Menschen
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Traf der Mars die Erde und fragte: Du siest so elend aus, bist Du krank? Ja!
Was hast Du denn? Homo Sapiens. Das Macht nichts, das geht vorbei
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| Der erste Text | am 25.9. 1999 um 16:13:23 Uhr schrieb Hellkeeper über Menschen |
| Der neuste Text | am 31.7. 2026 um 12:21:36 Uhr schrieb Misanthrop über Menschen |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 126) |
am 23.7. 2009 um 23:58:06 Uhr schrieb
am 10.1. 2010 um 11:59:51 Uhr schrieb
am 5.6. 2012 um 08:51:00 Uhr schrieb |
Traf der Mars die Erde und fragte: Du siest so elend aus, bist Du krank? Ja!
Was hast Du denn? Homo Sapiens. Das Macht nichts, das geht vorbei
Manchmal frage ich mich, wer die sogenannten »gewöhnlichen« Menschen sein sollen. Man selbst möchte ja immer möglichst keiner von ihnen sein, obwohl es sich schwer definieren lässt, was einen Menschen gewöhnlich macht. Wir sind immer alle sehr eifrig darin, uns gegenseitig zu beweisen, nicht gewöhnlich zu sein, indem wir beispielsweise unsere aufregenden Hobbies, Sammelleidenschaften, Vorlieben und so weiter auflisten, die uns zu etwas aussergewöhnlichem machen, zu Jemandem, der nicht allzu »normal« erscheint. Aber womöglich sind wir alle ganz gewöhnliche Menschen. Möglicherweise ertappen wir uns eines Tages dabei, über die Farbe unserer Gardinen nachzudenken, oder wie wir im Laden nur das Waschpulver kaufen, dessen Werbung wir am besten kennen. Oder wie wir plötzlich im Radio zu diesem Lied mitsummen, das doch eigentlich so furchtbar... gewöhnlich ist.
Ich finde es erstaunlich, daß ein Wesen, das zu 70 Prozent aus Wasser besteht, sich immer so wichtig nimmt.
Immerhin ist es nicht »der Mensch« (an sich), sondern es sind mehrere. Aber zuweilen hilft der Plural auch nicht weiter, wenn es zum Beispiel statt »Der Mensch ist böse« nun heißt »Die Menschen sind böse«. Hat also erstmal nichts gebracht.
Der Mensch an sich (TM) muss so viel tun, also böse sein, sich vermehren, die Welt erobern, und außerdem ist er (ja, das IST einfach so) von Grund auf beziehungsweise von sich aus so allerhand, beispielsweise Allesfresser, Herdentier, Egoist ...
Wer steht denn eigentlich auf diese allgemeinen Aussagen?
Menschen sind die interessantesten Tiere, die es auf unserem Planeten gibt. Sie bauen grosse Bauwerke und wollen alles wissen. Sie halten sich selbst fuer das Beste, was es auf der Erde gibt. Und manchmal denken sie ueber sich nach. Das ist das ineressanteste. Dann erkennen einige auch endlich, dass sie eigentlich nur Tiere sind und vielleicht doch nicht so besonders wie sie immer dachten.
stehst mit deinem falschen lachen im zoo
kastanie am wegrand
elektrosmog, kopfweh, hysterie
chemische verbindung- wo?
schön fernsehgerechte kläranlage
irritiertes menschenbewußtsein
gift im kopf, und pumaschreie
und spinnenfäden und toiletten
überreizt und überfordert von einem wahn mit system
mensch, du riechst nach tierversuch.
die ära der tierversuche muß zu ende gehen- JETZT.
Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu anderen Menschen. Zu den glücklichsten Augenblicken, die ich bisher kannte, gehören unter anderem die dreieinhalb Sekunden, wenn ich eine Party oder eine Diskothek verlasse, die Tür hinter mir zuschlage, der erste tiefe Atemzug unter freiem Himmel, während ich mir eine Zigarette anzünde.
Menschen wollen ständig etwas von mir, das ich ihnen nicht geben kann, und es scheint nichts zu nützen, wenn man ihnen das von Anfang an klar zu machen versucht.
„Das legt sich schon.“ denken sie.
Aber sie haben gar nichts verstanden.
Daniel Arnold: Viele Menschen sind nicht dazu in der Lage in Runden von mehr als zwei Personen produktiv (ein unpassends Wort) zu sprechen - Also so, dass jeder durch jeden etwas weiterkommt (in wie weit auch immer).
Viele sind nicht einmal in Gesprächen mit nur einer anderen Person dazu in der Lage.
Jeder weiß, dass dies in »Nachmittagstalkshows« so ist, das ist ein nur zu bekanntes Beispiel. Doch macht dies auch vor Universitäten und elitären Kreisen nicht Halt. Ja, es wird wohl noch gefördert, unbeabsichtigt natürlich.
Zuhören, sprechen, aufnehmen, mitteilen, dem anderen bei seinen Gedanken folgen, und die eigenen verfolgen. Gemeinsam weiterkommen.
Manchmal meint man, dass nur der andere weiterkommen soll weil mancher nur selber redet - da es gefordert ist sich mitzuteilen sich zu produzieren. Oder einer hört nur zu und lässt die anderen machen, sagt nie etwas selber. Auch weil die anderen ununterbrochen reden.
Daniel Arnold
Recht hat er!
ICQ 73521136
subspacevortex@icqmail.com
Nun mein Freund, der Mensch ist ein kompliziertes Wesen, hol dir erstmal einen Keks und ein Glas Milch, bevor ich es dir erkläre..
Ein einzelner Mensch ist ein logisch denkendes Individuum. Ein Gruppe von Menschen ist ein hysterischer Haufen.
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