wenn
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Falls ich nun, und es ist so gut wie sicher, daß
ich es tue, den letzten Griespudding aufesse,
dann muß ich morgen (/heute) früh hungern, so es
mein kleiner, schwacher Wecker überhaupt vermag,
mich zu wecken.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 366, davon 349 (95,36%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 107 positiv bewertete (29,23%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | -0,030 Punkte, 148 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 13.7. 1999 um 20:21:22 Uhr schrieb tobias über wenn |
| Der neuste Text | am 8.12. 2024 um 08:13:30 Uhr schrieb Kitty über wenn |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 148) |
am 20.9. 2009 um 22:41:42 Uhr schrieb
am 14.12. 2005 um 00:24:58 Uhr schrieb
am 28.4. 2003 um 21:26:10 Uhr schrieb |
Falls ich nun, und es ist so gut wie sicher, daß
ich es tue, den letzten Griespudding aufesse,
dann muß ich morgen (/heute) früh hungern, so es
mein kleiner, schwacher Wecker überhaupt vermag,
mich zu wecken.
Da ist es: Das große, das einzige, das - W -. Der größte aller Buchstaben. Zwei Beine auf der Erde, drei Arme in den Himmel ragend. Und wo steht dieses Alpha-Männchen? Natürlich am Anfang des Wortes.
Aber Vorsicht, danach kommt das - e -. Klein, rund mit Stolperecke, schwer zu schreiben. Aber: der häufigste aller Buchstaben. Steckt das -W- locker in die Tasche.
Wer neben diesen Riesen Bestand haben will, der muss doppelt auftreten: - nn -. mit zusammengebissenen Zähnen, näselnd, bodenständig, bestehtnur aus zwei Zweibeinern.
Doch diese Zweibeiner träumen: Ein Bein: das i. zwei Beine, das n. Drei Beine: das m. - Doch wann kommst du, Bild am Horizont, Wunsch meiner Seele: der Buchstabe mit den vier Beinen. Wie magst du klingen, du. du Buchstabe, der du irgendwann erscheinen wirst.
Wenn das Wörtchen »wenn« nicht wär, wär mein Opa Millionär!
(Ich glaube sogar er ist es aber er spricht da nicht so gerne grüber und außerdem brauche ich auch garnicht darauf zu hoffen das ich das alles erber, denn das wär ja zu schöne und dann wäre das Leben dann doch zu einfach...)
Wenn ich einen Buchstaben weglasse, bleibt wen überig. Lasse ich noch einen, bleibt we oder wn, oder nw oder ich lasse noch einen und dann tausche ich alles aus und füge dazu und es steht vielleicht wer weiß was da. Vielleicht rot oder braun oder uni oder Plusquamperfekt. Aber nur wenn ich dies tue. Wenn ich alles dies lasse, bleibt es beim Alten. Ich tue es.
Wenn die Erde so sich im nicht endenden dunkel dreht, wie sie zu drehen sich angewöhnt, und wir dies zu wissen uns angelehrnt haben, ohne dabei in panischen schrecken über dies unfassbare auszubrechen, wenn morgen dies andere gestirn wieder auftauchen sollte um alles in helligkeit zu baden, wenn ich auch dann noch nicht mein denken in nicht wissendem schrecken versenke, wenn ich meinem kühler die milch entnehme und die butter um diese auf ein stück brot zu schmieren,wenn ich dann esse und trinke und arbeite um essen und trinken zu kaufen und einem menschen in die augen schaue um zu sehen dass ich ihn mag, und einem anderen in die augen schaue um zu erkennen, dass ich ihn nicht mag und lieber nicht mehr ihn treffen möchte, wenn ich durch meine augen hinausschauen werde und wenn die welt dann so zu mir hineinkommt
dann werde ich die gewissheit haben, dass diese schreckliche nacht vorbei ist, und ich noch lebe. Und das wenn wird für einige stunden dem wozu platz machen in meinem denken.
Ich bzw. wir hatten einen Deutschlehrer, der wirklich darum bemüht war, uns Pennälern ein passabeles Deutsch beizubringen. Unter anderem war die »ist-wenn« - Definiion eines seiner Feindbilder. Und so fuhr er einmal aus der Haut, als ein Mitschüler (er hieß Thomas Fatscher, genannt »Fatschi«) einmal wieder anfing: »Genitiv ist wenn, ...« - »Ist-wenn ! Ist-wenn ! Ich kann das nicht mehr hören ! Ein Frosch ist, wenn Du an einem Weiher vobeigehst, und es macht quack !« Dieser letzte Satz hat in mir einen regelrechten Lachkrampf verursacht. Minutenlang habe ich bis zur Atemnot lachen müssen: »Ein Frosch ist, wenn Du an einem Weiher vorbeigehst, und es macht quack !« So irre komisch fand ich das - ich mußte vor die Türe gehen. Und noch heute, wenn ich das nach über 30 Jahren niederschreibe, muß ich wieder lachen.
Wenn Du erst von mir schreibst, dass ich ausweichen würde und so, und dann vom »Blocken« Deines
Freundes erzählst, dann finde ich, dass da so enge Parallelen sind, dass ich nicht mehr recht weiß, wie ich
den Rest zuordnen soll.. Außerdem hast Du immer wieder davon geredet, dass ich eine Therapie bräuchte,
und in Beitrag 322 hast Du ausgedrückt, dass ich Dich wegen meiner »Depressionsverewigung«
interessiere. Ich höre jetzt auf alle Kleinigkeiten aufzuzählen, und es gibt viel mehr ganz andere Beispiele,
aber ich habe gelernt vom »worst case« auszugehen. Gut, das sind bestimmt alles, alles nur je ein
Zeichen mehr, dass ich ja so unbedingt einen Therapeuten bräuchte, .. und ? Was würde mir diese
Erkenntnis bringen? Sinnloses Herumirren! Noch ein Zeichen meiner Therapiebedürftigkeit ist bestimmt,
dass ich keinem recht traue, und die meisten Leute tatsächlich für Lügner halte, wenn's drauf ankommt.
Aber nicht alle. Du hast Dir mein Vertrauen, soweit ich es Dir gebe, mühsam erkämpft, und trotzdem
kommen immer wieder Punkte an denen ich mein Vertrauen gegen kontrolliere. Du selber hast gesagt, ich
soll mich nicht verstellen, Aber in meinen Augen ist es ein Verstellen, wenn ich so täte, als gäbe es dieses
Misstrauen nicht. Ich habe so einige positive Seiten, aber ich bin wirklich nicht makellos oder sollte ich
schreiben mackenlos. Und wenn Du jetzt Dich persönlich getroffen und verletzt fühlst, dann tut mir das
sehr leid, und ich will mich auch nicht herausreden, aber ich fühl mich durch manches was Du schreibst
auch ziemlich persönlich getroffen, und wenn Du sagst, das dürfte ich gar nicht, weil es unweigerlich
anders zu verstehen sei,t dann hilft das meinem Gefühl nicht. Ich kann mich sicherlich bemühen über
meinen Verstand und über Selbstregulierungsmechanismen gegenzusteuern, aber noch klappt das nicht,
ohne dass ich sie zuvor auch einmal äußere.
Was habe ich es als Kind gehasst, wenn meine Mutter auf meine Gedankenspiele nach dem Motto »Was wäre wenn .....« im bissig/spöttischen Ton gesagt hat: Was wäre wenn mein Vater Millionär wäre?
Ich kann aber nicht sagen was sie damit wohl sagen wollte, außer das meine Gedankenspiele Ihre eingefahrenen »Sicherheitsgurte des Lebens« in Gefahr brachten
Wenn der Mond die Sonne küsst,werden die Pauken des Untergangs den Takte zum Marsche der Verderber spielen.
Ewig lauernde Schatten werden durch die Straßen wandern und verfaultes Brot wird unsere Nahrung sein.Die Seen und Wälder entvölkert werden darnieder liegen,die Städte werden zu Zentren dunkler Dinge...
Siehe,wenn einst das stolze Volk der Cetra gebrochen,und die eine Schreckensdynastie vergangen,wird sich aufschwingen ein schwarzer Herrscher ohne Herz,um das Feuer des Krieges,die Töne der Trauer und die Fesseln der Sklaverei unter all Wesenheiten bringen.
Doch Hoffnungen auf den Schultern wahrer Entschlossener kann Einhalt gebieten dem Schrecken selbst,doch schwere Prüfungen harren der Erfüllung selbstloser Helden.
Wenn hier doch auch mal links zwischen interessanten Worten auftauchen würden! Schwarze Tinte läuft in komischen Figuren und Müdigkeit gleitet steiffingrig über die Tastatur. Lexika, Haferflocken, Blechdosen, zu langsame Armbanduhr bevölkern meinen improvisierten Schreibtisch. Zwei Staubmäuse liegen in der Ecke und warten auf ihren link. Hier haben sie ihn.
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