde. Kein Wunder, denn das Hauptinteresse der Einwohner gilt eher dem Essen und Trinken. Das ist zwar nicht immer billig, aber fast immer hervorragend. Billige Restaurants erkennt man in Belgien meist daran, dass sie absolut luxuriös aussehen. Umgekehrt gilt das auch.
Was kaum einer weiß, Belgien hat sogar richtige Berge! Eigentlich müsste ich mal wieder in die Ardennen, aber ohne Auto kommt man so schlecht hin.
Was mir noch zu Belgien einfällt: Pommes, Pralinen, Bier, Comics, Monarchie, beleuchtete Autobahnen, tausend Feste (einschließlich Karneval), freundliche, offene, unkomplizierte Menschen mit einem Hang zu realer Anarchie, wirkliches mediterranes (!) Flair, günstige ÖPNV-Tarife, belebte Plätze, unbelebte Bürgersteige, uralte Häuser, viele davon leider total verfallen, interessante und ungewöhnliche Betonarchitektur.
Eigentlich müsste man Belgien komplett unter Denkmalschutz stellen, so urig-alt ist doch alles. Was neu ist, fügt sich zumindest einigermaßen vernünftig ein, sie haben gute Architekten. Ausnahme: Die Bettenburgen an der Nordseeküste. Dagegen ist jede ostdeutsche Plattenbausiedlung geradezu ästhetisch.
Gerüchteweise sollen die wenigsten Bauprojekte in Belgien tatsächlich einmal fertig werden, was vielleicht daran liegt, dass der pragmatische Anarchismus gelegentlich in Schluderei und Chaos übergeht. Die Stadtbahn in Charleroi wird wohl niemals fertig werden (ich will die gemütlich-chaotischen Vizinalbahnen mit den bunten Linienschildern zurück!!!), einen Busbahnhof in Liège haben sie kurz nach dem Bau wieder abgerissen, und genau so erging es auch der angefangenen U-Bahn.
Meine rein subjektiven Eindrücke: Alberne Schicki- oder Schwachmaten-Modetrends wie das Zerkratzen von Zugfenstern sind mir nur selten begegnet. Auch nicht Autoritätsgehabe als das andere Extrem - nicht einmal in den »deutschstämmigen« Ostkantonen. Mit einer Ausnahme. Dieser Mensch mit Obersturmbannführer-Mentalität war dann aber ausgerechnet der (deutsche) Wachhund eines neulich nach Belgien emigrierten Deutschen!
Vielleicht könnte man das Fehlen diverser Schwachsinnstrends als Spießertum bezeichnen, nur wäre es eine sehr positive Art von Spießertum! Kriminalität, Aggression oder Vandalismus sind mir unmittelbar auch nicht aufgefallen, obwohl es sie durchaus geben soll. Für Negativ-Schlagzeilen hat die Dutroux-Affäre gesorgt, möglicherweise existiert in der Wallonie eine Kinderhändler-Mafia, denn immer noch fallen Plakate auf, die auf vermisste Kinder hinweisen. Hierzu muss man aber auch wissen, dass der Süden Belgiens jahrelang das Armenhaus Westeuropas war, was entsprechende Strukturen sicherlich begünstigt hätte.
Aber wer weiß das schon genau und wo in der Welt ist schon alles in Ordnung ...
Sozial gesehen gibt es auch in Belgien ein Nord-Süd-Gefälle. Politisch tendieren die ärmeren Wallonen eher nach links und die reicheren Flamen eher nach rechts. Die beiden Volksstämme sind zwar nicht besonders gut aufeinander zu sprechen, und es gab auch mal kleinere Reibereien. Aufgrund ihrer Mentalität könnte man sich aber kaum vorstellen, dass sie jemals einen Bürgerkrieg gegeneinander führen würden.
Myelnik schrieb am 6.9. 2000 um 23:08:49 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
In Belgien gibt es eine Straßenbahn, mit der man die komplette belgische Küste entlang fahren kann, von Holland bis nach Frankreich.
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