Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 101, davon 98 (97,03%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 32 positiv bewertete (31,68%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 31.3. 2000 um 01:34:37 Uhr schrieb
irgendwer über Kultur
Der neuste Text am 1.2. 2026 um 17:52:04 Uhr schrieb
Schmidt‘s Mutter über Kultur
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 47)

am 29.3. 2007 um 14:23:42 Uhr schrieb
mcnep über Kultur

am 17.10. 2007 um 23:38:54 Uhr schrieb
Hannes über Kultur

am 9.8. 2002 um 17:05:45 Uhr schrieb
Strontium-90 über Kultur

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kultur«

GPhilipp schrieb am 11.5. 2000 um 23:39:53 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 5 Punkt(e)

ist ein deutscher Begriff! In Frankreich/England etc. gibt den Ausdruck 'Zivilisation'.

Ein interessantes Buch hierzu: Norbert Elias - 'Über den Prozeß der Zivilisation' (suhrkamp)

Kant 1784: »Wir sind in hohem Grade durch Kunst und Wissenschaft kultiviert, wir sind zivilisiert bis zum Überlästigem zu allerlei gesellschaftlicher Artigkeit und Anständigkeit...«

Elias: '..: der Gegensatz zwischen dem vorwiegend französisch sprechenden, nach französischen Mustern »zivilisierten«, höfischen Adel auf der einen Seite [höfliches Verhalten/Sprache] und einer deutsch sprechenden, mittelständischen Intelligenzschicht, ...' '.., deren ganze Legitimation zunächst in ihrer geistigen, ihrer wissenschaftlichen oder künstlerischen L e i s t u n g liegt;...'

Deutschland ist arm und entvölkert infolge des dreißigjährigen Krieges; davor gab es Fernhandel usw.

Zitate aus o.g. Buch

Hair Le schrieb am 3.6. 2000 um 21:20:28 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 5 Punkt(e)

Kultur hat viele Bedeutungen. In meinem Heimatdorf hat man früher gesagt: »Ich bin in den Kulturen gewesen«. Das meinte ein bestimmtes Baumanpflanzungsareal. Kultur heißt auf Englisch »Zivilisation«. In diesem Zusammenhang sei jedem das Meisterwerk »Der Untergang des Abendlandes« von Oswald Spengler empfohlen. Dort wird die Meinung vetreten, daß Kultur ein Organismus ist, der mit allen Merkmalen eines Lebenszyklus wie Entstehung, Wachstum, Blüte, Verfall, Tod ausgestattet ist. Während ich das las, habe ich in der Glotze eine Dokumentation über Schleimpilze gesehen. Eine unheimliche Analogie!

Wolf schrieb am 14.4. 2000 um 17:40:42 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 4 Punkt(e)

War Kultur nicht die Gesamtheit aller menschlichen Lebensäußerungen? Das ist doch klasse! Kultur überall! Da muss sich niemand mehr als gleichnamiger Muffel verunglimpfen lassen, und keiner braucht sich aufzupumpen, wenn er Tod & Teufel davon versteht. Lebensäußerungen sind schließlich alles: Bier trinken, barfuß laufen, Kartoffeln schälen, ein Loch in den Schnee pinkeln, was du willst. - Ach nee, auch ein Blick in den Duden zeitigt einen Bewusstseins-Blast: Das gilt nur für geistige & künstlerische Lebensäußerungen. Na, mach was. Aber einbilden braucht man sich trotzdem nix.

clu schrieb am 7.10. 2001 um 14:42:06 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 2 Punkt(e)

wie gern bin ich ein konservatives arschloch, weil ich ab und an meinem gesunden menschenverstand traue und nicht duckmäuserisch werde, nur weil ich ein machwerk nicht verstehe. nicht jede bedeutungsvoll hochgezogene augenbraue und nicht jedes in einem abgedunkelten raum flimmernde etwas ist ein kunstwerk, - ganz im gegenteil zu künstlern und -noch schlimmer- den kuratoren, die sich selbst als kunstwerke anpreisen, allerdings nicht ohne wichtigkeit mit schlechtem benehmen zu rechtfertigen

mcnep schrieb am 14.1. 2004 um 17:12:49 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eine wenn auch mit aller Vorsicht aufzuschließende Analogie zwischen Juden und Türken im Bewußtsein des Rassisten ist die Tatsache, daß sich die Ablehnung vordergründig an einer postulierten Fremdheit des anderen festmacht, an fremden Traditionen (ausgerechnet die, die in solchen barbarischen Denkmustern leben, sprechen auch gerne von 'Kultur') an der fehlenden Integrationsbereitschaft (die zum einen auch von außen hergestellt wird, in jedem Falle aber ein nicht zu diskutierendes Recht ist), an mythenbildenden Vorstellungen über das vom Rassisten oft obsessiv verfolgte Motiv der Ökonomie (Händler und Proletarier, und wo selbst das zur Diskreditierung nicht reicht, müssen Unterstellungen grundlegender krimineller Machenschaften her), das Bild eines Volkes an der kontinentalen Peripherie (was bedeutet, daß es von beiden Lagern wie eine Spielkarte mal integrativ, mal ausschließend verwendet werden kann). Daß rassistisches Denken letztlich um seiner selbst willen existiert, und erst von oben nach unten mit dem mörderischen Sinn und Ziel aufgeladen wird, der dann irgendwann zu blutigen Konsequenzen führt, der mental weichgekochte Mob dann nur noch ausführendes Glied für die mit der eingesetzten Trumpfkarte der Ideologen legitimierten Pogrome, all das spielt in der heutigen Debatte keine offizielle Rolle, da die Schizophrenie vorherrscht, gerade wegen der Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung sei eine Wiederholung ausgeschlossen - solange nur das Fremde als Auslöser des Rassismus ferngehalten werde.

Peter K. schrieb am 23.11. 2004 um 12:03:06 Uhr zu

Kultur

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Diskussionskultur im Deutschsprachigen Raum wird immer noch bestimmt vom Nachhall jener political correctness der achziger, jenem perversen Neusprech der universitären Frauenbeauftragten und Schwulen-&Lesben-Referenten des Asta.

Dinge beim Namen zu nennen, ist unerwünscht.

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