Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 212, davon 210 (99,06%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 69 positiv bewertete (32,55%)
Durchschnittliche Textlänge 382 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,288 Punkte, 85 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.2. 1999 um 13:47:17 Uhr schrieb
Tanna über Euro
Der neuste Text am 18.12. 2025 um 11:46:21 Uhr schrieb
Rübezahl über Euro
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 85)

am 25.7. 2016 um 15:31:51 Uhr schrieb
Christine über Euro

am 17.6. 2005 um 23:02:14 Uhr schrieb
der boehse bube in sta prest über Euro

am 24.6. 2007 um 16:40:28 Uhr schrieb
Plunder über Euro

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Euro«

holger winkler schrieb am 12.11. 2001 um 01:05:51 Uhr zu

Euro

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Dmark ist eine richtig harte, feste Währung. Euromünzen hingegen werden eher weich, teilweise richtig labberig sein. Viele wissen es noch nicht, die Banken halten sich ja bedeckt, um es Falschmünzern schwer zu machen, aber der Euro wird eine Schokoladenmünze sein, und die Scheine natürlich aus Esspapier. Zum populärsten Vergehen wird endlich der Mundraub werden. Verbrechen werden sowieso zunehmen.

Bwana Honolulu schrieb am 6.6. 2002 um 23:35:49 Uhr zu

Euro

Bewertung: 3 Punkt(e)

Meine Euros, die vor 'nem Jahr noch so schön geblinkt haben, sind jetzt größtenteils schon voll abgenutzt. Besonders fies sieht das bei den 1und 2aus, weil nur das Messing stumpf wird.
Woran ich mich beim €uro nie gewöhnen werd', ist der Klang: So'n 1DM- oder 2DM-Sück klang richtig schön, wenn man's hochgeschnippt hat. *PLING!* Aber die Euros... die kleinen Münzen sind zu fipsig, und die Bimetall-Dinger machen mur *plick?*

Tanna schrieb am 12.2. 1999 um 13:47:17 Uhr zu

Euro

Bewertung: 5 Punkt(e)

Immer, wenn ich auf meinem Kontoauszug nur schnell auf die letzt Zahl kucke, wo eigentlich mein Guthaben stehen sollte, kriege ich einen Schock.
Aber einen Moment später wird mir dann wieder klar, daß ja neuerdings unter dem Guthaben in Mark noch das Guthaben in Euro steht, und das erleichtert mich dann immer sehr.
Wenn man allerdings Schulden hat, ist es sicher sehr schön, sich das in Euro anzukucken statt in Mark!

IronJaw schrieb am 16.6. 2001 um 17:12:17 Uhr zu

Euro

Bewertung: 1 Punkt(e)

Europa A.D. 2050: Es wächst langsam zusammen, was nach Ansicht der ehemaligen Staatspräsidenten Mitterand und Kohl zusammengehört. Die gemeinsame Währung löste nach und nach die Fronten der zunächst noch abtrünnigen Staaten. Die nationalen Parlamente dienen nur noch untergeordneten Aufgaben, verfassen Verwaltungsverordnungen und dienen als Clearingstelle für die Steuerzahlungen, die ans Europäische Finanzministerium abzuführen sind.

Der letzte Bundeskanzler der alten Bundesrepublik war maßgeblich an den einschneidenden Veränderungen, die einen enormen Machtverlust für die Nationalstaaten bedeuteten, verantwortlich. Eigentlich nicht besonders verwunderlich, hatte Campino doch während seiner Laufbahn bei der Punkrockband, den Toten Hosen, bereits an ein internationales Verständnis und friedliches Miteinander appelliert. Daß das vermeintliche Chaos, welches einem Punkrebellen eher zu Gesicht gestanden hätte, nicht eintrat, mag einem langen Reifeprozeß unterlegen haben. Wurden die Songtexte des Ex-Kanzlers und Ex-Punks mit den späten Jahren eh´ schon immer reifer, diente zudem ein ehemaliger Außenminister, Joschka Fischer, an dieser Stelle als Vorbild: Auch diese, als staatsfeindlicher Steinewerfer enttarnte Person, hatte ja mit den Jahren einen Ministerposten »erobert«. Campinos erste Amtshandlung nach seinem Amtsantritt 2018 war denn auch eine gleichermaßen sympathisierende wie auch symbolträchtige: Die Generalamnestierung aller Straßenkämpfer der 70er Jahre, u.a. auch des Herrn Fischer, der im Rahmen einer intensiven Aufdeckungskampagne doch noch seiner Immunität enthoben und unter Anklage gestellt wurde. Wie sollte es auch angehen, das 80jährige Verbrecher des Nationalsozialismus, 60jährige Staatsgurus des ehedem real existierenden Sozialismus und jeder Kleinstverbrecher ihrer gerechten Bestrafung unterstellt werden und ein Minister, der mal Menschenleben bedroht hat, ungeschoren davonkommt?

Wie dem auch sein, die neue Republik sucht den Weg der friedlichen Koexistenz noch stärker in ein homogenes Gefüge zu tragen. Eine Generalamnestie war nur der symbolische Startschuß für Nachsehen, Nachbarschaft und Güte, die den Menschen in teuren Image-Kampagnen verkauft wurden.

Die Masse folgte, wie immer wenn positive Werte gut verkauft werden, diesem Weg in ein staatenloses Europa, in eine Welt voller Harmonie, die durch Bündelung der wirtschaftlichen Kräfte geschaffen werden soll.

Natürlich gibt es auch eine Gegenbewegung, man schätzt etwa 10,000 Personen gehören zum engeren Kreis der terroristischen Szene, die eine Umkehr zu friedlichem Miteinander, aber im gewohnten Staatsgefüge erzwingen will. Davon sollen etwa 2,000 extrem gefährliche und gewaltbereite den harten Kern bilden. Erstaunlicherweise klappt die »internationale« Zusammenarbeit der Terroreinheiten recht gut und hält Interpol auf Trab.

Das Gros der Bevölkerung jedoch läßt sich erfolgreich von der Unterhaltungsindustrie und den Medien davon Ablenken, daß immer weniger Arbeit für eine immer größere Bevölkerung vorhanden ist. Die Globalisierung ist immer weiter fortgeschritten und der globale Arbeitsrückgang konnte durch die großen Strukturreformen nur gering abgefedert werden. Die Folgen wurden bereits in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts auf einer Welt-Konferenz aller namhaften Staatspräsidenten und Wirtschaftsmogulen sowie führenden Wissenschaftlern diskutiert und sind zumindest dahingehend eingetreten, daß nur noch ca. 10% der Weltbevölkerung arbeiten und der Rest finanziell an der Brust vom Staat hängt um den großen Konsumbedarf zu decken. Die Konsumsteuer beträgt denn auch 80% der Unternehmensgewinne, die trotzdem, aufgrund der empor geschnellten Umsätze, auch nach Steuern immer noch immens sind. An Stelle von Arbeit ist also ein politisch induzierter Geldkreislauf entstanden, nur so konnten massive Unruhen vermieden und das weitere Zusammenwachsen der gesamten Welt über alle Sprachgrenzen, Glaubensunterschiede und natürliche Barrieren hinweg gewährleistet werden.

Ach ja, man verzeihe mir, daß ich diese Aufzeichnung in einer fast archaischen Sprache vornehme,
schließlich haben wir ja seit 2040 Englisch als Weltsprache, da das sowieso 70% der Weltbevölkerung verstanden, aber meine Sehnsucht nach Arbeit verleitete mich zu dieser Reminiszenz an vergangene Jahre und an dieser Stelle lasse ich mich immer gerne mal wieder von meiner Geburtssprache ablenken.

(c) Iron Jaw 2001

Tanna schrieb am 22.2. 1999 um 18:24:55 Uhr zu

Euro

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wenn man einfach 1 Euro = 2 DM rechnet, sehen die Waren ein kleines bißchen teurer aus, als sie sind. Wenn man das aber weiß und bedenkt, kannes passiern, daß man denkt: naja, es ist ja ein bißchen weniger als das Doppelte in Mark. Und dann kann man sich wieder selbst bescheißen.

Edith schrieb am 6.9. 1999 um 14:26:47 Uhr zu

Euro

Bewertung: 1 Punkt(e)

Das neue Geld wird EURO heißen. Zunächst einmal sieht es so aus, als ob alles nur noch die Hälfte kostet. Leider wird es wohl eher anders herum sein und - trotz gegenteiliger Versprechungen - die Preise der Dinge, wenn notwendig eher auf- als abgerundet werden. Wenn in den 11 Ländern 2002 das Bargeld ausgeteilt werden wird, was wird dann aus meinen vielen REsten von Drachmen, Lira, Cents, Pfund, Schilling etc.? Also nichts wie ins Ausland zum ausgeben!

elfboi schrieb am 19.9. 2002 um 21:50:00 Uhr zu

Euro

Bewertung: 1 Punkt(e)

Man kann nicht umhin zu sagen, dass Wien

eine herrliche Stadt voller Charme ist.

Auch London ist schön und Paris an der Seine,

sogar Oslo macht Spaß, wenn's dort warm ist.

Aber nix bleibt stabil, weil: die Zeit ändert viel.

Die Zeit ändert überhaupt alles.

Im nächsten Jahrhundert bleibt nix, wie's halt ist.

Ich bin kein Prophet, aber eins weiß ich g'wiß:

Einmal wird der Eiffelturm nicht mehr sein,

und wo jetzt der Louvre steht, wachst der Wein.

Nur der Euro, der bleibt,

weil den nix mehr vertreibt.

Der wird all's überleb'n, der allein.

Unser Wiener Stephansturm, der fallt um,

und wo jetzt die Oper ist, dort san's stumm.

Nur der Euro bleibt stehn;

von Berlin bis Athen

tanzt der Euro um alle herum.

Den Prater werdn's vernichten.

Der Rhein wird gestaut. Florenz wird verbaut.

Auf?n Petersdom werdn's verzichten.

Wenn der Papst protestiert, wird er g'haut.

Auf die Champs-Élysées wird ka Wert g'legt,

und das Tivoli wird unter d'Erd g'legt.

Aus Warschau wird Schutt. Die Schweiz ist kaputt.

Die Grachten erfriern. Die Schweden emigriern.

Dann werd'n militant alle Häuser verbrannt

und als Waren- und Bürohäuser neu eingespannt,

nur der Euro wird leb'n,

nur den Euro wird's geb'n,

nur der Euro wird zeig'n, was er kann.

Und er kriecht mit Humor

aus der Aschen hervor,

und fangt immer von vorn wieder an.

Mozart verraucht, weil man'n net braucht.

Gleich hinter Mozart raucht Goethe.

Bach wird verjazzt, Rembrandt zerkratzt.

Shakespeare hat auch seine Nöte.

Goldoni und Moliere krieg'n ein neu'n Regisseur.

Nur findet auch der kein Theater.

Denn Theater san g'schlossen, die Museen stehen leer.

Und Buchläden gibt es schon lang keine mehr.

Was braucht ein moderner Mensch Lit'ratur?

Auch von Philharmonikern keine Spur!

Nur der Euro bleibt stark!

Den legt niemand in'n Sarg!

Hast du Euro, dann hast du Kultur.

Der kann Kunst imitiern,

der kann die Politiker schmiern,

der baut Banken zu den Sternen,

baut McDonalds, baut Kasernen,

der schmückt's Fernsehn mit ein'm Glorienschein:

Man ist stolz, Europäer zu sein!

Für den Euro sterb'n die Poeten,

und zum Euro lernt man beten:

Euro unser, der du bist...

Und dann merkt auch der letzte Tourist,

was Europa ist.

Höflichkeitsliga schrieb am 31.12. 2001 um 04:13:47 Uhr zu

Euro

Bewertung: 2 Punkt(e)

Jaja, endlich, übermorgen, also halt, quasi morgen, dann ist es vorbei mit dieser elenden, deutschtümelnden »harten Mark«. Puh, warum nicht gleich so...

Einige zufällige Stichwörter

Organisationsidiot
Erstellt am 5.4. 2004 um 12:08:33 Uhr von Dieter Meier, enthält 7 Texte

Suppenliebe
Erstellt am 20.2. 2001 um 22:51:16 Uhr von Kolmogorov, enthält 25 Texte

Unterarmnässe
Erstellt am 31.10. 1999 um 16:37:40 Uhr von molfo, enthält 39 Texte

Globalisierungsklospühlung
Erstellt am 4.5. 2008 um 04:54:36 Uhr von Armin Kron, enthält 3 Texte

Drill
Erstellt am 7.8. 2005 um 02:13:50 Uhr von Ich, enthält 20 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0891 Sek.