Menschen
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Traf der Mars die Erde und fragte: Du siest so elend aus, bist Du krank? Ja!
Was hast Du denn? Homo Sapiens. Das Macht nichts, das geht vorbei
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| Der erste Text | am 25.9. 1999 um 16:13:23 Uhr schrieb Hellkeeper über Menschen |
| Der neuste Text | am 3.12. 2025 um 08:46:43 Uhr schrieb Gerhard über Menschen |
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am 1.7. 2009 um 17:22:33 Uhr schrieb
am 5.6. 2012 um 08:51:00 Uhr schrieb
am 1.4. 2013 um 14:50:33 Uhr schrieb |
Traf der Mars die Erde und fragte: Du siest so elend aus, bist Du krank? Ja!
Was hast Du denn? Homo Sapiens. Das Macht nichts, das geht vorbei
Manchmal frage ich mich, wer die sogenannten »gewöhnlichen« Menschen sein sollen. Man selbst möchte ja immer möglichst keiner von ihnen sein, obwohl es sich schwer definieren lässt, was einen Menschen gewöhnlich macht. Wir sind immer alle sehr eifrig darin, uns gegenseitig zu beweisen, nicht gewöhnlich zu sein, indem wir beispielsweise unsere aufregenden Hobbies, Sammelleidenschaften, Vorlieben und so weiter auflisten, die uns zu etwas aussergewöhnlichem machen, zu Jemandem, der nicht allzu »normal« erscheint. Aber womöglich sind wir alle ganz gewöhnliche Menschen. Möglicherweise ertappen wir uns eines Tages dabei, über die Farbe unserer Gardinen nachzudenken, oder wie wir im Laden nur das Waschpulver kaufen, dessen Werbung wir am besten kennen. Oder wie wir plötzlich im Radio zu diesem Lied mitsummen, das doch eigentlich so furchtbar... gewöhnlich ist.
Immerhin ist es nicht »der Mensch« (an sich), sondern es sind mehrere. Aber zuweilen hilft der Plural auch nicht weiter, wenn es zum Beispiel statt »Der Mensch ist böse« nun heißt »Die Menschen sind böse«. Hat also erstmal nichts gebracht.
Der Mensch an sich (TM) muss so viel tun, also böse sein, sich vermehren, die Welt erobern, und außerdem ist er (ja, das IST einfach so) von Grund auf beziehungsweise von sich aus so allerhand, beispielsweise Allesfresser, Herdentier, Egoist ...
Wer steht denn eigentlich auf diese allgemeinen Aussagen?
Ja da ist was dran...Der Mensch ist ein selten dämliches Tier...er zersägt den Ast auf dem er sitzt und denkt dennoch nur an Konsum und Genuß.
Was denkt sich dieser Mensch, der doch außer Zerstörung nichts zum Prozess des Lebens auf diesem Planeten beiträgt, dabei? Was denken all die, die immer noch meinen dieser Mensch sei die Blüte der Schöpfung, glauben diese »Blüten«, irgendeine gattung wäre wirklich unglücklich, wenn wir vom Erdboden vertilgt würden?...Der Mensch ist ein Primitives Wesen, dessen Hirn es ihm unglücklicherweise zu früh erlaubt hat Technik und Kultur zu entdecken. Unsere Kognitiven Funktionen sind durch unglückliche Mutation zu unterschiedlich ausgebildet...Der Unterschied im eigenen Hirn ist verheerend für alle, die uns ertragen müssen....Naja es wird weitergehen meine lieben mitidioten...Nein ich schließe mich natürlich nicht aus...ich bin Mensch...Ich bin nicht stolz drauf...ich bin auch nicht allzu unglücklich darüber...ich geniße mein Leben, wie die meisten von uns hoffentlich auch...ich Liebe das Leben und ich Liebe meine Mitmenschen (naja zumindest die Meisten)...Nur, ist es mir manchmal, als könnte ich die Natur hören, wie sie leise flucht bei dem Gedanken an uns
Ich habe viele Väter
Ich habe viele Mütter
Ich habe viele Schwestern
Ich habe viele Brüder
Meine Väter sind schwarz
Meine Mütter sind gelb
Meine Schwestern sind rot
Meine Brüder sind weiß
Und ich bin über 10000 Jahre alt
Mein Name ist Mensch
Bert Brecht
stehst mit deinem falschen lachen im zoo
kastanie am wegrand
elektrosmog, kopfweh, hysterie
chemische verbindung- wo?
schön fernsehgerechte kläranlage
irritiertes menschenbewußtsein
gift im kopf, und pumaschreie
und spinnenfäden und toiletten
überreizt und überfordert von einem wahn mit system
mensch, du riechst nach tierversuch.
die ära der tierversuche muß zu ende gehen- JETZT.
Ich finde es erstaunlich, daß ein Wesen, das zu 70 Prozent aus Wasser besteht, sich immer so wichtig nimmt.
Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu anderen Menschen. Zu den glücklichsten Augenblicken, die ich bisher kannte, gehören unter anderem die dreieinhalb Sekunden, wenn ich eine Party oder eine Diskothek verlasse, die Tür hinter mir zuschlage, der erste tiefe Atemzug unter freiem Himmel, während ich mir eine Zigarette anzünde.
Menschen wollen ständig etwas von mir, das ich ihnen nicht geben kann, und es scheint nichts zu nützen, wenn man ihnen das von Anfang an klar zu machen versucht.
„Das legt sich schon.“ denken sie.
Aber sie haben gar nichts verstanden.
Ein Mensch schaut in er Straßenbahn
der Reihe nach die Leute an.
Jäh ist er zum Verzicht bereit
auf jede Art Unsterblichkeit.
(Eugen Roth)
»Wenn Mensch sein bedeutet, auf eine gewisse Art zu denken, zu handeln und zu fühlen, dann werde auch ich irgendwann meine eigene Menschlichkeit entdecken.«
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