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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 8.2. 2000 um 23:43:07 Uhr schrieb
Brother über Flucht
Der neuste Text am 26.4. 2026 um 05:28:34 Uhr schrieb
Gerhard über Flucht
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 76)

am 27.4. 2003 um 13:44:29 Uhr schrieb
biggi über Flucht

am 12.1. 2017 um 19:18:13 Uhr schrieb
Christine über Flucht

am 3.3. 2025 um 07:46:51 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Flucht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Flucht«

Voyager schrieb am 27.10. 2002 um 23:26:12 Uhr zu

Flucht

Bewertung: 6 Punkt(e)

stehe ich an der kasse einer tankstelle und lasse mir das mit den karten für die waschanlage erklären. plötzlich ne stimme hinter mir »ey mach voran alte« - ich dreh mich um, steht da so ein würstchen von pimpf und rotzt mich an. die kurze einschätzung machte mich mutig und ich hab zurück gerotzt á la »weiss mutti eigentlich das du noch nicht im bett bistlasse mich ansonsten nicht weiter stören. draussen fuhr der pimpf dann mit einem fetten jeep in meinen weg und krähte heraus »jetzt werd ich´s dir zeigen, schätzchen«. aber nicht er stieg aus, sondern sein kumpel ... ich sag nur arme wie oberschenkel ... und marschierte wie ein kampfroboter auf mich zu. ich konnte es erst nicht glauben, das war irgendwie bestimmt ein schlechter film, das konnte auf keinen fall ernst gemeint sein ... der kam immer näher, oweia, der haut mir wirklich auf´s maul, oh scheisse ... naja, was blieb mir anderes als flucht durch die waschanlage? gottseidank kam denn noch der kräftige automechaniker von der tankstelle zur hilfe, der das geschehen über eine kamera mitbekommen hat. ich hab mich nach dem schrecken aber wie ein sieger gefühlt. wenn so´n knilch es schon nötig hat, sich so´ne kampfmaschine zu halten und ausgerechnet auf mich loszulassen. erbärmlich.

efelowe schrieb am 21.1. 2002 um 15:03:26 Uhr zu

Flucht

Bewertung: 1 Punkt(e)

niemals will ich fliehen müssen, egal ob aus sozialen, politischen, oder wirtschaftlichen gründen...
nicht wegen folter, armut, krieg, verurteilung, gesinnung...

...ein flüchtling musste immer durch den schmerz gehen, sich immer rechtfertigen, sich immer verstecken und beten, weinen, kämpfen um zu entkommen

nur um dann im asylbewerberheim zu verbrennen?
nur um dann von der »westlichen wertegesellschaft«
assimiliert zu werden?

Toby schrieb am 21.4. 2001 um 17:23:13 Uhr zu

Flucht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Manchmal ist Flucht im Leben die einzige ertragbare Perspektive. Meistens gibt es aber noch eine andere durchstehbare Option. Hin und wieder ist die nur sehr schwer zu finden. Und hin und wieder haben wir Menschen auch einfach keine Lust, uns auf die suche zu machen. Darum haben wir in unserer Gesellschaft einige Arten von Flucht entwickelt, bei denen man nicht weglaufen muss. Mir fallen da spontan Alkohol und Drogen ein, Shoppen, Feiern und Extremsport. Ob wir uns nach diesen mehr oder weniger akzeptierten Fluchten dann dem Problem widmen ist jedoch so eine Frage. Manchmal haben wir schon wieder vergessen, was das Problem eigentlich war, was nicht bedeutet das es gelöst wäre. (Magengeschwüre und Alpträume erinnern uns manchmal an jahrzehntealte Probleme...) Manche Leute flüchten auch permanent vor allen unangenehmen, komplizierten oder schwierigen Dingen. Diese Leute sind zu bemitleiden. Sie werden nie glücklich werden. Nicht wirklich. Vielleicht hat unsere Gesellschaft deshalb so viele 'Ersatzstoffe' für Glück?

Winterherz schrieb am 15.10. 2004 um 15:38:02 Uhr zu

Flucht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Heißt zu fliehen, denn nicht auch sich selbst und seine Werte, Ideale und Ziele zu verraten?

Sie aufzugeben, um einem Konflikt zu entgehen?

Sich aufzugeben um weiterleben zu können?

Wie weit fliehen die Menschen vor sich selbst, nur um zu Leben und dann zu erkennen, dass ihr Leben dass sie erhalten wollten in dem Moment endete, als sie mit ihrer Flucht begonnen.

Eichert999 schrieb am 5.8. 2000 um 00:55:36 Uhr zu

Flucht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Du sagtest Flucht ?
Sprachst von Sehnsucht so seicht ?
Nie erreicht.
Nimms leicht!

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