Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 22, davon 20 (90,91%) mit einer Bewertung ber dem eingestellten Schwellwert (-3) und 12 positiv bewertete (54,55%)
Durchschnittliche Textlnge 537 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 1,091 Punkte, 8 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.2. 2001 um 11:45:37 Uhr schrieb
the weird set theorist ber Demystifikation
Der neuste Text am 16.1. 2025 um 17:36:06 Uhr schrieb
schmidt ber Demystifikation
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 8)

am 16.1. 2025 um 17:36:06 Uhr schrieb
schmidt ber Demystifikation

am 8.7. 2010 um 09:15:17 Uhr schrieb
Craig McDermot ber Demystifikation

am 1.5. 2002 um 11:56:41 Uhr schrieb
pandora ber Demystifikation

Einige berdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Demystifikation«

the weird set theorist schrieb am 23.2. 2001 um 14:01:25 Uhr zu

Demystifikation

Bewertung: 8 Punkt(e)

(Demystifikation ist ein probates Mittel zur berwindung ungnstiger selbstreferentieller Seelenzustnde. Oft trgt ein nheres Kennenlernen des Objekts eigener Projektionen durch selbstndiges Agieren zur Demystifikation seiner selbst bei. Allerdings leider nicht immer.)

Sie hatte sich wirklich verliebt. Der schnuckelige Kellner aus der Bar gegenber begann in ihren Halbschlafphasen morgens und abends ein Eigenleben zu fhren. Oft stand sie in ihren Schlangenlederimitatstckelschuhen am Fenster und schaute hinber, um einen Blick auf sein perfektes ueres zu erhaschen. Wie er hie, wute sie nicht, geschweige denn, was er -- abgesehen von seiner ueren Gestalt -- sonst fr ein Mensch war. (Meist korrespondiert ja ein attraktives ueres mit einem unattraktiven Inneren, wobei der Umkehrschlu, wie sie sich am Beispiel des Tretbootvermieters vor Augen fhrte, nicht zulssig ist: ein unattraktives ueres korrespondiert in der Regel nicht mit einem attraktiven Inneren. Aber das fhrt jetzt zu weit...) Sie hatte es langsam satt, an einer fiktiven Gestalt zu leiden. Es mute etwas geschehen! Und zwar idealerweise eine rasche und grndliche Demystifikation: Sie mute ihn kennenlernen, ihn reden hren, feststellen, wie dmlich und langweilig er ist.

Jerome schrieb am 27.2. 2001 um 11:44:05 Uhr zu

Demystifikation

Bewertung: 4 Punkt(e)

Da sagt man immer, wenn man die Strukturen durchschaut habe, knne man Einflu nehmen. Totaler Quatsch. Es treten pltzlich Resistenzen auf. Zur Hlle mit der ganzen Theorie!

RLachmann: schrieb am 31.5. 2001 um 00:54:50 Uhr zu

Demystifikation

Bewertung: 1 Punkt(e)

Semiotik der Mystifikation

енате Лахман (Констанц)

Семиотика мистификации:
«Отчаяние» Набокова


Моим исходным пунктом является
предположение, что мистификация, троп и фантазм
связаны между собой. При изучении
семантической структуры фантазма,
основывающейся на бинарной оппозиции
нереальрое/реальное, несходное/сходное
напрашивается его сравнение с семантикой
мистификации. В обоих случаях образ как знаковый
комплекс заключает в себе обратный знак, знак
ложный и обманчивый, симулякр. Путем
представления схожего как потенциально
несхожего такой знак-подобие лишается того
семантического подтверждения, которое
обосновывает его. Фантазм или мистификационный
знак представляют собой рассечённый или
двойной знак типа: истиный/ ложный;
референтный/нереферентный. При снятии сходства
объект не только утрачивается, но становится
даже неузнаваемым.....

the weird set theorist schrieb am 23.2. 2001 um 14:20:38 Uhr zu

Demystifikation

Bewertung: 6 Punkt(e)

Demystifikation ist vor allem dann angebracht, wenn selbst das Rlpsen des betreffenden Objekts zu einer bewundernswerten Tat verklrt wird. Die massive Verwendung von Superlativen in der Beschreibung der banalen Zustnde und Aktivitten des Objekts sollte den neutralen Beobachter stutzig machen...

Henry schrieb am 31.5. 2001 um 00:52:25 Uhr zu

Demystifikation

Bewertung: 1 Punkt(e)

John McNaughtons Film erzhlt von der Kehrseite des American Way of Life und dient der
Demystifikation des American Dream, indem er mit expliziter Gewaltdarstellung die latente
Gewaltttigkeit der amerikanischen Gesellschaft offenlegt und mittels negativer Umkehrung sozialen
Rollenverhaltens ihre Konventionen pervertiert. Henry geht seiner 'Arbeit' als Mrder nach - fr ihn
ebenso existentielle Notwendigkeit wie fr andere der Broterwerb -, 'produziert' Leichen,
'konsumiert' Morde.











Henry: Portrait of a Serial Killer
John McNaughton, USA 1986, 83' E/df
Mit Michael Rooker, Tom Towles, Tracey Arnold

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