Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 58, davon 56 (96,55%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 24 positiv bewertete (41,38%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.11. 2000 um 21:43:29 Uhr schrieb
mundragor über Reichtum
Der neuste Text am 11.5. 2025 um 07:54:38 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelnde über Reichtum
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 25)

am 30.7. 2006 um 09:07:38 Uhr schrieb
nerd über Reichtum

am 15.6. 2005 um 10:24:29 Uhr schrieb
jo75jo über Reichtum

am 13.12. 2005 um 20:12:54 Uhr schrieb
Fartacus über Reichtum

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Reichtum«

mundragor schrieb am 20.11. 2000 um 21:50:03 Uhr zu

Reichtum

Bewertung: 8 Punkt(e)

Nur wer Geist hat, sollte Besitz haben: sonst ist der Besitz gemeingefährlich.
Der Besitzende nämlich, der von der freien Zeit, welche der Besitz ihm gewähren könnte, keinen Gebrauch zu machen versteht, wird immer fortfahren, nach Besitz zu streben: dieses Streben wird seine Unterhaltung, seine Kriegslist im Kampf mit der Langeweile sein.

So entsteht zuletzt, aus mäßigem Besitz, welcher dem Geistigen genügen würde, der eigentliche Reichtum: und zwar als das gleißende Ergebnis geistiger Unselbständigkeit und Armut.
(www.sprachkritik.de)

Brauchbare Schlüsselwörter wären Sucht und Rückkopplung

Barney schrieb am 23.2. 2001 um 17:54:26 Uhr zu

Reichtum

Bewertung: 4 Punkt(e)

Was ist reichtum? für jemanden ist ein altes Hemd schon Reichtum. Ein anderer ist mit zehn Millionen arm. Reichtum ist etwas ganz relatives und unbefriedigendes. Im grunde ist es nur eine besondere Situation. Reichtum bedeutet eine abhängigkeit von Dingen, die man besitzt und die man durch neuen Besitz, durch neue Abhängigkeiten vor demdahinschwinden schützen muß. Es ist nur eine materialisierte Unsicherheit.

Liquidationsdefensive schrieb am 1.12. 2002 um 19:39:00 Uhr zu

Reichtum

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wer den Reichtum hat, also den richtigen exzessiven Reichtum, in den er als tolpatschiger Säugling quasi schon mit der Fresse reingefallen ist, der muss nur noch lernen, sich nicht zu langweilen. Dann geht er hier sich einen Schmuck kaufen und da sich liften lassen, und wenn das Leben anstrengend wird, dann macht er schnell eine Pause und setzt sich in einen Gasthof mit x Sternen, und dann ist es wieder gut, und so ist er allezeit guter Dinge und entspannt und hat vor lauter Überflüssigkeit des Arbeitens einen Charme an sich, dass selbst die Armen freundlich Guten Tag sagen. Und den Reichen kann man auch gar nicht so richtig zur Sau machen und anpöbeln, weil der nämlich nur daraufhin lacht und sich sofort den schweineteuersten Anwalt nimmt, der sich über jeden Fall seines wohlhabenden Klienten freut, weil es da so richtig Schotter bis zum Abwinken gibt, und der infolgedessen in einem herumbohrt, bis er einen juristisch so richtig kurz und klein hauen kann und einen ins Gefängnis bringt wegen einer Raubkopie vom Minesweeper. Und erst diese aufrechte und edle Würde, die der Reichtum seinen Trägern verleiht, dieses würdevoll Aufrechte, so eine Verwürdigung, die reinste Würdevöllerei, dass man einen Schwindel kriegt. Oh je...

chrmpf schrieb am 26.11. 2000 um 01:16:09 Uhr zu

Reichtum

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich war mal reich, ohne es zu merken. Hatte viele Freunde, glaube ich. Aber wahrscheinlich ist das nicht der Reichtum, den Mundragor meint. Weil ich den nicht entbehren will oder kann. Mir würde was fehlen. Bis auf die Langeweile, von der ich dann bestimmt mehr als genug habe. Naja, toll sind Freunde nicht immer. Mein erster Freund hat mir Dachpappe zum Rauchen angeboten. Der war schon Fünf und hätte es besser wissen müssen. Ich war erst zarte Vier. Tjaja, so ist das mit dem Aufblicken zu Großen.

Luther schrieb am 13.12. 2005 um 19:56:10 Uhr zu

Reichtum

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ein Mensch, der sich ergeben hat auf der Welt Reichtum und Ehre, und indeß vergisset seiner Seelen und Gottes, der ist gleich einem kleinen kindlein, das in der Hand hält einen Apfel, der schön ist von Gestalt und äußerlicher Farbe, und meinet, es habe etwas Gutes; inwendig aber ist er faul und voller Würmer

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