Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 120, davon 114 (95,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 47 positiv bewertete (39,17%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 1.10. 1999 um 13:54:11 Uhr schrieb
Meridian über Wolf
Der neuste Text am 27.4. 2024 um 09:12:08 Uhr schrieb
Gerhard über Wolf
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 31)

am 16.12. 2005 um 22:40:24 Uhr schrieb
wilhelm über Wolf

am 16.4. 2005 um 13:05:37 Uhr schrieb
Turnschuh über Wolf

am 23.5. 2004 um 14:29:17 Uhr schrieb
Pandora über Wolf

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wolf«

Antikörper schrieb am 3.8. 2000 um 09:42:01 Uhr zu

Wolf

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wenn es nach den Valar gegangen wäre, hätte es in Mittelerde nur Hunde gegeben, aber Melkor verdarb ihre Pläne und machte aus den Hunden die bösartige, hinterlistige und gefräßige Gattung der Wölfe, die meistens auf sein Kommando hörten. Sein Spezialist für die Züchtung und Dressur dieser Untiere war Sauron, der selbst gelegentlich in Wolfsgestalt auftrat. Er schuf die Werwölfe Raubtiere, von wütenden Geistern besessen, die er in ihren Leibern eingekerkert hatte.« Die gefürchtesten Werwölfe von Beleriand waren Draugluin und Cacharoth. Mit einem Heer von Werwölfen eroberte Sauron die Inselfestung Tol Sirion, die daraufhin Tol-in-Gaurhoth, Insel der Werwölfe umbenannt wurde.
Auch Lúthien verstand sich auf den Werwolfszauber: Sie gab Beren die Gestalt Draugluins, in der er bis in Morgoths große Halle gelangte. Dies war zwar nur Verkleidung, übertrug ihm aber ein gewisses Maß echten wölfischen Empfindens. (»Dann sprang er , den Mond anheulend, den Hügel hinab...«) Von den Werwölfen nicht leicht zu unterscheiden waren die Warge, die meist gemeinsame Sachen mit den Orks machten und ihnen als Reittiere dienten. Sie traten vor allem im Dritten Zeitalter auf. In der Schlacht der fünf Heere ebenso wie in den Schlachten an den Furten des Isen und bei Helms Klamm wurden geordnete militärische Formationen von Wolfsreitern eingesetzt. Sie wurden von den Rohirrim gefürchtet, weil sie sich in die Reitergruppe eindrängten und den Pferden die Bäuche aufrissen. Diese Wölfe scheinen nicht magisch, sondern nur durch Dressur präpariert gewesen zu sein. Auch die gewöhnlichen Wölfe waren aber dank ihrer verderbten Natur grundsätzlich dem Bösen zugetan.
Die Wölfe, deren sich die Ringgemeinschaft in Eregion erwehren mußte, waren vermutlich Werwölfe: Obwohl die Gefährten in der Nacht viele von ihnen getötet hatten, war am nächsten Morgen nichts mehr von ihren Kadavern zu sehen.

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 16:28:54 Uhr zu

Wolf

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Hirte und der Wolf

Ein Hirte, der einen erst kurz geworfenen jungen Wolf gefunden hatte, nahm ihn mit sich und zog ihn mit seinen Hunden auf. Als derselbe herangewachsen war, verfolgte er, sooft ein Wolf ein Schaf raubte, diesen auch zugleich mit den Hunden. Da aber die Hunde den Wolf zuweilen nicht einholen konnten und deshalb wieder umkehrten, so verfolgte ihn jener allein und nahm, wenn er ihn erreicht hatte, als Wolf ebenfalls teil an der Beute; hierauf kehrte er zurück. Wenn jedoch kein fremder Wolf ein Schaf raubte, so brachte er selbst heimlich eines um und verzehrte es gemeinschaftlich mit den Hunden, bis der Hirte, nach langem Hin- und Herraten das Geschehene inneward, ihn an einen Baum aufhängte und tötete.

Die Fabel lehrt, daß die schlimme Natur keine gute Gemütsart aufkommen läßt.

Flora schrieb am 8.3. 2000 um 21:56:00 Uhr zu

Wolf

Bewertung: 3 Punkt(e)

Urvater so ziemlich Hunde. Einige noch nicht degenerierte Rassen, wie z.B. Huskies haben noch stärkere Ähnlichkeit mit Rotkäppchens Großmutterfresser. Der Wolf lebt (bis auf wenige Einzelgänger) in Rudeln, in denen eine strikte, aber sich stetig verändernde Hierarchie herrscht. Bringen's die Rüden nicht, darf auch mal eine Wölfin ran. Das ist (fast) fortschrittlicher als in unserer vielgelobten abendländischen Kultur. Das Sozialsystem ist ausgereift, es gibt schutz für junge und auch für die Senioren (bei uns wird wohl in 10 Jahren 'ne Rentner-Abschußprämie ausgesetzt, wenn das Rentensystem weiter so geplündert wird).
Also der Wolf ist ein nicht-degeneriertes Tier, von dem wir teilweise noch was lernen können.

tootsie schrieb am 13.9. 2006 um 16:01:38 Uhr zu

Wolf

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Wolf ist ein Tier, das einen festen Platz im unbewussten Seelenleben des Menschen hat. Seit Anbeginn der Zeiten taucht er als Schattensymbol in Träumen auf. Er verkörpert Wildheit und die ungezähmte Kraft dunkler Triebe. Häufig steht er für männliche Sexualität, wie im Märchen von Rotkäppchen. Er vereint Eleganz mit naturhafter Intelligenz.

Der Wolf lebt im Wald. Der Wald wiederum ist ein Muttersymbol; ein rechtsfreier Raum, in dem Geister, Dämonen und andere gefährliche Wesen hausen. Im Prozess der Individuation muss sich der Mensch mit seiner dunklen Seite auseinandersetzen: mit Mord, Vergewaltigung, mit reißen, beißen und töten.

Stöbers Greif schrieb am 15.2. 2000 um 09:21:44 Uhr zu

Wolf

Bewertung: 6 Punkt(e)

Niemanden haßt der Hund so wie den Wolf. Der Wolf erinnert ihn an seinen Verrat, sich dem Menschen zu Erwerbszwecken verkauft zu haben - daher er dem Wolf die Freiheit neidet, ihn hassend fürchtet und sich durch doppelten Verrat beim Menschen lieb Hund zu machen sucht.

Liamara schrieb am 6.11. 2000 um 21:48:40 Uhr zu

Wolf

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Stephan Wolf - sicherlich ein Pseudonym - hat TKKG geschrieben. TKKG, das sind Tim, Karl, Klösschen und Gabi. Bei dem Wort Klösschen bekomme ich übrigens gerade Hunger. Egal, also diese TKKG-Bande, das sind wohl so Nachwuchs-Detektive, und sie sind bei den Kids übermässig beliebt. Schon lange vor den Animorphs! Aber nicht besser. Wenn man da reinliest, packt einen das kalte Grausen. Wie halten die Kinder das aus? Jedes Fremdwort wird im Text direkt erklärt, also beispielsweise wie in diesem, natürlich gefakten Satz: »Tim packte das MG (Maschinengewehr) wieder ein und seufzte reumütig: Ich substrahiere (teile) dann noch eben meine Matheaufgaben und dann gehen wir Action (spannende Abenteuer, haha) erleben!«
So ungefähr halt. Das liest sich schlimm. Und die Schreibe des Herrn Wolf ist auch nicht gerade toll.

gottesanbeter schrieb am 14.9. 2000 um 10:44:22 Uhr zu

Wolf

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wolf Larsson - ein Übermensch, der von Gott bestraft wird und letztendlich erblindet und gelähmt fällt, der aber in seinem Sturz den guten van Weyden noch fast unter sich begräbt...Ist Wolf Larsson die Sorte Mensch, die in der heutigen Zeit längst Herrscher und Halbgötter wären, wenn es sie denn geben würde?
Jedenfalls würde Larsson bei American Gladiators UND bei Jauchs »Wer wird Millionär« gut abräumen - wer kann das schon von sich behaupten?

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