Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Borderline«
Schmetterling schrieb am 31.10. 2003 um 10:22:03 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Die Borderlinestörung zählt zu den sogenannten »emotional instabilen Persönlichkeitsstörungen«. Die Betroffenen neigen dazu, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren und leiden unter häufigen Stimmungsschwankungen. Ihre Fähigkeit vorauszuplanen ist gering und Ausbrüche intensiven Ärgers können zu explosivem, manchmal gewalttätigem Verhalten führen. Zudem sind das eigene Selbstbild und Zielvorstellungen unklar und gestört. Ihre Neigung zu intensiven, aber unbeständigen zwischenmenschlichen Beziehungen kann zu wiederholten emotionalen Krisen mit Suiziddrohungen/ -versuchen oder selbstschädigenden Handlungen führen.
Bettina Beispiel schrieb am 24.3. 2003 um 08:23:08 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
ist ja auch so n Ding, jemand erst in die Richtung zu treten, und dann triumphierend auszurufen: ha, hab ich ja schon immer gesagt.
chemische Veränderungen, ja Bleibendes im Gehirn, mir wird lebensübel wenn ich daran denke, was andere angerichtet haben, und wogegen ich nicht ankomme, und immer wenn ich mich um hilfe bemühe, kommt eigentlich nur noch ein Stein mehr aufs zu richtende Grab.
Wo ist die Stelle, an der ich beleibende Verachtung für euer tun hinterlassen kann?
Morgen, den Kotzeimer voll machen? Wird wahrscheinlich sowieso passieren, meine Erfolge um ein bisschen gute Laune sind dahin, seitdem ist sie kaputt. Super gemacht, ihr seid alle ein Haufgen Scheiß (analfixiert!) Idioten
Suppenwürfel schrieb am 25.6. 2007 um 11:25:24 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Erst kommt mein Freund damit an, nölt mich voll von wegen er denke, er habe Borderline! Das ist bis jetzt noch nicht bestätigt. Trotzdem hat es bei mir innerliche Emsigkeit ausgelöst, die Zahnrädchen haben angefangen, sich zu drehen. Wenn das so gut auf ihn passt, muss es eigentlich auch auf mich passen. Weil wir uns so verdammt ähnlich sind.
Nach einer ziemlich großen Blamage vor meinem damaligen Therapeuten, hat sich das Thema wieder gelegt, so halbwegs. Ich war in einer Klinik, habe brav eine andere Diagnose gefressen... und ganz am Ende bekommt eine echte Freundin, die ich dort gefunden habe, die Diagnose...na was wohl.. Borderline! Und das Spiel beginnt von Neuem. Von ihr, nicht von mir, stammt der Satz »Wir sind uns so verdammt ähnlich, das ist unheimlich.« Ich bin wie besessen von der Materie und jedes Mal, wenn schon wieder etwas so unheimlich gut zu mir passt, durchfährt es mich und in mir herrscht mal wieder Krieg.
Hätte ich doch bloß nicht so eine Angst, nach außen nicht kohärent zu erscheinen, dann würde mich vielleicht auch mal jemand sehen, wie ich bin. Zumindest ansatzweise.