Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 7, davon 7 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 3 positiv bewertete (42,86%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 19.2. 2003 um 02:48:39 Uhr schrieb
solarschule über Staatsterrorismus
Der neuste Text am 3.11. 2018 um 14:18:04 Uhr schrieb
Schmidt über Staatsterrorismus
Einige noch nie bewertete Texte
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am 3.11. 2018 um 14:18:04 Uhr schrieb
Schmidt über Staatsterrorismus

am 29.4. 2007 um 12:25:15 Uhr schrieb
Queen Bumblebee über Staatsterrorismus

am 16.2. 2015 um 23:46:49 Uhr schrieb
Helga über Staatsterrorismus

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Staatsterrorismus«

Kah schrieb am 29.4. 2007 um 12:49:57 Uhr zu

Staatsterrorismus

Bewertung: 3 Punkt(e)

Volker Pispers über Jürgen W. Möllemann

Wieso denke ich jetzt bei »Hirn ab zur Solidarität« an Israel?

[Stille im Publikum]

Oha, ich merke schon, das geht gar nicht -- das kann man jetzt als Deutscher nicht mehr machen. Ich weiß, Antiamerikanismus geht im Zweifelsfall gerade noch durch, aber Anti.... ja, sie denken doch auch sofort an Antisemitismus, oder? Ich sehe es ihnen doch an. Können sie mir bitte mal erklären, was die Kritik an der Politik des Staates Israel mit Antisemitismus zu tun hat?

Auch viele Juden sind doch völlig entsetzt über das, was die israelische Regierung da tut. Ariel Scharon hat mindestens soviel Dreck am Stecken wie der Yassir Arafat. Wenn die israelische Armee in den palästinensischen Gebieten mutmaßliche Terroristen einfach so hinrichtet, oder wenn sie 14 jährige, steineschmeißende Jungs tötet -- da hat der Möllemann natürlich völlig recht, wenn er das Staatsterrorismus nennt.

Und es ist furchtbar genug, daß sich nur ein Politik-Clown wie Möllemann traut, so etwas in Deutschland zu sagen.

Als Deutscher dürfen sie das nämlich gar nicht. Als Deutscher dürfen sie für die Vorgehensweise der israelischen Armee in den palästinensischen Gebieten nur Verständnis äußern; sie dürfen auf keinen Fall die Wahrheit sagen, sonst haben sie direkt Michel Friedmann am Hals -- und dann wirds klebrig.

Ich sage ihnen: der Kanzler färbt, aber Friedmann fettet.

Ganz ehrlich. Ich muß ihnen ehrlich sagen, ich werde es Paul Spiegel und Michel Friedmann im Leben nicht verzeihen können, daß die mich nach fast 20 Jahren dazu gebracht haben, Jürgen W. Möllemann öffentlich in Schutz nehmen zu müssen -- das kann ich nicht verzeihen.

solarschule schrieb am 19.2. 2003 um 02:48:39 Uhr zu

Staatsterrorismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

ihre Macht auf Kosten der Anwesenden zur Geltung.Die Anwesenden sind schon überflüssig. Es sind fast nur noch Leute, mit denen das Stadion ausstaffiert worden ist, damit es nicht so leer aussieht. Aber ihre physische Anwesenheit wird durch die abwesenden Fernsehzuschauer gänzlich entfremdet. Darin liegt eine vollständige Umkehrung, und gerade das interessiert mich an dieser Situation. Früher waren die Stadien voll. Es war sagenhaft, das Volk explodierte geradezu vor Begeisterung. Auf den Rängen des Stadions waren da zweihunderttausend Leute, die grölten und sangen. Das war wie eine Vision der antiken Gesellschaft, der Agora, des Paganismus. Wenn man jedoch heute die Olympischen Spiele oder die Fugballweltmeisterschaft im Fernsehen sieht, somerkt man, daß gar nicht so viele da sind. Und außerdem merkt man irgendwie, daß nicht diese Leute das Rennen 'machen. Das Rennen machen Radio und Fernsehen; sie kaufen und realisieren die Weltmeisterschaft, indem sie für eineinhalb Milliarden Fernsehzuschauer sorgen. Die im Stadion abwesend sind, haben immer Recht, ökonomisch und als Masse. Sie haben die Macht. Die Anwesenden sind immer im Unrecht.

Un d die A b wesen den, die Versch wun denen Südamerikas?

as sind nicht die gleichen. Das eine Verschwinden ist n Repression gebunden, das andere Verschwinden an en technologischen Raum, der kein geographischer,sonern ein Zeit-Raum ist.Wenn ich sage die Abwesenden ind im Recht, so sind sie immerhin da. Sie sind zwar icht vor Ort, aber in der Zeit präsent,d.h. der Oberragungszeit der Mondo-Vision. Der Konzentration im aum der Stadt oder des Stadions entspricht heute eie Konzentration in der Zeit der Sendung. Die Sendung rsetzt die Urbanisierung. Wir haben hier eine Stadt für en Augenblick, in dem sich eine Milliarde Menschen verammein. Das ist bereits ein Bild der absoluten Trägheit. as Verschwinden ist also einerseits das tragische Verchwinden von Menschen, die ermordet oder soweit beinträchtigt worden sind, daß sie nicht einmal mehr ihre

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Identität kennen; das ist die paramilitärische Repress Lateinamerikas. Und dann gibt es eben jenes Verschw den in der Zeit-Ordnung der Fernsehübertragung ein Ereignisses.

Beide kann man nicht einfach vertauschen. Zum einen gibt es die absolute Trägheit, sie läßt die Fernsehzuschauer er-starren. Es sind Weitbürger, aber Bürger einem reiativierten Sinn. Die Menschen in Südamerika hingegen sind einfach vom Erdboden verschwunden. ihre Passivität gehört nicht zum technischen Apparat selbst. Es handelt sich schlicht und einfach um polize eiche Liquidierung.

Es gibt da qualitative Unterschiede. Doch wirft diese Phänomen irgendwie Licht auf die terroristische Praxi und den Staatsterrorismus, wie er in Lateinamerika m der Technik des Verschwindens entwickelt worden is Man praktiziert nicht mehr die Konzentration, die Ein sperrung in Lager, die deutsche Variante, sondern läßt Menschen einfach verschwinden. Ein Taschenspi trick, soziale Magie. Das ist die Gesellschaft des Ver schwindens.

Was verstehst du genau unter Gesellschaft des Versc dens?

Bis zum zweiten Weltkrieg - bis zu den Konzentration gern - sind die Gesellschaften durch Einsperrung,du Einschließung im Sinne Foucaults, gekennzeichnet. D große Transparenz der Weit, ob durch Satelliten ode auch bloß durch Touristen, hat dazu geführt, daß di Orte den Blicken, der Presse und der öffentlichen M nung übermäßig ausgesetzt sind. Seitdem verbieten deshalb Konzentrationslager. In dieser Weit der Allg genwärtigkeit läßt sich nichts isolieren. Selbst wenn noch Lager gibt, erfordert die Ober-Belichtung der daß man Einschließung und Einkerkerung langsam hi sich läßt. Man muß eine andere Art von Repression f den, nämlich das Verschwinden (die Ganster hatten

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