Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »CvN«
CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 13.1. 2025 um 18:50:21 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Wilfredo, unser Karatetrainer, wunderte sich bald nicht mehr, warum wir »Oberhausener Bubenschrei« heißen. Er hat speziell für die Buben eine Kata erfunden mit reichlich KIAIs.
Er versichert glaubhaft, nie so durchdringenden und einhellig gellenden KIAI wie bei uns zu erleben.
CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 13.5. 2025 um 19:23:41 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Während ich von meinem eigenen Stammbaum bislang nichts berichtet habe (außer dass ich mit Friedrich verheiratet bin), gilt als gesichert:
Friedrichs Vater ist Oscar. Oscar ist verheiratet mit Vera, deren Tochter ist Sophie.
Friedrichs Mutter ist Mathilde. Friedrich hat eine leibliche Schwester, Margot. Margot wuchs zunächst in der Heimat von Mutter Mathilde auf: Grenoble.
Friedrich wuchs in diesem schönen Anwesen in Cronenberg auf, das Oscar und Vera liebevoll ausgebaut haben. Es gibt darüber sogar einen Bericht in »Schöner Wohnen«.
Einst war Mathilde Dienstmädchen in Cronenburg. »Ausbildung Hauswirtschaft«.
Merkwürdigerweise schickte Mathilde ihre Tochter Margot auch zur Ausbildung nach Cronenberg.
Später heiratete Margot Julien, der in Grenoble historische Porsche-Autos verkauft.
Sophie ist übrigens mit einem Sven verheiratet, der restaurierte Ford-Mustangs vermietet.
Das mit den Porsches in Grenoble hat bereits Mathildes Mann begonnen, dessen Name mir unbekannt ist.
An diesem Gebrauchtwagen-Kult ist Oscar schuld. Oscar machte damals Geschäfte mit hauptsächlich englischen Luxusmobilen.
Sophie und Sven haben einen Sohn, Julian, der im Oberhausener Bubenschrei mitsingt.
Julian ist eine Art wiedergeborener Friedrich. Dieser wurde einst nach einem Chorabend von Oscar im Rolls Royce abgeholt, heute Julian von Sven in einem gepflegten Ford Mustang.
Nicht verbürgt ist, dass »Halt was du hast« von Pachelbel ist. Vielmehr von Johann »nicht Sebastian« Bach. So ist es auch in dem kürzlich erschienen YT-Video vermerkt.
CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 21.2. 2025 um 22:19:16 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Wir wollen, dass Tränen fließen. Und wenn auch nur 1 Träne verstohlen abgestreift wird - das genügt.
Ich (Basso Continuo) oder Friedrich (am Pult) entdecken Tränen erst hinterher in den Videos, die uns Anton vorführt, bevor er sie für Facebook verarbeitet.
Bestimmt auch die eine oder andere Träne, als am Schluss Friedrich mit einer Geste auf Felix hinweist, der auf dem hinteren (dem höheren) Podest steht. Genau in der Mitte, und wie er sich voll Stolz und Freude verbeugt: denn auch er hat dirigiert.
Er singt nicht, er gilt als schwierig, aber er dirigiert.
Dirigiert für die paar ausgewählten Buben, die zu ihm aufblicken, dem dirigierenden Friedrich also den Rücken zukehren.
Ohne Zögern übersetzt er Friedrichs sparsame Bewegungen in eigene, nichts entgeht ihm.
Friedrich vermeidet eher das theatralische, Felix aber durfte wie er wollte! Vor allem am Schluss, nach dem letzten Ton, wenn die Stille noch 1-2 Sekunden gehalten werden muss, bevor der Beifall losbricht.
»Zeig zuerst den Felix !« empfehle ich Anton, »Wie er dirigiert! Sich dann verbeugt! Und zeig Tränen! Du wirst schon welche finden!«.
CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 20.5. 2025 um 19:32:11 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Vom ersten Mal zusammen im Bett ein unvergessliches Detail.
Vorweg ein Bedauern, dass Brauntöne kaum Namen haben. Ist nicht schon das Wort „braun“ vorbelastet.
Es geht um Friedrichs Haarpracht, damals, er war fast 14.
Auch das Wort „brünett“ gefällt mir nicht. Aber wie sonst Friedrich beschreiben?
Ich erfand das Wort „tizianbraun“. Seine Eltern, Vera und Oscar, bereicherten ihren Wortschatz umgehend mit tizianbraun.
Noch intensiver ist diese Haarfarbe bei Mathilde. Man muss wissen, dass nicht Vera die wahre Mutter ist, sondern Mathilde aus Grenoble.
Nun das Unvergessliche.
Friedrich könnte sagen: »hast du schon mal erzählt!«
Oder: »mir ging ganz anderes durch den Kopf!«
Gestehen: » vor allem ging mir durch den Kopf: wenn er jetzt nicht zugreift, mach ich es mir selbst!«
Bevor ich alles vergesse, will ich von dieser einen Sekunde berichten.
Als er sich über mich beugte und seine Haare auf mein Gesicht fielen. Mein Gesicht verborgen unter seinen Haaren!
Diese schöne Woge tizianbrauner Haare, die sich so sanft wellte, aber immer fest angeschmiegt blieb und kaum je mit Kopf-Ruck oder gar von Hand zurechtgewiesen werden musste.
Die ich zuvor immer nur anschauen konnte. Und jemals berührt hatte?
Natasha Batti-Loupstein schrieb am 4.2. 2025 um 19:51:31 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Carl, es ist anders:
Stephen Daedalus: »God is a 𝙨𝙝𝙤𝙪𝙩 in the streets«.
Nicht »𝙘𝙧𝙮«.
Zu Deinen Schreibuben passt 𝙘𝙧𝙮 aber besser.
𝙎𝙝𝙤𝙪𝙩 wäre sowas wie fluchen oder kommandieren.
Und Gott ist dann eher Altes Testament als Neues.
So richtig, Herr Joyce?
CvN (Carl v. Nebelstreiff) schrieb am 13.1. 2025 um 14:22:57 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Ich liebe alle gleichermaßen, glaube ich.
Vielleicht die Bescheidenen etwas mehr.
Und offenbarte Julians Vater nicht am Dreikönigstag, dass Julian mich abweisend findet?
Julian, der Strahlende, der fast überirdisch Schöne?
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