Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Kochlöffel«
Holger schrieb am 4.10. 2020 um 19:29:20 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ich bin Jahrgang 1968 und habe als Junge noch regelmässig den nackten Po versohlt bekommen. Auch einer ganzen Reihe meiner Kumpels und Klassenkameraden ging es so. Meistens gabs für mich den „Arschvoll“, wie wir es damals nannten, über Papas oder Mamas Knien liegend mit nem speziellen, sehr soliden HolzKochlöffel. Der wurde aber nie in der Küche verwendet, sondern ausschließlich dazu, mir und meinen 3 Cousins ordentlich die Hintern zum Glühen zu bringen. Als ich 11 war, ging der alte Kochlöffel zu Bruch. Deshalb fuhr mein Vater mit mir in den Haushaltsladen im Ort, klatschte prüfend einige Kochlöffel in seine offene Hand und fragte mich vor der lächelnden Verkäuferin, ob mir der neue Erziehungshelfer gefallen würde. Ich bin vor Scham knallrot angelaufen. Noch mehr, als Papa vor der Frau verkündete, dass der neue Kochlöffel auch gleich am selben Abend zum Einsatz kommen wird.
Sabine schrieb am 20.11. 2022 um 08:05:54 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wenn ich nicht hören wollte oder ungezogen war, ist meine Mutter schnurstracks in die Küche gerannt und hat sich ihren großen Kochlöffel geholt. »Fräulein, wenn du jetzt nicht sofort hörst, was ich dir sage, dann setzt es hiermit was auf den Blanken!« Ich hatte damals wirklich Respekt davor und meistens lief ich gleich meiner Mutter am Rockzipfel in die Küche nach, damit sie den Kochlöffel überhaupt nicht erst aus der Schublade holen musste. Wie sie auf die Idee mit dem Kochlöffel kam, weiß ich bis heute nicht, aber ich denke einfach, so ein Stück Holz sieht eben bedrohlicher aus als die bloße Hand. Natürlich blieb es nicht immer bei den Drohungen. Ich kann mich zum Beispiel an eine Situation erinnern, als ich ein Spielzeugpony aus der Vorschulklasse gestohlen hatte. Eine Freundin hat mich bei der Lehrerin verpetzt und die hat dann aus der Schule noch zu Hause angerufen. Oh, oh, da gab es dann ein großes Donnerwetter als ich mittags Heim kam. Meine Mutter kündigte mir dann einen Arschvoll mit dem Kochlöffel auf den nackten Po an und machte ihre Drohung auch konsequent war. Noch vor dem Essen bekam ich eine Tracht von ihr. Mit dem Kochlöffel in der Hand ging sie mit mir ins Bad. Dort zog sie mir Hose und Unterhose runter und ich musste mich über den Badewannenrand beugen. Und während sie sich mit der einen Hand auf meinen Rücken drückte, versohlte sie mich mit der anderen mit dem Kochlöffel. Ich weiß nur noch, dass ich wie verrückt weinte und ich immer wieder bettelte, sie solle doch aufhören. Mir kam es wie eine Ewigkeit vor, doch es dauerte glaube ich nicht mehr als ein oder zwei Minuten. Auf jeden Fall war mir dies eine Lektion und ich kann mich nur noch an ein einziges weiteres Mal erinnern, dass ich von ihr einen richtigen Hinternvoll bekam. Da waren wir im Urlaub in einem Ferienhaus in Dänemark. In Anwesenheit der Nachbarn war ich wohl sehr frech und unverschämt. Nach der 2. Ermahnung hat sie mich vor den Augen der Nachbarn übers Knie
gelegt und mir den behosten Po mit dem stabilen Kochlöffel aus dem Ferienhaus versohlt. Das hat trotz Hose gezwiebelt und war zudem sehr peinlich weil die Nachbarn zugesehen haben.
Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass die Erziehung meiner Mutter durchaus Früchte trug. Ich hatte Respekt, aber keine Angst vor ihr, da richtig dolle Schläge die Ausnahme darstellten.
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