Nase
Bewertung: 5 Punkt(e)Man sagt, daß die Größe der Nase eines Mannes Rückschlüsse aus die Größe seines Glieds zulassen würden. Das können nur Männer mit riesigen Nasen und kleinen Schwänzen erfunden haben.
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| Der erste Text | am 30.1. 2000 um 19:46:33 Uhr schrieb Waffenmeister über Nase |
| Der neuste Text | am 3.2. 2020 um 10:16:07 Uhr schrieb Christine über Nase |
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am 17.7. 2002 um 23:18:29 Uhr schrieb
am 28.7. 2004 um 21:48:24 Uhr schrieb
am 19.5. 2006 um 11:49:49 Uhr schrieb |
Man sagt, daß die Größe der Nase eines Mannes Rückschlüsse aus die Größe seines Glieds zulassen würden. Das können nur Männer mit riesigen Nasen und kleinen Schwänzen erfunden haben.
Die Symptome Obstruktion, Sekretion und Niesreiz sind die Leitsymptome der nasalen Hyperreaktivität. Diese Symptomatik
kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein und einzelne Beschwerden in den Vordergrund stellen (»blocker« bzw. »sneezers« und
»runners«). Z. T. beschreiben die Patienten typische Auslöser für ihre Beschwerden, die regelhaft zur Symptomatik führen
(Temperaturwechsel, Lageänderung, Tabakrauch, Alkohol etc.). Ein anderer Teil der Patienten kann solche Auslöser nicht
angeben und leidet rezidivierend oder kontinuierlich an Nasenbeschwerden, die infolge der Anatomie des Nasenskeletts auch
einseitig ausgeprägt sein können.
Die Symptome können je nach Ausmaß eingestuft werden als
keine: Symptome fehlen
gering: selten, stören tägliche Aktivitäten nicht
mäßig: öfters bis häufig, stören tägliche Aktivitäten oder Schalf kaum
stark: ständig, stören tägliche Aktivitäten und Schlaf erheblich
Die Schleimhaut kann ein blasses, livides oder rötliches Aussehen haben. Die Schleimhautoberfläche ist in der Regel feucht,
teilweise aber auch sekundär trocken und firnisartig. Das Nasensekret ist z. B. bei der allergischen Rhinitis wässrig, bei der
irritativ-toxischen Hyperreaktivität eher schleimig. Die Sekretfarbe ist weiß bis klar, bei massiver Eosionphilie aber auch gelblich.
Infolge der Schwellungszustände können sich eine Hyp- oder Anosmie, eine überwiegende Mundatmung, eine
Nebenhöhlenentzündung sowie Tubenventilationsstörungen einstellen.
Verschiedene, für die einzelnen Schleimhauterkrankungen durchaus gemeinsame pathophysiologische Grundprinzipien können
alleine oder in Kombination zur nasalen Hyperreaktivität führen. Art und Umfang der Beteiligung einzelner Pathomechanismen
werden dabei von den Auslösern der Erkrankung bestimmt. So führt die allergische Reaktion beispielsweise zur Freisetzung von
Histamin, Leukotrienen und Prostaglandinen, zur Freisetzung von basischen Proteinen aus eosinophilen Granulozyten und zur
Vermehrung von Neuropeptiden, während die pseudoallergische Reaktion die Leukotriene und eosinophilen Produkte involviert
und die peptiderge nerval-reflektorische Reaktion alleine über eine Freisetzung von Neuropeptiden zur Erkrankung führt. Ebenso
sind morphologische Veränderungen der Nasenschleimhaut wie die Becherzellhyperplasie oder die Gewebseosinophilie
gemeinsame Ergebnisse unterschiedlicher Auslösefaktoren.
Zusammenfassend stellt die nasale Hyperreaktivität ein klinisches Phänomen dar, welches auf unterschiedlichen, sich teilweise
überlappenden Pathomechanismen beruht und durch vielfältige ätiologische Faktoren bestimmt ist (2, 39, 57). Einige der
übergeordneten pathophysiologischen Grundprinzipien werden nachfolgend beschrieben.
Die Diagnose einer der Hyperreaktivität zugrunde liegenden Erkrankung setzt, insbesondere bei chronischen Beschwerden, den
Ausschluß anderer Erkrankungen der Nase, der Nasennebenhöhlen oder des Nasopharynx durch einen Facharzt voraus.
Mögliche Differentialdiagnosen sind:
a) Nase:
Akute virale oder bakterielle Rhinits, chronische bakterielle Rhinitis, Rhinitis atrophicans, Septumdeviation oder -luxation,
Formfehler der Nasenpyramide oder der Nasenflügel, postoperative Narbenbildung oder Instabilität, posttraumatisches
Hämatom oder Abszeß, Lues, Lepra, Rhinosklerom, Sarkoidose, Morbus Wegener, gut- oder bösartige Tumoren der
Nase, Meningoencephalocele, Fremdkörper, Rhinitis sicca anterior, zystische Fibrose, Ziliendyskinesie,
Kartagener-Syndrom, primäre und sekundäre Immundefekte, Zustand nach Radiatio.
b) Nasennebenhöhlen:
Akute Sinusitis, Baro-Sinusitis, »Bade-Sinusitis«, chronische Sinusitis, Mykose der Nasenebenhöhlen, Mukoviszidose,
Concha bullosa, Polyposis paranasalis, Zysten der Nasennebenhöhlen, Choanalpolyp, Mukozele, Pyozele, gut- oder
bösartige Tumoren.
c) Nasenrachenraum:
Adenoide, gut- oder bösartige Tumoren, Fremdkörper, Choanalatresie, vergrößerte hintere Enden der unteren Muscheln,
Pseudotumoren, Dermoide, Bursitis pharyngealis, Encephalomeningozele.
Extranasale Ursachen von Nasensymptomen:
Herz-Kreislauferkrankung, Lungenerkrankung, Gebißanomalie
Der Wachtposten sah dem Fremden ins Gesicht - er hatte noch nie im Leben eine solche Nase gesehen.
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Wehe wehe, ruft Slawkenbergius aus, es ist nicht die erste Festung, und es wird, fürchte ich, auch nicht die letzte sein, die durch eine Nase entweder gewonnen oder verloren worden ist.
(Laurence Sterne: »Tristram Shandy«)
Leitlinie Septumdeviation
Definition
Angeborene oder erworbene Verformung der Nasenscheidewand im knorpeligen und/oder knöchernen Bereich, oft mit
spornartigen Vorsprüngen, Bodenleisten und/oder vorderer (Sub)Luxation; meist in Kombination mit einer Hyperplasie der
unteren Nasenmuscheln
Untersuchungen
Notwendig
HNO-Status
Endoskopie: Nase, Nasopharynx (adenoide Vegetationen)
Röntgen: Nasennebenhöhlen
Im Einzelfall nützlich
Rhinomanometrie (vor/nach Abschwellen)
Olfaktometrie (vor/nach Abschwellen)
Ultraschall (Nasennebenhöhlen)
CT: Nasennebenhöhlen
Allergietest (Prick-Test, intranasale Provokation, evtl. RAST)
Evtl. interdisziplinäre Untersuchungen (Phoniatrie)
Therapie
Konservativ
Keine
Bei Operationskontraindikation und begleitend zur Operation evtl. abschwellende Nasentropfen, ggf. Allergiebehandlung
(bei Nasenmuschelhyperplasie)
Operationsindikationen / (-prinzipien)
Ständig oder intermittierend behinderte Nasenatmung mit z. B. Mundatmung, Schnarchen, Nasennebenhöhlenerkrankung,
Otitis media, Mittelohrbelüftungsstörung (Septumplastik, Muschelreduktion konventionell oder laserchirurgisch, evtl.
Muschelkaustik)
Migräneähnlicher Halbseitenkopfschmerz, z. B. bei Muschel-Septumkontakt (Septumplastik, Muschelreduktion, ggf. mit
Infundibulotomie)
Deviationsbedingte Formveränderungen der äußeren Nase / des Nasenstegs (Septorhinoplastik, Columellplastik,
Muschelreduktion)
Erschwerte Blutstillung bei Epistaxis (Abtragen von Bodenleisten, Septumplastik, Muschelreduktion)
Erschwerter Zugang für endonasale mikroskopisch/endoskopische NNH-Eingriffe (partielle oder komplette Septumplastik)
Ambulant / stationär
Septumplastik mit/ohne Muschelreduktion und übrige Eingriffe stationär
Schöne Menschen haben scheinbar immer das Problem, daß sie ihre Nase zu häßlich finden.
Ich denke jetzt wirklich nicht an Michael Jackson, es ist mir bei Freunden und Bekannten aufgefallen: Wenn jemand ein schönes Gesicht hat, nimmt er die Nase (wohl weil herausstechend) als Makel war.
Das freut mich!
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