Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Samthandschuhe«
Susanne schrieb am 16.6. 2001 um 17:32:33 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ein Mann der sich dem Leben anpaßt,
der alle Dinge richtig anfaßt,
der klar und logisch ist im Denken
dem jeder kann Vertrauen schenken.
Der selten nur verliert die Ruhe
- eisern die Faust, doch Samthandschuhe;
der mit klugem Rat und Geist
uns stets nützlich sich erweist.
Diplomatie, Sinn für Humor,
dem Freunde stets ein offnes Ohr,
nie müde, heißt es: »Hoch die Tassen«,
auf den kann jeder sich verlassen.
Wer dies Charakterbild betrachtet
und ist auch geistig nicht umnachtet,
dem ist so klar wie Sonnenschein,
das kann doch nur der ................ sein.
Rufus schrieb am 1.1. 2004 um 22:04:50 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Als James Bangebüxe im Ring die Samthandschuhe anzog, wussten Ringrichter Lionel Weatherman und Gegner Hideehough Blaxmith was der Gong geschlagen hatte.
O.H. schrieb am 16.6. 2001 um 17:09:34 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Samthandschuhe gegen stadtbekannten Nazi-Schläger
Mike M. (26), so der Prozessbericht der Norderstedter Zeitung, habe am Tatabend sehr viel mehr als üblich
getrunken, weil er nach einem Autounfall nicht nur seine Stellung als Kfz-Mechaniker verloren hatte, sondern
Ärzte auch noch seine rechte Hand “auf unbestimmte Zeit steif legen” wollten.
Aus diesem Grund sei der “junge Mann” am Tatabend in die Gaststätte “Crazy” eingekehrt, habe sich
betrunken und später Streit mit einer 22jährigen Besucherin der Kneipe angefangen. Dabei ist Mike M. (voller
Name der Red. bekannt) schließlich in eigenen Worten “der Faden gerissen”, worunter er versteht, der
Betroffenen durch das geschlossene Autofenster hindurch mit Springerstiefeln gegen den Kopf zu treten. Auch
von den hinzugerufenen Polizeibeamten wollte M. sich anschließend nicht wirklich beruhigen lassen und leistete
erheblichen Widerstand gegen die Beamten.
Obwohl Mike M. damit nicht das erste Mal eingschlägig aufgefallen war, obwohl er schon mehrfach
linksgerichtete Menschen auf offener Straße attackierte und dabei zum Teil nicht unerheblich verletzte,
verkündete Amtsrichter Leendertz überraschend eine positive Prognose für den “jungen Mann”, als gebe es
derzeit kein gesellschaftliches Problem durch militanten Rechtsextremismus.
Entsprechend milde fiel das Urteil aus: Einstellung des Verfahrens gegen 400 Mark Geldbuße für den Neonazi.
Dieses “Urteil” dürfte noch am selben Abend von M. & Kameraden in ihrer Stammkneipe “Crazy” am Alten
Kirchenweg gebührend gefeiert worden sein.
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