Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 45, davon 44 (97,78%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 20 positiv bewertete (44,44%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 3.2. 1999 um 07:28:22 Uhr schrieb
Liamara über spiessig
Der neuste Text am 24.1. 2013 um 19:33:58 Uhr schrieb
urgs über spiessig
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 9)

am 28.7. 2002 um 08:42:08 Uhr schrieb
Voyager über spiessig

am 6.7. 2006 um 09:21:59 Uhr schrieb
Helga über spiessig

am 31.12. 2004 um 14:07:42 Uhr schrieb
jogginghosenträger über spiessig

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Spiessig«

Tanna schrieb am 8.2. 1999 um 13:54:13 Uhr zu

spiessig

Bewertung: 4 Punkt(e)

Das Spiessige an spiessigen Leuten ist nicht, das sie bestimmte Dinge tun oder nicht tun, mögen oder nicht mögen, sondern daß sie erwarten, daß alle anderen das auch so sehen und man das einfach so machen oder sehen muß. So gesehen können auch die, die Spiesser verachten, extrem spiessig sein. Geschmack ist nicht allgemeinverbindlich, guter Geschmack so wenig wie schlechter.

Liamara schrieb am 3.2. 1999 um 07:32:10 Uhr zu

spiessig

Bewertung: 3 Punkt(e)

Über spiessig kann man sich wahrscheinlich streiten. Ist es schon spiessig, gerne Königsberger Klopse mit Kapernsosse zu essen, so wie Mutti sie macht? Nicht dass ich das essen würde, das war jetzt nur so ein Beispiel. Vielleicht ist es ja auch spiessig, Abendbrot zu haben im wahrsten Sinne des Wortes. Einen gedeckten Abendbrottisch, an dem es Brot und Wurst und Käse gibt und dunkle Holzbrettchen und Messer mit schwarzen Holzgriffen mit Silbernägeln, das könnte irgendwie schon spiessig sein.

Rudy schrieb am 8.1. 2000 um 15:15:15 Uhr zu

spiessig

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich bin kein Spießer. Ich habe keinen Job bei der Bank (wie viele für ein Leben lang), bügle mir die Hosen nicht zu einem Flyer, räume meine Wohnung nie auf. Am Boden toben sich Zellzulturen auf schimmelnden Speiseresten, und es macht mir Spaß, ihnen stundenlang beim Wachsen zuzusehen. Ich halte nichts vom BMW, Mercedes und den sonstigen fetten Protzkarrossen, denn in meinen weiten Hosen würde ich ziemlich doof ausschauen. Überhaupt bin ich ziemlich faul und wüßte nicht, wie ich ohne Kiffen und Schlafen den Tag rumbringen könnte. Muß ich auch einen Job haben, wenn ich keinen brauche? Muß ich denn leben, wie es die Gesellschaft von mir erwartet? Das Leben ist zu kurz, um sich die ganze Zeit durch ein viel zu kompliziertes Netz aus Kommerz und Kapitalismus zu kämpfen und dabei auch noch zufrieden sein? Wie blind sind wir?

selters schrieb am 14.4. 2000 um 14:51:13 Uhr zu

spiessig

Bewertung: 2 Punkt(e)

kommt von Spießer.
Das wraen- so hab ich mal gelesen - so Leutchen im Mittelalter, die als gute Bürger (kommt von Burg, nicht Bürge)darauf bedacht waren, dass keiner ungebührlich aus der Reihe tanzt.

Dies war ein ehrenwerter Job, und damit man z.B. denen, die einen über den Durst getrunken hatten und grölendermassen aufmüpfig in der Gasse rumfielen, statt um 11 nach hause zu gehen, auch Respekt abzollen konnte, bedachte man die S. mit langen Spiessen, so ne Art Hellebarde, stell ich mir vor, damit sie bei der Durchführung ihres Ehrenamts nicht der Frustration oder gar blutiger Nasen anheim fielen.

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