Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 50, davon 49 (98,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 24 positiv bewertete (48,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 26.5. 1999 um 12:31:59 Uhr schrieb
Tanna über Rilke
Der neuste Text am 12.10. 2023 um 06:41:47 Uhr schrieb
Tina Ehmann über Rilke
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 13)

am 19.12. 2007 um 00:44:54 Uhr schrieb
Blastermaster über Rilke

am 28.7. 2004 um 12:01:04 Uhr schrieb
mcnep über Rilke

am 1.5. 2007 um 10:01:27 Uhr schrieb
Halbelfin Nikita über Rilke

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Rilke«

Liamara schrieb am 2.6. 1999 um 00:03:40 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 6 Punkt(e)

Rilke ist das Anagramm eines Grafitti-Künstlers, der leider mit der Rechtschreibung Probleme hatte. Es war »Killer«, einer der bekanntesten Grafitti-Schmierer der Süd-Bronx, der hiermit ein Zeichen setzen wollte: zum einen, daß er weiß, was ein Anagramm ist, zum anderen, daß er Rilke kennt. Welchen Rilke? Nun, das ist eine andere Geschichte.

Alvar schrieb am 25.10. 1999 um 21:52:40 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn, und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt gerade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

(Rilke)

Kathrin schrieb am 4.11. 2001 um 17:37:44 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 1 Punkt(e)

Rainer Maria Rilke wurde 1875 in Prag geboren.
1897 begegnete er Lou Andreas-Salomé, mit der er 1899/1900 nach Rußland reiste.
1900 ließ er sich in der Malerkolonie Worpswede nieder und heiratete die Bildhauerin Clara Westhoff,
von der er sich 1902 wieder trennte.
Aus der Zeit (1905/06), in der Rilke als Privatsekretär von Auguste Rodin in Paris arbeitete,
gibt es eine Episode zu erzählen - hier.
Rilke, ein großer Rosenfreud, erkrankte an akuter Leukämie, nachdem er sich in seinem Garten beim
Rosenschneiden verletzt hatte. Für ihn als großer Rosenfreund war es ein tröstlicher Gedanke, daß
sein Leiden von einem Rosendorn herrührte. Er starb am 29.12.1926 im Sanatorium Val-Mont bei
Montreux.

jörg schrieb am 6.10. 2000 um 13:57:15 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 3 Punkt(e)

Bei der Reziataion eines Rilke-Gedichtes seiner Flugzeugnachbarin wird Loriot von seinem anderen Nachbarn mit folgendem Gedicht »beglückt«:
Ich muß die Nase meiner Ollen an jeder Grenze neu verzollen!

Rainer Maria schrieb am 4.11. 2001 um 17:47:39 Uhr zu

Rilke

Bewertung: 1 Punkt(e)



Der Apfelgarten

Komm gleich nach dem
Sonnenuntergange,
sieh das Abendgrün des Rasengrunds;
ist es nicht, als hätten wir es lange
angesammelt und erspart in uns,

um es jetzt aus Fühlen und Erinnern,
neuer Hoffnung, halbvergeßnem Freun,
noch vermischt mit Dunkel aus dem
Innern,
in Gedanken vor uns hinzustreun

unter Bäume wie von Dürer, die
das Gewicht von hundert Arbeitstagen
in den überfüllten Früchten tragen,
dienend, voll Geduld, versuchend, wie

das, was alle Maße übersteigt,
noch zu heben ist und hinzugeben,
wenn man willig, durch ein langes
Leben
nur das Eine will und wächst und
schweigt.

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