| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
100, davon 97 (97,00%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 32 positiv bewertete (32,00%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 31.3. 2000 um 01:34:37 Uhr schrieb irgendwer
über Kultur |
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am 27.8. 2021 um 16:05:09 Uhr schrieb Christine
über Kultur |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 46) |
am 17.10. 2007 um 23:38:54 Uhr schrieb Hannes über Kultur
am 21.9. 2007 um 19:28:03 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Kultur
am 18.9. 2005 um 06:06:02 Uhr schrieb mcnep über Kultur
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Kultur«
Tomsteiner schrieb am 11.2. 2001 um 19:50:41 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wenn (von Oswald Spengler) die Meinung vertreten wird, daß Kultur ein Organismus ist, der mit allen Merkmalen eines Lebenszyklus wie Entstehung, Wachstum, Blüte, Verfall, Tod ausgestattet ist, dann ist das eine zu einseitige Betrachtung.
Kultur ist ein Produkt der menschlichen Zivilisation. Diese hat die Chance sich immer wieder zu erneuern, wie bei jedem anderen Produkt auch, kann der Lebenszyklus durch (Produkt-)Innovation auf ein höheres Niveau gebracht werden.
Wenn wir beispielsweise von der abendländischen Kultur sprechen, dann sehen wir deren Wurzeln im Land zwischen Euphrat und Tigris, im frühen Agypten, bei den alten Griechern und Römern. Deren Kulturen sind zwar untergegangen, aber sie haben jeder für sich die abendländische Kultur geprägt und durch Ihre Innovationskraft immer wieder auf ein höheres Niveau angehoben.
Rufus schrieb am 27.11. 2000 um 18:51:51 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
· Kultur: die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen einer Gemeinschaft, eines Volkes.
Kultur ist ihrer Definition nach also nicht ein Ergebnis individualistischen Einsiedlertums sondern sozialen Umgangs und Kontaktes. So gesehen hätte Robinson auf seiner Insel die tollsten Ideen haben können, Kunst- und Bauwerke auf höchstem Niveau. Bis zum erscheinen von Freitag als Gegenüber, Rezipient und Kritiker kann von Kultur nicht groß die Rede sein. Somit ist eine Voraussetzung von Kultur also Gesellschaft,....nicht allein sein.
Ich glaube das es gar keiner großen Aktion bedarf um Kultur zu schaffen, wo einige Menschen aufeinandertreffen und miteinander reden entsteht schon Kultur. Damit ist noch nichts über die Qualität dieser Augenblickskultur gesagt. Womit ein weiterer Aspekt von Kultur angesprochen ist: die Zeit, in der sie stattfindet. Als Beispiel für Kultur in der Zeit, nehmen wir eine Idee in diesem Falle die volkstümliche Adaption Kants kategorischen Imperativs:
Was Du nicht willst das man Dir tu, das füg´ auch keinem anderen zu.
Mit dem ersten aussprechen dieses Satzes begann sein Wirken, und er wird solange wirken bis er irgendwann einmal in Vergessenheit geraten wird. Eine echte Kulturleistung in der Zeit. Schon einige Hundert Jahre alt, und wird wohl hoffentlich noch einige Zeit wirksam bleiben. Aber mal ehrlich wer hält sich immer daran? So ganz Konsequent sind wir ja nun auch nicht!
Was wiederum einen neuen Aspekt aufscheinen lässt, nämlich die Anteilnahme.
Jetzt könnte man argumentieren das der Grad der Anteilnahme ein Kriterium für die Qualität von Kultur ist, aber im Hinblick auf die Tatsache das die Hitparade der Volksmusik immer wieder Einschaltquotenrekorde einfährt lässt da gesunde Zweifel aufkommen. Trotzdem ist die Anteilnahme ein entscheidender Faktor in der Kultur, denn fällt diese weg, so bleibt die Kultur und die Kulturleistung auf der Strecke.
Anteilnahme also! Anteilnahme ist erst durch das psychophysiologische Phänomen der Wahrnehmung möglich, womit ich endlich vom Lexikon über Robinsons Insel, Kant, die sogenannte Volksmusik in diesem Raum und in dieser Zeit, nämlich im Blaster gelandet bin, der natürlich auch eine Kulturleistung (der besonderen Art) darstellt.
mcnep schrieb am 14.1. 2004 um 17:12:49 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Eine wenn auch mit aller Vorsicht aufzuschließende Analogie zwischen Juden und Türken im Bewußtsein des Rassisten ist die Tatsache, daß sich die Ablehnung vordergründig an einer postulierten Fremdheit des anderen festmacht, an fremden Traditionen (ausgerechnet die, die in solchen barbarischen Denkmustern leben, sprechen auch gerne von 'Kultur') an der fehlenden Integrationsbereitschaft (die zum einen auch von außen hergestellt wird, in jedem Falle aber ein nicht zu diskutierendes Recht ist), an mythenbildenden Vorstellungen über das vom Rassisten oft obsessiv verfolgte Motiv der Ökonomie (Händler und Proletarier, und wo selbst das zur Diskreditierung nicht reicht, müssen Unterstellungen grundlegender krimineller Machenschaften her), das Bild eines Volkes an der kontinentalen Peripherie (was bedeutet, daß es von beiden Lagern wie eine Spielkarte mal integrativ, mal ausschließend verwendet werden kann). Daß rassistisches Denken letztlich um seiner selbst willen existiert, und erst von oben nach unten mit dem mörderischen Sinn und Ziel aufgeladen wird, der dann irgendwann zu blutigen Konsequenzen führt, der mental weichgekochte Mob dann nur noch ausführendes Glied für die mit der eingesetzten Trumpfkarte der Ideologen legitimierten Pogrome, all das spielt in der heutigen Debatte keine offizielle Rolle, da die Schizophrenie vorherrscht, gerade wegen der Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung sei eine Wiederholung ausgeschlossen - solange nur das Fremde als Auslöser des Rassismus ferngehalten werde.
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