Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 162, davon 156 (96,30%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 54 positiv bewertete (33,33%)
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Durchschnittliche Bewertung 0,142 Punkte, 66 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 30.1. 2000 um 19:46:33 Uhr schrieb
Waffenmeister über Nase
Der neuste Text am 18.8. 2026 um 19:14:29 Uhr schrieb
Hanna über Nase
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 66)

am 2.5. 2007 um 22:51:39 Uhr schrieb
dr.yes über Nase

am 8.4. 2003 um 22:18:49 Uhr schrieb
AHux über Nase

am 3.2. 2019 um 08:49:10 Uhr schrieb
joo über Nase

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Nase«

Dr.Immerda schrieb am 20.4. 2001 um 00:46:43 Uhr zu

Nase

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Diagnose einer der Hyperreaktivität zugrunde liegenden Erkrankung setzt, insbesondere bei chronischen Beschwerden, den
Ausschluß anderer Erkrankungen der Nase, der Nasennebenhöhlen oder des Nasopharynx durch einen Facharzt voraus.
Mögliche Differentialdiagnosen sind:

a) Nase:
Akute virale oder bakterielle Rhinits, chronische bakterielle Rhinitis, Rhinitis atrophicans, Septumdeviation oder -luxation,
Formfehler der Nasenpyramide oder der Nasenflügel, postoperative Narbenbildung oder Instabilität, posttraumatisches
Hämatom oder Abszeß, Lues, Lepra, Rhinosklerom, Sarkoidose, Morbus Wegener, gut- oder bösartige Tumoren der
Nase, Meningoencephalocele, Fremdkörper, Rhinitis sicca anterior, zystische Fibrose, Ziliendyskinesie,
Kartagener-Syndrom, primäre und sekundäre Immundefekte, Zustand nach Radiatio.
b) Nasennebenhöhlen:
Akute Sinusitis, Baro-Sinusitis, »Bade-Sinusitis«, chronische Sinusitis, Mykose der Nasenebenhöhlen, Mukoviszidose,
Concha bullosa, Polyposis paranasalis, Zysten der Nasennebenhöhlen, Choanalpolyp, Mukozele, Pyozele, gut- oder
bösartige Tumoren.
c) Nasenrachenraum:
Adenoide, gut- oder bösartige Tumoren, Fremdkörper, Choanalatresie, vergrößerte hintere Enden der unteren Muscheln,
Pseudotumoren, Dermoide, Bursitis pharyngealis, Encephalomeningozele.
Extranasale Ursachen von Nasensymptomen:
Herz-Kreislauferkrankung, Lungenerkrankung, Gebißanomalie

Dr.Immerda schrieb am 20.4. 2001 um 00:45:41 Uhr zu

Nase

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Terminologie der verschiedenen Formen der Hyperreaktivität ist schwierig und weist vor allem im internationalen
Sprachgebrauch Unterschiede auf. Der Überbegriff »Rhinitis« erscheint ungeeignet, da die Endung »-itis« in jedem Falle eine
Entzündungsreaktion bedeuten würde. Der Begriff »Rhinopathie« ist zu weit gefaßt, da hierunter z. B. auch
autoimmunologische Störungen oder Tumoren zu subsummieren wären.
Der im anglo-amerikanischen Sprachgebrauch übliche verneinende Begriff »nicht-infektiöse, nicht-allergische Rhinitis«
(NINA) sollte durch positive Formulierungen ersetzt werden. Der im deutschen Sprachgebrauch übliche Begriff
»vasomotorischen Rhinitis« erscheint ebenso ungeeignet, da
- lediglich die vaskuläre, nicht die glanduläre Komponente der Erkrankung erfaßt wird,
- ein nicht gegebener Wissensstand zur Pathogenese impliziert ist,
- auch allergische Reaktionen eine vasomotorische Komponente aufweisen.

Der Begriff der Hyperreaktivität umschreibt dagegen einen Folgezustand unterschiedlicher Genese und Ätiologie, der die
Symptome der Patienten erklärt und treffend charaktisiert. Er ist daher als Überbegriff geeignet (56, 57).
Die in dieser Klassifikation genannten Diagnosen lassen sich nicht aus Symptomen definieren, sondern erfordern den
Einsatz der in Kapitel 7 erläuterten Diagnostik. So ist z. B. die Diagnose einer allergischen Rhinitis nicht ohne Allergietests,
die eines NARES nicht ohne Anfertigung einer Exfoliativzytologie der Schleimhäute möglich. Erst durch den nach den
Erfordernissen auszurichtenden Einsatz aller verfügbaren diagnostischen Möglichkeiten wird in Zukunft ein Zugewinn an
klinischer Erfahrung und damit eine Absicherung oder Änderung der Klassifikation erzielt werden können.

5.2 Begriffsbestimmung (42, 56)
Hyperreaktivität: Eine das Normalmaß übersteigende Reizbeantwortung mit unterschiedlichem Pathomechanismus.
Individuell Reaktion.
Toxizität: Vorhersehbare, dosisabhängige Giftwirkung bei nicht immunologischem, in der Regel bekanntem
Pathomechanismus. Nicht individuell. Tritt z. B. bei Arzneimittelüberdosierung auf.
Intoleranz: Individuelle Reaktion im Sinne einer pharmakologischen Toxizität infolge Überempfindlichkeit bereits bei
normaler Dosierung. Individuelle Reaktion, Pathomechanismus weitgehend unbekannt.
Idiosynkrasie: Nicht-immunologische, nicht-toxische Überempfindlichkeit bei normaler Dosierung. Teilweise genetisch
derterminierte, auf einem Metabolismusdefekt beruhende individuelle abnorme Reaktion.
Allergie: Individuelle, genetisch determinierte krankmachende immunologische Überempfindlichkeit infolge einer
Änderung der spezifischen Immunitätslage. Exogene Auslösung (Allergene) bei weitgehend bekanntem, zumeist
IgE-abhängigem Pathomechanismus.
Pseudoallergie: Individuelle, nicht-immunologische Überempfindlichkeit mit allerdings Allergie-ähnlicher Symptomatik.
Pathomechanismus weitgehend unbekannt. Der Begriff wird häufig (fälschlicherweise) mit Intoleranz gleichgesetzt.
Hyperreflektorisch: Auf einer nervalen Dysregulation beruhende Untergruppe der Hyperreaktivität.

Ugullugu schrieb am 29.8. 2002 um 14:07:36 Uhr zu

Nase

Bewertung: 2 Punkt(e)

Schöne Menschen haben scheinbar immer das Problem, daß sie ihre Nase zu häßlich finden.
Ich denke jetzt wirklich nicht an Michael Jackson, es ist mir bei Freunden und Bekannten aufgefallen: Wenn jemand ein schönes Gesicht hat, nimmt er die Nase (wohl weil herausstechend) als Makel war.
Das freut mich!

Dr.Immerda schrieb am 20.4. 2001 um 00:38:26 Uhr zu

Nase

Bewertung: 1 Punkt(e)

Leitlinie Allergische Rhinitis

Definition

Vom Frühjahr bis zum Herbst als Heuschnupfen (Pollinosis) auftretende oder ganzjährig (perennial) vorhandene wässrige Rhinitis
mit Nasenatmungsbehinderung, Niesreiz und Konjunktivitis wechselnder Ausprägung, zum Teil in Kombination mit einem
allergischen Asthma bronchiale.

Untersuchungen

Notwendig

Ausführliche, genaue Allergie-Anamnese
Inspektion (Konjunktivitis, Naseneingangsekzem)
HNO-Status
Endoskopie: Nase, Nasopharynx (Polypen, adenoide Vegetationen)
Rhinomanometrie
Röntgen: Nasennebenhöhlen
Allergie-Test (Prick-Test, intranasale Provokation, evtl. Scratch-Test, evtl. RAST)

Im Einzelfall nützlich

IgE im Serum
Intrakutantest
ASS-Provokationstest
Konjunktivaler Provokationstest
Ultraschall: Nasennebenhöhlen
CT: Nasennebenhöhlen
Riechprüfung
Interdisziplinäre Untersuchungen (Pädiatrie, Innere Medizin, Dermatologie)

Therapie

Konservativ

Allergenkarenz (Wohnraumsanierung, Encasing)
Subkutane Hyposensibilisierung (im Kindesalter evtl. oral)
Systemisches und/oder topisches Antihistaminikum, topische und/oder systemische Glukokortikoide
Topische DNCG/Nedocromil, Ipratropiumbromid, evtl. vasokonstringierende Nasentropfen (maximal 2 Wochen lang)

Operationsindikationen / (-prinzipien)

Septumdeviation, Muschelhyperplasie, persistierende Schleimhautschwellung (Septumplastik, Conchotomie,
Muschelkaustik)
Polyposis nasi (Polypektomie, endonasale mikroskopisch/endoskopische Nasen- und NNH-Operation)
Adenotomie

Ambulant / stationär

Muschelkaustik oder Conchotomie / Laserconchotomie ambulant möglich (Cave: Nachblutungsgefahr)
Adenotomie stationär, im Einzelfall ambulant möglich
Septumplastik ohne/mit Conchotomie stationär
Mikroskopisch/endoskopische endonasale Nasennebenhöhleneingriffe stationär, im Einzelfall und in Abhängigkeit vom
Umfang ambulant möglich
Schockbehandlung nach Allergie-Test oder Hyposensibilisierung immer stationär unter intensivmedizinischen Bedingungen

Dr.Immerda schrieb am 20.4. 2001 um 00:46:12 Uhr zu

Nase

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Symptome Obstruktion, Sekretion und Niesreiz sind die Leitsymptome der nasalen Hyperreaktivität. Diese Symptomatik
kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein und einzelne Beschwerden in den Vordergrund stellen (»blocker« bzw. »sneezers« und
»runners«). Z. T. beschreiben die Patienten typische Auslöser für ihre Beschwerden, die regelhaft zur Symptomatik führen
(Temperaturwechsel, Lageänderung, Tabakrauch, Alkohol etc.). Ein anderer Teil der Patienten kann solche Auslöser nicht
angeben und leidet rezidivierend oder kontinuierlich an Nasenbeschwerden, die infolge der Anatomie des Nasenskeletts auch
einseitig ausgeprägt sein können.
Die Symptome können je nach Ausmaß eingestuft werden als

keine: Symptome fehlen
gering: selten, stören tägliche Aktivitäten nicht
mäßig: öfters bis häufig, stören tägliche Aktivitäten oder Schalf kaum
stark: ständig, stören tägliche Aktivitäten und Schlaf erheblich


Die Schleimhaut kann ein blasses, livides oder rötliches Aussehen haben. Die Schleimhautoberfläche ist in der Regel feucht,
teilweise aber auch sekundär trocken und firnisartig. Das Nasensekret ist z. B. bei der allergischen Rhinitis wässrig, bei der
irritativ-toxischen Hyperreaktivität eher schleimig. Die Sekretfarbe ist weiß bis klar, bei massiver Eosionphilie aber auch gelblich.
Infolge der Schwellungszustände können sich eine Hyp- oder Anosmie, eine überwiegende Mundatmung, eine
Nebenhöhlenentzündung sowie Tubenventilationsstörungen einstellen.

Mik schrieb am 18.1. 2001 um 22:36:10 Uhr zu

Nase

Bewertung: 5 Punkt(e)

Man sagt, daß die Größe der Nase eines Mannes Rückschlüsse aus die Größe seines Glieds zulassen würden. Das können nur Männer mit riesigen Nasen und kleinen Schwänzen erfunden haben.

ski schrieb am 8.5. 2001 um 17:47:30 Uhr zu

Nase

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Wachtposten sah dem Fremden ins Gesicht - er hatte noch nie im Leben eine solche Nase gesehen.
.
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Wehe wehe, ruft Slawkenbergius aus, es ist nicht die erste Festung, und es wird, fürchte ich, auch nicht die letzte sein, die durch eine Nase entweder gewonnen oder verloren worden ist.

(Laurence Sterne: »Tristram Shandy«)

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