Natur
Bewertung: 3 Punkt(e)
Einfach nur am Boden sitzen
und die gute Luft genießen,
ich sitz schon ne ganze Weile da
und finds hier einfach wunderbar
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 181, davon 172 (95,03%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 54 positiv bewertete (29,83%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,138 Punkte, 86 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 10.9. 1999 um 14:44:01 Uhr schrieb Tanna über Natur |
| Der neuste Text | am 8.12. 2024 um 06:35:43 Uhr schrieb Kitty über Natur |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 86) |
am 24.10. 2002 um 11:23:27 Uhr schrieb
am 6.2. 2014 um 17:21:00 Uhr schrieb
am 21.11. 2023 um 14:59:01 Uhr schrieb |
Einfach nur am Boden sitzen
und die gute Luft genießen,
ich sitz schon ne ganze Weile da
und finds hier einfach wunderbar
Zuweilen wird die Technik als »zweite Natur« bezeichnet. Das bedeutet wohl, dass die Technik genau wie die Natur macht was sie will. Hat man einmal was erfunden, bekommt man es nie wieder los. Und gegen das Erfinden kann man ja garnichts machen. Das ist schon gemein.
»Umweltschutz« ist ein Unwort, ein Begriff jener Menschen, die sich als getrennt von der Natur begreifen. Sie trennen sich egozentrisch von der Um-Welt ab.
Leider sehen manche nicht, daß sie mit ihrer Nahrung immer noch täglich Natur assimilieren, daß sie mit jedem Atem-Zug Natur in sich hinein ziehen.
Es gibt nicht »den Mensch« und »seine Um-Welt« Jeder Mensch ist mittendrin in dieser Welt, in der Natur. Schützt Eure Natur, Euren Ursprung, nicht die Umwelt.
Am Fenster sitzend - auf dem rücksitz eines autos - ein kind noch - betrachte ich die landschaft, die an mir vorbeirast und bin ein teil von ihr. hat nicht jedes kind dieses gefühl?
ich stelle mir vor, da draußen zu sein und an der linie des horizontes zu rennen - frei und unbändig, ohne jemals nicht mit dem auto schritt halten zu können - mühelos.
über jedes hindernis hinweg, über bergem durch wälder, über den fluss - ja sogar kleine ausflüge nach vorn oder hinten sind möglich, denn ich bin so schnell - zeitlos.
die fahrt verfliegt im lauf, verläuft im flug - ich bin nicht wirklich hier drin - 30 grad, vater qualmt, schwester schreit - da darußen laufe ich nur mit mir selbst um die wette - sorgenlos.
dann taucht das glitzernde meer hinter den hügeln auf - und ich unter.
Die Natur sollte abgeschafft werden. Sie beißt und sticht. Die Aufgabe eines Lebewesens erschöpft sich in Fressen und Ficken. Fressen ist dabei nicht ganz so wichtig wie das Ficken. Nun ja, und nach dem Ficken darf das Lebewesen unter Schmerzen sterben - sei es im Maul eines Raubtieres, sei es als Beute von Bakterien oder Viren.
Ich habe so ein beschränktes Drecksbewusstsein und das sagt mir, dass ich da nicht mitmachen will. Schon die Sache mit dem Verrecken ist demütigend. Wozu habe ich ein Bewusstsein, wenn ich sterben muss? Bloß, weil der Mensch dadurch einen Vorteil bei der Fortpflanzung hat und mit seinen Artgenossen Ressourcen besser nutzen kann? Bah, ich scheiße drauf!
Die Natur ist in höchstem Maße faschistisch: nur die Stärksten überleben. Und wenn ich schon so ein Drecksbewusstsein habe und weiß, dass ich nicht zu den Stärksten gehöre und irgendwann verrecken muss, dann kann ich mich auch dem Diktat der DNS verweigern: ich pflanze mich einfach nicht fort. Das ist die Rache für einen unvollkommenen Körper, der immer wieder krank wird und voller überflüssiger, anfälliger Dinge ist. Nach mir kommt nichts, Mutter Natur, du alte Schlampe!
Die Christen vergleichen die Evolution mit einem Sturm, der über einen Schrottplatz fegt und ein voll funktionstüchtiges Flugzeug zurück lässt. In Wirklichkeit ist hier aber GAR NICHTS voll funktionstüchtig. Und wenn die das ganze für eine Schöpfung ihres wild gewordenen Gottes halten, dann sage ich, dass sich dieser Gott was schämen sollte. So einen anfälligen Mist zu machen, ts, für einen Gott richtig schlecht! Und wenn Gott den Menschen nach seinem Bilde schuf, dann gute Nacht, Gott!
Die Natur ist Dreck, und wir sollten uns so schnell wie möglich von ihr befreien, sonst bringt sie uns um!
Auf jedem Umweltgipfel und von allen möglichen hohen Tieren kriegt man dauernd zu hören, daß es für den naturschutz jetzt aber allerhöchste Zeit sei. Fünf Jahre später dasselbe, nur ist jetzt WIRKLICH allerhöchste Zeit. Usw. usw.
Keiner traut sich auszusprechen, daß es sowieso schon zu spät ist, weil die Menschheit in ihrer Bequemlichkeit lieber in ihrem eigenen Dreck erstickt anstatt ihre eigene Lebensgrundlage zu retten. Das wäre nur Egoismus, und selbst der schlägt hier fehl.
Keine andere Spezies ist so blöd, sich die eigene Lebensgrundlage zu entziehen. Nur der Mensch, der kann ja schließlich denken.
Die Natur ist der Spiegel unserer Seele. Wir sehen sie oft nicht und gehen einfach vorbei, dabei finde ich es so wichtig für mich, mich in einem Wald auf einen moosbewachsenen Baumstamm zu setzten, den Vögeln zuzuhören und den Duft des Harzes einzuziehen. Oft habe ich zu wenig Zeit, die Natur richtig zu geniessen, dann nehme ich mir die Zeit und merke, wie meine eigenen Batterien wieder aufgeladen werden,wenn ich es zulasse. Es ist schön, dass sie da ist - noch.
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