Bewertung
Bewertung: 6 Punkt(e)Heute ist wieder einer der Tage, an denen sich zeigt, wie nötig wir die Bewertungs-Funktion brauchen: alles ist so von pubertierenden Idioten zugemüllt, das man fast die Lust am Blasten verliert.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 72, davon 71 (98,61%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 32 positiv bewertete (44,44%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 295 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,931 Punkte, 21 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 15.1. 2000 um 15:34:08 Uhr schrieb Karla über Bewertung |
| Der neuste Text | am 9.8. 2026 um 22:44:20 Uhr schrieb Ich sagte c’est pas possible und über Bewertung |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 21) |
am 4.3. 2007 um 07:37:19 Uhr schrieb
am 4.3. 2007 um 08:56:06 Uhr schrieb
am 4.3. 2007 um 07:02:19 Uhr schrieb |
Heute ist wieder einer der Tage, an denen sich zeigt, wie nötig wir die Bewertungs-Funktion brauchen: alles ist so von pubertierenden Idioten zugemüllt, das man fast die Lust am Blasten verliert.
Wie schade, dass wir alle ständig bewerten und abwerten. Immer ist alles gleich Quatsch für manche Leute.
Die BILD-Zeitung hat kürzlich ihren Lesern »die neuen Schröder-Minister« vorgestellt, jeder mit seinem Konterfei und einer kleinen Textbox daneben oder darüber, und damit man auch genau weiß, mas man von den einzelnen Leuten zu halten hat, hat man sich ein tolles Bewertungssystem ausgedacht: So wurde jedem ein »Kompetenz-Faktor« zugewiesen, dargestellt durch eine Reihe von Glühbirnen. Je mehr Glühbirnen, desto besser. Der »Macht-Faktor« in einem Ressort wurde dargestellt durch eine Anzahl Boxhandschuhe. Die meisten Glühbirnen und Boxhandschuhe konnte Joschka Fischer einheimsen, dicht gefolgt von Manfred Stolpe. Ziemlich viele Glühbirnen, dafür wenig Boxhandschuhe bekam die Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, die in der Textbox als »Leseratte« bezeichnet wurde, Walter Riester hingegen trumpfte mit jeder Menge Boxhandschuhen, Glühbirnen bekam er nicht so viele. In einer ähnlichen Publikation, der BurgerKing-Zeitung, die man gerne gemütlich liest, während man auf seinem Hawaii Crispy Chicken-Burger herumbeißt, sind manchmal Kritiken von Kinofilmen und Musik-CDs zu lesen, deren Qualität in Hamburgern gemessen wird. Eine neue Moby-CD z. B. bekommt da sechs Hamburger, mehr geht gar nicht, die Fortsetzung des Films »Blair Witch Project« schlägt sich immerhin achtbar mit vier Hamburgern. Negativburger sind in diesem Bewertungssystem offenbar nicht möglich. Turmsspringer und Eiskunstläufer werden von einer Jury bewertet, die Nummern bis Zehn Komma Null hochhalten, Erdbeben bewertet man nach der Richterskala. Eine leider verflossene Amiga-Zeitschrift bewertete ein Computerspiel nach relativen Prozentpunkten, wobei unklar bleibt, wie denn das 100%-Meßlattenspiel auszusehen hat und was denn um Gottes Willen passiert, wenn mal ein Spiel besser ist, zusätzlich aber, und das war das Schöne, lümmelte sich über der Bewertungsbox das Maskottchen dieser Zeitschrift, der Amiga Joker, der wahlweise, je nach Güte des zu bewertenden Spiels, wie übergeschnappt grinste oder auch schon Mal die Bewertungsbox vollkotzte. Das gefällt mir, warum macht das BILD nicht so, ich hätte gern gesehen, wie Franz Josef Wagner über das Bild der Leseratte Bulmahn kotzt.
Ich finde es ziemlich laestig, dass der Blaster einen immer dazu anhaelt, die anderen Texte zu bewerten. Wenn man assoziiert, muss man auch Quatsch zulassen.
Ausserdem nervt es mich, dass man staendig neue Bewertungspunkte aufgedraengt bekommt. Man hat immer zuviele davon. Das verfuehrt auch vorschnell zubeurteilen oder einfach mal eben eine Wertung vorzunehmen, die man gar nicht ueberdacht hat. Das kann doch wirklich nicht Sinn der Angelegenheit sein!
327 Bewertungspunkte. Args. Dabei will ich doch gar nicht bewerten. Außerdem: Bewertungen sind immer Subjektiv. Und ich bin hier auch schon über die schönsten Sachen gestolpert, die anscheinend dre Großteil der Leut enicht versteht und gnadenlos abwertet. Das Gegenteil ist auch der Fall: Hannah und Dingsbums kriegen verdächtig hohe Bewertungen für den Müll, den sie hier verzapfen.
Das Ganze hat ein bißchen was von »Big Brother«...
Nein, ich glaube, ich finde die Sache mit Bewertungen insgesamt recht blöd. Vielleicht wäre die Möglichkeit, persönliche Spam-Listen anlegen zu können, sinnvoller.
Manches ist so abgrundtief abartig, dass sogar ein Minus eine Art Anerkennung ist.
»Ich tu mal so, als ob ich den Scheiß gar nicht gelesen hätte«.
| Einige zufällige Stichwörter |
Verbraucher
mitleid
Massenmanipulation
Vollzugsbeamte
Torvald
|