Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 50, davon 49 (98,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 24 positiv bewertete (48,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 26.5. 1999 um 12:31:59 Uhr schrieb
Tanna über Rilke
Der neuste Text am 12.10. 2023 um 06:41:47 Uhr schrieb
Tina Ehmann über Rilke
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 13)

am 13.10. 2007 um 19:55:31 Uhr schrieb
illune über Rilke

am 13.5. 2005 um 07:27:23 Uhr schrieb
Ray über Rilke

am 1.5. 2007 um 10:01:27 Uhr schrieb
Halbelfin Nikita über Rilke

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Rilke«

kuller schrieb am 27.4. 2000 um 16:48:36 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 4 Punkt(e)

rilke,wunderbar verfremdete welten geoeffnet durch das geschriebene wort in form dezent zentral in klang goettlich verbal
schon beim alleinigen ueberfliegen der buchstabenfolgen bilden unterbewusste assoziationen einen eingehenden ton-je mehr ich lese desto deutlicher hoere ich ein orchester in meinem kopf spielen-perfekt und tadellos kommt es in mir zur geltung,bis ich erschoepft und voellig glueckselig den konzertsaal verlasse.

tabula rasa schrieb am 12.5. 2001 um 01:41:59 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich bin wahrscheinlich deutschlandweit der einzige, der während der gesamten Zeit bis zum Abitur so gut wie keinen Klassiker im Deutschunterricht gelesen hat. Deshalb kam ich mit Rilke zum ersten Mal in Berührung durch das Lieblingsgedicht eines besonderen Menschen, den Panther. Seit ich ihn das erste Mal las, ist er unauslöschlich in meinem Gedächtnis eingebrannt:

Sein Blick ist vom Vorüberziehn der Stäbe
So müd geworden, daß er nichts mehr hält
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
Und hinter tausend Stäben keine Welt

Der sanfte Gang geschmeidig starker Schritte
Der sich im allerkleinsten Kreise dreht
Ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte
In der betäubt ein großer Wille steht

Nur manchmal schiebt der dunkle Vorhang der Pupille
Sich langsam auf, dann geht ein Licht hinein
Fließt durch der Glieder angespannte Stille
Und hört im Herzen auf zu sein


Für dieses Gedicht liebte ich Rilke auf der Stelle, und für dieses Gedicht liebte ich *sie* auf der Stelle. Und Rilke ist bis zum heutigen Tage der ungekrönte König der traumwolkenverwobenen Bilder, bildnerischen Sprache und zauberhaften Momente. Die Welt wäre ärmer ohne ihn.

Firlon schrieb am 29.2. 2000 um 14:24:23 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 2 Punkt(e)

Rilke ist eine Antort auf den Frühling. Eine Möglichkeit jeden Tag im Mai zu erleben. Zu erfahren, welche Schönheit in der vielgescholtenen Sprache liegen kann. Ein Zeilenschreiber, der die Kraft, die einem die Sonne, die Vögel, die Natur einhauchen nicht bremst und aufsaugt, sondern mit lockeren Sprachmelodien in die Lyrik trägt.

Alvar schrieb am 25.10. 1999 um 21:52:40 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn, und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt gerade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

(Rilke)

Hometrainereinkaufsgenossenschaft Wandsbek e.V. schrieb am 23.6. 2001 um 14:32:00 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 1 Punkt(e)

Hallo Rilke, Hallo Silke
sind wir immer noch verdrossen
hab' die Blumen doch gegossen
und gedüngt auch noch dazu
willst mir doch nicht böse sein,
Blumen blühen, gehen ein,
verdammt, du alte dumme Hure
kauf ich eben neue Blumen
sei doch jetzt nicht so betrüblich
der Gummibaum, der ist noch übrig
auch der Kaktus in der Ecke,
der Setzling von der Buchsbaumhecke,
auch die blühn wie alle Tage
um die andern ist's nicht schade
nur weil ich mal EINEN tag
das Grünzeug nicht gegossen hab
während du im Urlaub warst.
Ich weiß´, ich kann den Schmerz verstehen
nur zu gut ihn nachvollziehen,
du, in den Ferien, in Italien
zuhaus' verotten deine Dahlien,
aber bitte, glaube mir:
Aus Absicht ist das nicht passiert!

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