Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 50, davon 49 (98,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 24 positiv bewertete (48,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 26.5. 1999 um 12:31:59 Uhr schrieb
Tanna über Rilke
Der neuste Text am 12.10. 2023 um 06:41:47 Uhr schrieb
Tina Ehmann über Rilke
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 13)

am 12.2. 2016 um 22:13:25 Uhr schrieb
Dana über Rilke

am 13.10. 2007 um 19:55:31 Uhr schrieb
illune über Rilke

am 2.9. 2010 um 12:20:23 Uhr schrieb
Susann W. über Rilke

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Rilke«

Liamara schrieb am 2.6. 1999 um 00:03:40 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 6 Punkt(e)

Rilke ist das Anagramm eines Grafitti-Künstlers, der leider mit der Rechtschreibung Probleme hatte. Es war »Killer«, einer der bekanntesten Grafitti-Schmierer der Süd-Bronx, der hiermit ein Zeichen setzen wollte: zum einen, daß er weiß, was ein Anagramm ist, zum anderen, daß er Rilke kennt. Welchen Rilke? Nun, das ist eine andere Geschichte.

merle schrieb am 28.2. 2001 um 19:22:36 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 3 Punkt(e)

Er war irgendwann mal in Rußland und ist total begeistert von den ach-so-urwüchsig-romantisch-naturverbundenen Bauern heimgekehrt.Daraufhin ist er in der Künstlerkolonie in Worpswede immer in original russischen Gummistiefeln und im Bauernmantel durch den hauseigenen Gemüsegarten gestapft, und alle hatten Schiß, dass er mal in diesem Aufzug im Dorf einkaufen geht.
Abgesehen davon ist Rilke ein begnadeter Dichter. Und seine Künstler-Wg-Kollegen Spießer.

Rainer Maria schrieb am 4.11. 2001 um 17:47:39 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 1 Punkt(e)



Der Apfelgarten

Komm gleich nach dem
Sonnenuntergange,
sieh das Abendgrün des Rasengrunds;
ist es nicht, als hätten wir es lange
angesammelt und erspart in uns,

um es jetzt aus Fühlen und Erinnern,
neuer Hoffnung, halbvergeßnem Freun,
noch vermischt mit Dunkel aus dem
Innern,
in Gedanken vor uns hinzustreun

unter Bäume wie von Dürer, die
das Gewicht von hundert Arbeitstagen
in den überfüllten Früchten tragen,
dienend, voll Geduld, versuchend, wie

das, was alle Maße übersteigt,
noch zu heben ist und hinzugeben,
wenn man willig, durch ein langes
Leben
nur das Eine will und wächst und
schweigt.

kuller schrieb am 27.4. 2000 um 16:48:36 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 4 Punkt(e)

rilke,wunderbar verfremdete welten geoeffnet durch das geschriebene wort in form dezent zentral in klang goettlich verbal
schon beim alleinigen ueberfliegen der buchstabenfolgen bilden unterbewusste assoziationen einen eingehenden ton-je mehr ich lese desto deutlicher hoere ich ein orchester in meinem kopf spielen-perfekt und tadellos kommt es in mir zur geltung,bis ich erschoepft und voellig glueckselig den konzertsaal verlasse.

tabula rasa schrieb am 12.5. 2001 um 01:41:59 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich bin wahrscheinlich deutschlandweit der einzige, der während der gesamten Zeit bis zum Abitur so gut wie keinen Klassiker im Deutschunterricht gelesen hat. Deshalb kam ich mit Rilke zum ersten Mal in Berührung durch das Lieblingsgedicht eines besonderen Menschen, den Panther. Seit ich ihn das erste Mal las, ist er unauslöschlich in meinem Gedächtnis eingebrannt:

Sein Blick ist vom Vorüberziehn der Stäbe
So müd geworden, daß er nichts mehr hält
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
Und hinter tausend Stäben keine Welt

Der sanfte Gang geschmeidig starker Schritte
Der sich im allerkleinsten Kreise dreht
Ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte
In der betäubt ein großer Wille steht

Nur manchmal schiebt der dunkle Vorhang der Pupille
Sich langsam auf, dann geht ein Licht hinein
Fließt durch der Glieder angespannte Stille
Und hört im Herzen auf zu sein


Für dieses Gedicht liebte ich Rilke auf der Stelle, und für dieses Gedicht liebte ich *sie* auf der Stelle. Und Rilke ist bis zum heutigen Tage der ungekrönte König der traumwolkenverwobenen Bilder, bildnerischen Sprache und zauberhaften Momente. Die Welt wäre ärmer ohne ihn.

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