Menschen
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Traf der Mars die Erde und fragte: Du siest so elend aus, bist Du krank? Ja!
Was hast Du denn? Homo Sapiens. Das Macht nichts, das geht vorbei
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| Der erste Text | am 25.9. 1999 um 16:13:23 Uhr schrieb Hellkeeper über Menschen |
| Der neuste Text | am 31.7. 2026 um 12:21:36 Uhr schrieb Misanthrop über Menschen |
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am 11.5. 2012 um 19:31:09 Uhr schrieb
am 2.12. 2015 um 20:07:06 Uhr schrieb
am 23.1. 2010 um 10:44:29 Uhr schrieb |
Traf der Mars die Erde und fragte: Du siest so elend aus, bist Du krank? Ja!
Was hast Du denn? Homo Sapiens. Das Macht nichts, das geht vorbei
kannst du denn nicht spüren wie ich dich vestehe, nicht hören wie ich dich sehe, nicht begreifen dass ich schon lange ein teil von dir bin während du noch versuchst dich mir zu öffnen?
Manchmal frage ich mich, wer die sogenannten »gewöhnlichen« Menschen sein sollen. Man selbst möchte ja immer möglichst keiner von ihnen sein, obwohl es sich schwer definieren lässt, was einen Menschen gewöhnlich macht. Wir sind immer alle sehr eifrig darin, uns gegenseitig zu beweisen, nicht gewöhnlich zu sein, indem wir beispielsweise unsere aufregenden Hobbies, Sammelleidenschaften, Vorlieben und so weiter auflisten, die uns zu etwas aussergewöhnlichem machen, zu Jemandem, der nicht allzu »normal« erscheint. Aber womöglich sind wir alle ganz gewöhnliche Menschen. Möglicherweise ertappen wir uns eines Tages dabei, über die Farbe unserer Gardinen nachzudenken, oder wie wir im Laden nur das Waschpulver kaufen, dessen Werbung wir am besten kennen. Oder wie wir plötzlich im Radio zu diesem Lied mitsummen, das doch eigentlich so furchtbar... gewöhnlich ist.
Immerhin ist es nicht »der Mensch« (an sich), sondern es sind mehrere. Aber zuweilen hilft der Plural auch nicht weiter, wenn es zum Beispiel statt »Der Mensch ist böse« nun heißt »Die Menschen sind böse«. Hat also erstmal nichts gebracht.
Der Mensch an sich (TM) muss so viel tun, also böse sein, sich vermehren, die Welt erobern, und außerdem ist er (ja, das IST einfach so) von Grund auf beziehungsweise von sich aus so allerhand, beispielsweise Allesfresser, Herdentier, Egoist ...
Wer steht denn eigentlich auf diese allgemeinen Aussagen?
Menschen sind der lebende Beweis für Angst, Wut, Liebe, Freude, Hass und Tod. Die Emotionen sind nur bei wenig anderen Tieren so stark und doch so widersprüchlich ineinander verwebt.
Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu anderen Menschen. Zu den glücklichsten Augenblicken, die ich bisher kannte, gehören unter anderem die dreieinhalb Sekunden, wenn ich eine Party oder eine Diskothek verlasse, die Tür hinter mir zuschlage, der erste tiefe Atemzug unter freiem Himmel, während ich mir eine Zigarette anzünde.
Menschen wollen ständig etwas von mir, das ich ihnen nicht geben kann, und es scheint nichts zu nützen, wenn man ihnen das von Anfang an klar zu machen versucht.
„Das legt sich schon.“ denken sie.
Aber sie haben gar nichts verstanden.
»Ist dir schon jemals «Menschen» begegnet«? Tolle Frage, jeden Tag. Was dabei passiert ist? Manche sind freundlich, das ist okay. Manche sind unverschämt oder einfach nur nervig-blöd, weniger toll. Es passiert immer etwas anderes. Ich schreibe lieber nicht alles auf.
Ich habe viele Väter
Ich habe viele Mütter
Ich habe viele Schwestern
Ich habe viele Brüder
Meine Väter sind schwarz
Meine Mütter sind gelb
Meine Schwestern sind rot
Meine Brüder sind weiß
Und ich bin über 10000 Jahre alt
Mein Name ist Mensch
Bert Brecht
»Findest Du »Menschen« gut oder schlecht?«
was ist der mensch? ein säugetier ohne fell und klauen und fangzähnen, eine perversion von der natur hervorgebracht und durch zufall mit »intelligenz« gesegnet.
prometheus gab allen tieren eine besondere eigenschaft, die das überleben der art sichern sollte, wie zB ein dichtes fell, um nicht in kalten regionen zu erfrieren. den menschen aber gab er das feuer. ein folgenschwerer fehler, denn prometheus wurde an einen felsen gekettet und jeden tag kam ein rabe vorbei, der seine leber auspickte, welche immer wieder nachwuchs.
die menschen könnten etwas besseres sein, aber sie erweisen sich immer wieder als unwürdig auf diesem schönen planeten »erde« zu leben. sie respektieren weder die natur, noch sich selbst.
irgendwann hocken wir alle nur noch auf einem vertrockneten felsen, dem einstigen »blauen planeten«, rum und kloppen uns die schädeldecke ein, um unserem gegenüber die letzten nahrungsmittel abzujagen.
kultur und zivilisation sind vergessen, die menschen haben fast ihr gesammtes wissen, das sie der natur so mühsam entlockten verloren.
äcker liegen brach, der regenwald ist abgeholzt, wir leben in dunklen höhlen und die evolution hat endlich dafür gesorgt das wir keinen schaden mehr anrichten können, denn wir sind zu buckeligen, kleinen, blinden grottenolmen geworden, die langsam aber sicher aussterben.
auch sprache gibt es nicht mehr, aber selbst zu hochzeiten des menschen war sie zu nichts gut. die menschen zeigten keine einsicht, sie ließen nicht mit sich reden und jetzt hocken sie in ihren höhlen, die toren.
ihre gier nach macht und reichtum hat die ganze menschheit in den abgrund gestürzt. es hat schon begonnen, wir fallen und das loch ist tief.
überall ist der verfall zu spüren, ein gutes beispiel ist deutschland:
hat es einst größen, wie zB goethe, schiller, kant, hegel, beethoven, u.v.a. hervorgebracht, so wurde alle kultur mit einem schlag vernichtet, als ein gewisser adolf hitler meinte, er müsse millionen menschen umbringen, bücher verbrennen und andere länder dem erdboden gleichmachen. ach ja, im ausgleich, wurden alle deutschen großstädte in schutt und asche gelegt.
dresden, einst ein leuchtendes juwel, ist heute nur noch ein schatten seiner selbst.
aber was soll's, wir haben ja das fernsehen, das unsere brinen aufweicht und politiker, die uns verarschen, warum sollten wir also nicht fröhlich, wie die lemminge ins meer stürzen?
Menschen sind Herdentiere, wollen einzeln alles mögliche, wissen, dass sie sich verbünden und manches ändern könnten, wenn sie Mut hätten ..., jedoch in Gemeinschaft trotteln sie vor sich hin...
Ausnahmen machen Geschichte oder werden von der Herde ausgelacht.
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