Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 75, davon 74 (98,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (29,33%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 10.5. 2000 um 22:19:23 Uhr schrieb
tabasco über Mode
Der neuste Text am 29.3. 2025 um 11:26:54 Uhr schrieb
Clara Neumann, Leitung Partnerentwicklung über Mode
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 42)

am 22.6. 2018 um 09:25:03 Uhr schrieb
ingo über Mode

am 5.12. 2008 um 10:05:01 Uhr schrieb
Biggi über Mode

am 17.1. 2003 um 15:11:16 Uhr schrieb
lubina über Mode

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Mode«

Tanna schrieb am 10.5. 2000 um 23:15:50 Uhr zu

Mode

Bewertung: 4 Punkt(e)

Sogenannte Klassefrauen

(Erich Kästner)
__________________________________________________

Plötzlich färben sich die Klassefrauen,
weil es Mode ist, die Nägel rot.
Wenn es Mode wird, sie abzukauen,
oder mit dem Hammer blau zu hauen,
tun sie's auch und freuen sich halbtot.

Wenn es Mode wird, die Brust zu färben,
oder, falls man die nicht hat, den Bauch,
wenn es Mode wird, als Kind zu sterben
oder sich die Hände gelb zu gerben,
bis sie Handschuhn ähneln, tun sie's auch.

Wenn es Mode wird, sich schwarz zu schmieren,
wenn verrückte Gänse in Paris
sich die Haut wie Chinakrepp plissieren,
wenn es Mode wird, auf allen Vieren
durch die Stadt zu kriechen, machen sie's.

Wenn es gälte, Volapük zu lernen
und die Nasenlöcher zuzunäh'n
und die Schädeldecke zu entfernen
und das Bein zu heben an Laternen,
morgen könnten wir's bei ihnen sehn.

Denn sie fliegen wie mit Engelsflügeln
immer auf den ersten besten Mist.
Selbst das Schienbein würden sie sich bügeln!
Und sie sind auf keine Art zu zügeln
wenn sie hören, daß was Mode ist.

Wenn's doch Mode würde, zu verblöden!
Denn in dieser Hinsicht sind sie groß.
Wenn sie aufhör'n würden, Nerv zu töten,
and're Leute anzuöden,
wären wir das ganze endlich los.

Nils schrieb am 28.2. 2001 um 02:37:34 Uhr zu

Mode

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich bewundere Leute, die ihre eigene Ästhetik erfinden, und die diese unbeirrt umsetzen, ohne sich davon beeinflussen zu lassen, ob sie nun der herrschenden Mode gehorcht oder nicht. Dummerweise tendieren auch solche Leute oft dazu, sich aneinander zu orientieren und gegenseitig voneinander einzelne Details abzugucken, und eh man sich versieht, ist ein neuer Modetrend entstanden, und keiner will's gewesen sein...

tabasco schrieb am 10.5. 2000 um 22:19:23 Uhr zu

Mode

Bewertung: 3 Punkt(e)

Die Mode muß als ein Symptom des Strebens nach dem Ideal angesehen werden - nach jenem Ideal, das im menschlichen Gehirn alles überflutet, was das natürliche Leben an Grobem, Irdischem und Unsauberem dort aufhäuft -, jenem Ideal, das als eine erhabene Umgestaltung der Natur oder vielmehr als ein fortwährender und allmählich fortschreitender Versuch einer Neugestaltung der Natur sich darstellt. Demgemäß hat man ganz mit Recht - ohne den Grund dafür zu erkennen - darauf hingewiesen, daß alle Moden reizvoll sind, das heißt relativ reizvoll, indem ja eine jede ein neues, mehr oder minder glückliches Streben nach dem Schönen bedeutet, eine wie auch immer geartete Annäherung an ein Ideal, das zu erreichen es den unbefriedigten Menschengeist fortwährend kitzelt.

tabasco schrieb am 10.5. 2000 um 22:22:40 Uhr zu

Mode

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Moden dürfen, sofern man sie richtig schätzen will, nicht als tote Dinge betrachtet werden; dann könnte man ebensogut die abgelegten Kleider bewundern wollen, die lässig und müßig im Schranke eines Trödlers hängen. Man muß sie sich verlebendigt vorstellen, belebt durch die schönen Frauen, die si trugen. Nur so wird man ihren Sinn und ihren Geist verstehen.

mod schrieb am 3.5. 2001 um 21:00:30 Uhr zu

Mode

Bewertung: 1 Punkt(e)

Damenmoden

Wo nehm’ ich Kraft her, wo den Mut,
will ich die heut’ge Modenwut
euch schildern klar und plastisch? -
Geschmack ist jetzt bei Damen rar,
sie bieten nur den Rahmen dar
für alles, was phantastisch!

Was mollig ist, man nimmer schätzt!
Das Auge feuchter Schimmer netzt,
gehts suchend in der Irre. -
Weil man das Schlanke netter fand,
schwand alles, was manfetter“ nannt:
es kam - diegroße Dürre“!

Das Haar nicht mehr in Locken fliegt;
in festgepappten Flocken liegt
der Restbestand am Schädel.
Auf ihm thront heut kein Hütchen mehr -
Wo nehmen sie ihr Mütchen her
zu solchem Tun, die Mädel?

Den Rock ein Gurt von Leder faßt,
der leicht wie eine Federlast
bei jedem Schritt muß wippen;
man trägt in diesem losen Dings
die kleinen Puderdosen (links)
sowie den Stift für Lippen.

Es trippeln warm in Pelzen Stars
auf Stöckeln eines Stelzenpaars
gleich Säulen, fast gestaltlos:
hell leuchtet ihrer Strümpfe Tand - -
Wer hält dem Reiz der Trümpfe stand?
Wer wird dabei nicht haltlos?

Berliner Illutrirte Zeitung
1925, S. 1508

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