Wege
Bewertung: 1 Punkt(e)
Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen,
mögest du den Wind im Rücken haben!
Und bis wir uns wiedersehen,
möge Gott seine Schützende Hand über dir halten!
Irischer Reisesegen
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 60, davon 60 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 17 positiv bewertete (28,33%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 180 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,117 Punkte, 34 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 15.1. 2001 um 13:44:29 Uhr schrieb jenny über Wege |
| Der neuste Text | am 9.12. 2020 um 12:39:19 Uhr schrieb Christine über Wege |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 34) |
am 6.11. 2019 um 11:24:31 Uhr schrieb
am 12.8. 2005 um 17:20:58 Uhr schrieb
am 21.5. 2010 um 20:22:31 Uhr schrieb |
Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen,
mögest du den Wind im Rücken haben!
Und bis wir uns wiedersehen,
möge Gott seine Schützende Hand über dir halten!
Irischer Reisesegen
Trampelpfade, unwegsames Gelände, quer durch den Wald und durch die Wüste, am Strand entlang, Auswege, Hohlwege, Autobahnen, Bundesstraßen, Landstraßen, Stadtstraßen, Bürgersteige, Treppen.
Ausgetretene Pfade, Schleichwege, kein Weg in der Wildnis, immer dieselben Wege: Gewohnheiten, festgetretene Erde, Feldwege gepflastert und geteert, matschiger Waldweg im Winter, der Weg ist das Ziel: unterwegs sein.
Der kürzeste Weg: eine gerade Linie, viele Wege führen nach Rom, Umwege, Ausweglosigkeit, Umleitungen, Wegweiser, holprige Wurzelwege, moosige Waldwege, Einbahnstraßen, Schnellstraßen, Rennstrecken, Fahrradwege, Fußgängerzone, Wege im Weltall, wegfahren, fliegen, gehen, auf hartem Pflaster barfuß laufen, Kopfsteinpflaster, Betonplatten mit Teer verbunden, der im Sommer weich wird, Straßen ausbessern, Hoch- und Tiefbau, mein Onkel war Straßenarbeiter, sehr alt ist er geworden, im Krieg war er auf Kreta (unter einer Palme in kurzen Hosen), mit uns Kindern spielte er 'Schinkenkloppen' hinterm Haus: kein Weg zwischen Haus und Acker, am Ende des Grasstreifens der Kirschbaum im Garten und der Zaun.
Privatwege, Gratwanderungen, Skispuren, Wildwechsel, Bremsspuren, sich hangelnd von Ast zu Ast, im Herbst in den Süden fliegen, vom Hier zum Dort, von dort nach hier kommst du zu mir, drüben, Weg über die Grenze, Stacheldraht, Berliner Mauer, Todesstreifen, Krabbelgänge im hohen Gras und Korn, Wasserwege, im Graben spielen: Sauerampfer pflücken, kauen, Bäche reinigen, begradigen, Gänge und Höhlen im Heu: riech wie es duftet! keine Luft, erstickt, Strickleiter, Latten an Bäume genagelt hat er, Gänsemarsch, Chaussee, Allee, Parcour, Räuberhöhle, Abtritt, Auftritt, Laufschritt, Rennritt, Schienennetz, Internet, Satelitenschüssel, Funkverbindung, Telefon.
Abenteuer, das wußte ich, werden im fortgeschrittenem Alter nicht mehr geplant. Man läßt sich von ihnen überraschen und erinnert sich höchstens daran, daß früher manches weniger umständlich war. Zumindest erscheinen die meisten Wege inzwischen wesentlich länger. Wahrscheinlich weil die eigenen Schritte etwas kürzer geworden sind. Ganz zu schweigen von den Tölpeleien der zunehmend aus dem Lot geratenden Orientierung. Also wunderte ich mich auch nicht, daß ich damals den Weg zum Hafen hinab nicht gleich fand. Ich stolperte durch die Zistrosen und Thymianpolster und war insgeheim froh, daß mir der Rocksaum beim Hängenbleiben in den Dornen zerfranste; in einem derart abgerissenen Aufzug, noch dazu barfuß und ohne Schmuck, den ich sonst zu tragen pflegte, würde mich niemand erkennen.
So viele Wege,
jeden Tag neue,
so viele Möglickeiten
und keiner weiss genau welchen Weg er nehmen soll und ob dies nun der richtige ist.
Das Leben hält keine Wegweiser für uns bereit,
aber das macht ja gerade den Reiz an der Sache aus
| Einige zufällige Stichwörter |
Mediathek
Referenzbegleiter-im-49-Gradwinkel
ja-wir-können
MarioWildner
abwegig
|